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Wahnsinn

Juhu, es schneit. Leider bleibt der Schnee nicht liegen. Wo doch Muckelchen und ich unbedingt eine Schneeballschlacht machen wollen.
Nun nörgelt nicht gleich, langsam hätte ich auch lieber Frühling. Außerdem würden mich meine Ärzte notschlachten, wenn sie von meinem Vorhaben erfahren würden.
Gestern morgen habe ich Debbie zur Schule gebracht. Sie zu Fuß und ich auf dem Scooter. Ein rauer Wind blies uns um die Ohren. Man gut, Opossum hatte mir eine Beanie-Mütze mit passenden Handschuhen gekauft. Zwar hat die Mütze gut meine Ohren geschützt, dafür hat mein Hörgerät gestreikt. Also war ich zur Probe auf beiden Ohren taub. Die Leute haben meine Enkelin bestimmt bedauert. Wenn ich nix höre, rede ich sehr laut. Etwa so:
„M. wo müssen wir jetzt lang gehen“? *lautredend*
M.: *Säuselsäusel*.
Ich bestimmt schreiend: „Ich verstehe dich nicht. Bleib doch mal stehend und spreche in meine Richtung“.
*Wisperwisper*.
Ich schreiend: „Wo gehst du immer lang?“
Mittlerweile habe ich die letzte Bordsteinabsenkung verpasst und schreie nun:
„M. warte da, ich muss eine Bordsteinabsenkung finden, warte auf mich“.
Und siehe da, plötzlich hört M. schlecht. Als ich endlich über die Straße fahren konnte, war meine schlaue Enkelin schon auf der anderen Straßenseite. Jawoll, schlau und nicht ungehorsam. Wehe, es behauptet jetzt jemand etwas anderes. Dem haue ich glatt eine auf die Nuss. 😉
Jedenfalls haten wir die 1,5km, trotz aller Widrigkeiten schnell erledigt und M. war das erste Mal vor einem ihrer Freunde in der Schule. Das ich bereits nach knapp fünf Minuten gefühlsmäßig erfrorene Finger hatte, wen interessiert das schon. Endlich war mein Körper nach langer Zeit mal wieder durchgefroren.
Winter kann doch so schön sein.

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Ein schwarzer Tag


Bilder

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Heute erfuhren wir zu unserem Entsetzen, dass unser langjähriger Freund Erwin verstorben ist. Erwin und seine Frau Grete waren über 34 Jahre unsere besten Freunde.
Unsere Gedanken sind in diesem Moment bei Grete. Wir wünschen ihr baldige gesundheitliche Besserung, viel Mut und Kraft um diesen Schicksalsschlag zu überstehen.

Erwin, wir werden dich nie vergessen


Mein Laptop muckt

Mir haben Freunde zum Geburtstag ein nigelnagelneues Laptop geschenkt. Geduldig habe ich gewartet bis mein Töchterchen, euch als Paula bekannt, mir das Läppi einstellte. Nach Emma und Flitzi taufte ich dieses Mäuschen.  Es lief alles wunderbar, bis  die Mailbox eingerichtet wurde. Seitdem  will Mäuschen nicht mehr.  Sie macht einen auf trotzig, streikt und  murrt. Ich kann keine Mails verschicken, dann wieder verschwinden angekommene spurlos.  Kommentare kann ich nur schreiben, wenn das „gnädige Fräulein“ bei guter Laune ist. Es erscheinen Seiten, die ich nicht aufgerufen habe, und und und…  So etwas passiert ausgerechnet mir, wo ich doch technisch immer noch eine absolute Niete bin. Selbst die Drohung meinen heißgeliebten Flitzi wieder zu nutzen, läßt das Läppi ungerührt. Zuerst wollte ich  Gucky um Rat fragen, aber ich verstehe ja doch nur „Bahnhof und Koffer packen“. Also lasse ich es und gehe nach Muckelchens Einschulung  mit dem Gerät mal zu den Verkäufern,  um die so richtig zu nerven. Seid also nicht böse, wenn ich nicht kommentiere und  auf Mails nicht antworte.

Habt einen schönen Tag und passt gut auf euch auf.


