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Nächste Zwischenmeldung

Die OP ist soweit gut verlaufen, die Patientin 😀 den Umständen entsprechend wohlauf.

Grüße sind ausgerichtet – beste Grüße vm Mütterchen an Euch zurück.


Kurze Zwischenmeldung

Ich möchte nur kurz Bescheid geben, dass das Mütterchen heute dann in der MHH bleiben musste/durfte…


Dreimal dürft ihr raten…..

Kaum zu glauben, aber wahr, ich bin wieder zu Hause.
Ich habe einen Tumor in der Blase, der natürlich entfernt werden soll. Nun habe ich allerdings Bakterien in dieser und kann laut einem sehr netten Arzt in der MHH deswegen nicht operiert werden. Puh, der Kelch ging nochmal an mir vorbei und ich bin an unserem 43. Hochzeitstag doch zu Hause.
Also schlucke ich jetzt erstmal brav Antibiotika und dann wird am 14.6. der nächste Versuch gestartet.
Jetzt eilt es, denn der Tumor ist von 1,2 cm auf 4 cm gewachsen und murrt mittlerweile ganz schön. Es wurden heute wenigstens schon mal alle notwendigen Untersuchungen gemacht. Der arme Opossum musste mich also kreuz und quer durch die MHH karren. Ganz schön anstrengend und auch schmerzhaft für einen Mann, der an beiden Füßen Schmerzen durch einen Gichtanfall hat.
Dieser überaus nette Arzt hat mir außerdem so ein wenig die Angst vor der Narkose genommen. Er sah nämlich in einer Spinalanästhesie, die bei mir gemacht werden soll, keine großen Probleme. Natürlich bleibt noch ein recht großes Risiko bei mir, er war jedoch recht guter Dinge. Bei dem Gespräch erfuhr ich nebenbei, dass in der MHH rund 200 Narkoseärzte beschäftigt sind und unter diesen der für mich nötige Spezialist eingesetzt wird. Man darf gespannt sein… 🙂 Jedenfalls bin ich jetzt etwas beruhigter.
Wenn ich mich etwas von dem heutigen Tag erholt habe, werde ich mal berichten, was bei mir vor, während und nach der OP für Vorsichtsmaßnahmen geplant sind. Unangenehme Dinge, soviel kann ich euch jetzt schon verraten.
Gespannt??? Dann schaltet regelmäßig euer Gerät ein.
Ich wünsche euch noch einen schönen Abend und passt gut auf euch auf.


Ich sage Tschüss

Bis bald.

Passt gut auf euch auf und denkt mal an mich.


Der Countdown läuft

Nachdem mittlerweile mehrmals OPs aus gesundheitlichen Gründen verschoben wurden, rieten mir die Ärzte in der MHH zu überlegen, ob ich, wenn sich der Verdacht eines Tumors im Unterleib bestätigen würde, mich nicht operieren zu lassen. Da selbst bei einer Narkose für einen leichten Eingriff die Ärzte befürchten mich nicht lebend vom OP-Tisch zu kriegen, wurde bei mir eine Strichkürettage ohne Betäubung gemacht, die im August wiederholt werden soll. Soll….
Denn nun wurde fesgestellt, dass in und an meiner Blase sich je ein Knoten befindet, ich zudem eine Entzündung in ihr habe, an der rechten Niere sich eine Zyste und Nierengries befindet. Nun würde man auch da auf eine OP aus den oben genannten Gründe verzichten, wenn der Knoten in der Blase nicht vermehrt bluten würde. Über die OP selbst wurde mit mir nur ca. 5 Minuten gesprochen. Die Narkosearztin sprach mit meinem Männe und mir ca. 1Stunde über die Art der Narkose, die Vorsichtsmaßnahmen und was gemacht wird, wenn wie und was passiert. Ihr könnt mir glauben, alleine die Vorbereitung auf die Narkose wird kein Zucker schlecken.
Meine Bitte um Entfernung dieses Knotens ohne Betäubung, lehnten die Ärzte bis jetzt leider ab. Darüber ist für mich das letzte Wort allerdings noch nicht gesprochen.
Pünktlich verschlechterte sich wegen verschiedener Gründe die Werte vom Lungenfunktionstest, mein Herz will wie immer das letzte Wort haben und ich werde immer körperlich ständig schwächer.
An meinem Hochzeitstag, Mittwoch den 7.6.2017, muss ich morgens in der MHH erscheinen, am Donnerstag werde ich operiert. Ich hatte bei meinen frühreren OPs vorher auch so meine Bedenken. Dieses Mal habe ich ehrlich gesagt Angst. Ihr könnt mir glauben, ein unangenehmes Gefühl.
Denkt an mich, betet und drückt mir die Daumen. Ich kann jede mentale Unterstützung gebrauchen.

Nachtrag:

Entschuldigt meinen chaotischen Beitrag, aber im Moment kann ich keine klaren Gedanken mehr fassen. Konnte ich das eigentlich schon mal…. 🙂


Auch das noch…

Hallo, liebe Bloggerinnen und Blogger,
bei uns herrscht der absolute Notstand.
Nachdem mein Männe mit der gefährlichen Männergrippe und Magen- und Darm…. darnieder liegt, hat es mich auch erwischt. Mein Asthma und COPD kämpfen um die Herrschaft, dicht gefolgt vom so schon lädierten Herzen und mein Matschehirn gibt auch ab und zu den Geist auf. Das Sauerstoffgerät ist bereits heiß gelaufen und mein Inhaliergerät mag nicht mehr.
Morgen kommt das Beerdigunginstitut um die letzten Vorbereitungen mit uns zu besprechen, der Leichenschmaus muss bestellt, die Wohnung meiner Mutter muss bis Ende März geräumt werden, und und und…
Ihr seht, bei uns ist eine Menge los. Verzeiht also, wenn ich nicht so ganz bei der Sache bin.
Ich wünsche euch einen schönen Sonntagabend und passt gut auf euch auf.


Lebe wohl

Irmgard Krumbiegel
09.03.1928 – 10.01.2017

Eine Mutter kann vieles ersetzen.
Aber niemand kann eine Mutter ersetzen.

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