Darf ich vorstellen

Zu meinem Geburtstag habe ich von lieben Freunden ein nagelneues Läppi bekommen. Die wichtigsten Daten(für mich allerdings uninteressant), TOSHIBA Satellite C75 / A15E mit 17,5 Zoll Bildschirm, das Gerät in schneeweiß. Nach einem nur 15 Zoll großen Bildschirm, habe ich jetzt das Gefühl vor einem Fernseher zu sitzen. Nach Emma und Flitzi habe ich das edel aussehende Gerät nun mal zur Abwechslung Mäuschen getauft. Lacht nicht, der Name Mäuschen hat schon seinen Grund, den ich euch hier aber bestimmt nicht verraten werde.
Nun habe ich Flitzi allerdings weder verschrotten lassen noch weggegeben. Irgendwie ist es für mich gefühlsmäßig die letzte Verbindung zu meinem verstorbenen Bruder, denn es gehörte ihm und mir hat es über 3 Jahre gute Dienste geleistet.
Gebührend bedanken konnte ich mich bei unseren Freunden noch nicht. Sie machten zu meinem Geburtstag Urlaub in Dänemark, die Heimat unseres Freundes.
Mein Göga hat mir zu diesem schönen Gerät sofort eine Funkmaus und ein Pad gekauft. Ein tolles Teil diese Funkmaus. Kein Kabel stört, einfach empfehlenswert. Der einzige kleine Nachteil, man braucht, wie so oft bei elektrischen Geräten, eine Batterie. Ich jedenfalls bin 100% zufrieden.
Um 10.00 Uhr habe ich einen Termin beim Friseur. Endlich werden meine „Zotteln“ abgeschnitten.
Ich wünsche euch einen schönen Tag und passt gut auf euch auf.


Vier Jahre Familienblog

Ja, ihr lest richtig. Am 1. August existiert unser Blog vier Jahre. Viel hat sich in dieser Zeit getan.
Ich werde euch nicht mit der Statistik langweilen. Was sagen Zahlen schon aus. Meiner Meinung nach nicht viel bis nichts.
Technisch bin ich immer noch eine Niete und werde es wohl auch in der Zukunft bleiben. Was hat die Zeit der armen Paula Nerven gekostet. Sie erklärt, ich verstehe und bei nächster Gelegenheit hat mein Matschehirn alles wieder aus dem Gedächtnis gestrichen.
An vieles werde ich mich wohl nie gewöhnen, die Passwort geschützten Beiträge zum Beispiel. Ich habe noch heute ein flaues Gefühl, wenn ich um ein Passwort bitten(betteln) muss.
Noch immer muss ich mit der Enttäuschung kämpfen, wenn ich von einer der wenigen vermeintlichen Freundinnen oder Freunde wie eine heiße Kartoffel gefallen lassen werde.
Dieses kommentierst du bei mir kommentiere ich bei dir, verstehe ich ebenfalls nicht. Am schlimmsten und unverständlichsten finde ich den teilweise an Rosenkrieg annmutenden Streit. Da wird auf Menschen „eingeprügelt“, egal ob sie schon am Boden liegen oder nicht. Da wird nicht gefragt, ob die Gegnerin große Probleme hat oder schwer krank ist.
All das kann mich nicht abhalten, denn das Positive überwiegt. Wenn ich auch aus gesundheitlichen Gründen immer mehr eingeschränkt bin, mich werdet ihr nicht so schnell los. Ich werde so oft ich kann bloggen oder auf Facebook mein Unwesen treiben, euch mit meinen Kommentaren nerven. Kurz gesagt, ich lasse mir durch nichts und niemanden den Spaß verderben.
Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und passt gut auf euch auf.


Was soll ich schreiben…

…, es gibt nicht viel zu erzählen.
Ich habe mich noch nicht von den zwei Tagen in der Reha-Klinik erholt. Schlafphasen von Schmerzattacken unterbrochen, prägen die letzten Wochen. Das Brummen und Blubbern des Sauerstoffgerätes zerrt an den Nerven von Opossum und mir. Selbst Paula und Familie, die eine Etage höher wohnen, hören dieses Brummgeräusch. Stelle ich das Gerät an, ertönen drei laute Pieptöne, die durch Mark und Bein gehen und Tote erwecken könnten. Wer diese Geräte erfunden hat und der Hersteller, müssen noch schwerhöriger als ich sein. Dieses Brummen höre ich selbst ohne Hörgerät, sogar die Tinnituskonzerte in meinen Ohren werden manchmal davon übertönt. Man gönnt sich ja sonst nix…
Von Donnerstag bis Sonntag waren unsere Freunde aus E. wieder zu Besuch, eine willkommene Abwechslung. Ich glaube sie waren froh, als sie nach Hause fahren konnten, denn auch sie nervte dieser Ton.
Gestern hatte ich dann das Highlight des Jahres. Ich war beim Zahnarzt. Tagelang habe ich gezittert, wilde Träume plagten mich.
Pünktlich erschienen wir in einer supermodernen, toll eingerichteten Praxis. Da ich zur Gattung der Schisshasen-AG gehöre, hatte ich die Wahl-entweder erst ein Gespräch mit dem Arzt, um zu sehen ob ich ihn mag, undsoweiterundsofort, oder gleich auf den Behandlungsstuhl. Da ich übles ahnte, wählte ich den Stuhl und ich sollte recht behalten.
Ein sehr netter, junger, gutaussehender Arzt sah in meinen Mund, erfuhr von meinen Krankheiten und dann kam das große Abwinken…
Wieder ein Zahnarzt der nicht das Risiko eingehen möchte… „Bitte gehen sie in die MHH Hannover. Super, Klasse, Danke schön, ich und die Zahnklinik der MHH, irgendwann mal vielleicht…
Links neben dir stöhnt einer vor Schmerzen, rechts surrt der Bohrer, gegenüber … Hauptsächlich Studenten behandeln die Patienten. Und auch dort haben sie mich schnell abgewimmelt. „Kommen sie Anfang der Woche wieder…“ Na klar, dann hat derjenige garantiert keinen Dienst. Die fiesere Variante-„Wir müssen alle Zähne ziehen, gehen sie bitte mal da und da hin“… Klar war Schisshase schneller draußen, als ihr denken könnt. Weitere Details lasse ich mal weg, nicht das ein Sensibelchen unter euch Schweißausbrüche und das große Zittern bekommt.
Heute muss ich nun zu meinem neuen Hausarzt. Mal sehen, was der so für mich auf Lager hat.
Euch wünsche ich einen schönen Tag und passt gut auf euch auf.


Eine anstrengende Woche

… voller Aufregungen liegt hinter mir.
Der Versuch ein klärendes Gespräch mit meinem Noch-Hausarzt zu führen endete wie erwartet sehr unbefriedigend.
Zu meiner großen Freude muss ich nicht nur meinen Rollstuhl, sondern darf ich auch meinen Shoprider zur Rehaklinik mitbringen. Eine für mich überaus angenehme Überraschung.
Am Donnerstag kam endlich unsere neue Sitzgarnitur. Vorher wurde ausgeräumt, geputzt, umgeräumt, aussortiert und eingeräumt. Und weil es so schön war, fiel das Büro auch gleich der Säuberungs-und Umräumaktion zum Opfer. Natürlich habe ich wie immer Opossum mit meiner Nervosität und meinen guten Ratschlägen fast in den Wahnsinn getrieben. Ich konnte mich außerdem hinsetzen oder hinstellen wo ich wollte, ich war ständig im Weg. Helfen durfte ich auch nicht, also habe ich ein wenig rumgenörgelt. Mir hat’s Spaß gemacht, ratet mal wem nicht. 😉
Seit Tagen schlucke ich wegen starker Schmerzen Tabletten und gehe ab Dienstag zur Krankengymnastik.
Indikation: BWS-Syndrom. Spezifizierung der Therapieziele: Schmerzlinderung, CAVE Osteoporose. Nun googelt mal schön, warum soll es euch besser gehen als mir. 🙂
Am Freitag reisten dann mal wieder unsere Freunde aus E. an, um Opossum hilfreich zur Seite zu stehen. Dank ihrer Hilfe war das Thema ruckizuck erledigt. Zur Erholung genossen wir dann Samstagabend einen von Paula gemixten alkoholfreien Cocktail. Ich sag euch, der kann süchtig machen.
Nachdem unsere Freunde am Sonntagmorgen abgefahren waren, fiel ich wie tot ins Bett und rührte mich erstmal nicht mehr.

Ich wünsche euch einen wunderbaren Wochenanfang und… passt gut auf euch auf.


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