Für immer ganz fest in unseren Herzen!

Willi Tscherkasow

26. November 1944 – 12. September 2018


Von überlasteten Notaufnahmen, belasteten Finanzen der Krankenkassen und Ärzten, auf die man verzichten kann

Alle Welt redet davon, dass die Notaufnahmen der Krankenhäuser überlastet sind und dass das die Finanzen der Krankenkassen belastet. Natürlich liegt das alles nur an den Patienten, die ja wegen jeder Kleinigkeit ins Krankenhaus fahren statt zum Arzt zu gehen. Ist das so?
Ich kann Euch -aus gegebenem Anlass- da noch eine andere Sichtweise erzählen!

Meine Mutter ist, wie viele von Euch wissen schwer krank („multimorbid“) und ein Pflegefall. Schmerzen (auch starke) sind ihre täglichen Begleiter. Sie ist vieles, aber eines ganz sicher nicht: Eine schmerzempfindliche Memme.
Manchmal ist es ihr trotzdem einfach leider nicht möglich, in die Praxis ihres Hausarztes zu gelangen, so dass sie sich einen Hausarzt gesucht hat, der auch Hausbesuche macht.

Sagt er jedenfalls. In der Realität sieht das so aus, dass meine Mutter letzte Woche so starke Schmerzen bekam, dass ihr die Luft wegblieb und sie sich kaum noch bewegen konnte.

Seit Donnerstag nun rufe ich täglich mehrmals in der Praxis ihres Hausarztes an, damit er einen Hausbesuch macht.
Erst hieß es, dass der Doktor gegen Mittag bei meiner Mutter anrufen werde, da erst dann absehbar sei, ob/wann er kommen könne.
Wer rief natürlich nicht an? Richtig, der Hausarzt.
Also habe ich am Nachmittag wieder angerufen (Es dauerte laaaaange, bis ich jemanden erreichte, weil immer besetzt war oder niemand ans Telefon ging – dafür kann natürlich niemand was), woraufhin ich 1.) erfuhr, dass die Dame am Telefon noch gar nix von meinem ersten Anruf wusste und dass nun ich den Rückruf bekommen sollte. Den bekam ich später auch, allerdings von der Mitarbeiterin am Empfang. Wir sollten lieber ins Krankenhaus fahren. (Super Idee, wenn meine Mutter schon mal gar nicht bis zur Haustür kommt.)
Das war meiner Mutter aber unangenehm, und sie quälte sich bis zum nächsten Morgen durch die Nacht.

Am frühen Morgen rief ich dann den Bereitschaftsdienst an, war dort allerdings wenige Minuten zu spät dran. Ich wurde auf den Hausarzt verwiesen. Als ich glaubhaft versichert hatte, dass dieser den Hausbesuch verweigert, riet man mir, einen Rettungswagen zu rufen.
Das habe ich dann auch gemacht, denn meine Mutter sah aus, wie das personifizierte Elend und keuchte aus dem letzten Loch. Das war uns dann doch zu heikel.
Im Krankenhaus wurde meine Mutter ordentlich durchgecheckt und mehrfach darauf hingewiesen, dass das ja eigentlich ein Fall für den Hausarzt sei. Auch in meinem Beisein.
Die weitere Behandlung (auch die Schmerzmedikation!) müsse der Hausarzt übernehmen.
Wir mussten sie also, umfangreich untersucht, aber immer noch ohne Schmerzmittel, wieder mitnehmen.

In der Nacht von Freitag auf Samstag war es dann endlich spät genug 😉, dass der Bereitschaftsdienst kommen konnte, so dass meiner Mutter endlich Schmerzmittel gespritzt wurden.
Das Wochenende hat sie irgendwie (Fragt nicht!) überstanden.

Montag dann also mein nächster Anruf in der Hausarztpraxis. Nachdem wieder laaaaaange besetzt war oder niemand ans Telefon ging (Ich weiheiß! Dafür können die da nix), habe ich mein Textchen runtergespult, darauf hingewiesen, dass meine Mutter im Krankenhaus gewesen ist, aber nun der Hausarzt dran sei und habe um einen Hausbesuch gebeten.
Nun sollte ich mich gegen Mittag melden, um mit dem Arzt das weitere Vorgehen zu besprechen.
Das habe ich auch getan, bin allerdings leider wieder in einer Endlos-Schleife von Besetztzeichen gelandet (Ja, Trotzdem doof für mich. Ich bin ja kein Telefondienst, ne?), bevor die Praxis erstmal über Mittag geschlossen hatte.
Am Nachmittag dann also mein nächster Anruf (Wisst Ihr Bescheid wegen besetzt und so, oder?). Jaja, der Arzt würde sich bei mir melden. Ab 19.00 Uhr habe ich offiziell beschlossen, dass er sich wohl nicht meldet.

Heute nächster Anruf. Nur ganz kurz besetzt o.ä. (Yeah!), dann ich: „Guten Morgen, ich hier. Ich bin die Tochter von… und ich versuche nun seit Donnerstag, dass der Doktor meiner Mutter endlich hilft. Mich interessiert vor allem eins: Will er nicht oder kann er nicht???“
Ich bekam zur Antwort, dass der Doktor doch gesagt hätte, dass wir ins Krankenhaus fahren sollen und überhaupt. Natürlich habe ich erwidert, dass wir längst im Krankenhaus waren, dass DAS ABER HAUSARZTSACHE SEI (Ich bin in echt nicht laut und pampig geworden.)
Man versicherte mir, dass der Doktor sich melden würde, woraufhin ich noch gesagt habe, dass er doch bittedanke einfach sagen soll, wenn er meine Mutter nicht als Patientin haben will.

Aber nicht mal dafür hatte er den nötigen Arsch in der Hose – er hat nämlich wieder nicht angerufen.

Also! Was bleibt einem da anderes übrig als die Notaufnahme zu belästigen? Eben!

(Natürlich! Neuen Arzt suchen. Ich hätte das vermutlich spätestens getan, als er damit anfing, dass… ach, lassen wir das. Aber mit so vielen so krassen Krankheiten macht man das auch nicht mal eben so, weil es auch gar nicht so einfach ist.)

Bonus: Tauschen besch* Arzt aus S. gegen einen tollen Hausarzt aus *irgendwo zwischen Hannover und Hildesheim* der in Oesselse Hausbesuche macht. Wäre von Vorteil, wenn die Mitarbeiter/innen nett sind und es nicht persönlich nehmen, wenn man ihretwegen arbeiten muss. Wobei wir uns da beim zum Tausch stehenden Hausarzt nicht beklagen können.
(Hausärzte aus Rethen und Oesselse sind leider keine Option)

Es grüßt Euch: Paula!


Warten auf den Notarzt

Nachdem ich vor Schmerzen nicht mehr wusste ob ich Männchen oder Weibchen bin und mein Hausarzt  sich geweigert hat bei mir einen Hausbesuch zu machen, hat sie gestern am frühen Morgen den Krankenwagen geholt.  (Endlich habe ich mal wieder drei sehr  nette junge  Männer kennen gelernt   🙂  )  Ich wurde mit Blaulicht in die MHH Hannover gebracht, weil ich da praktisch schon zu Hause bin.  Ärgerlich nur nach stundenlangen Untersuchungen, der Feststellung  das der  Hausarzt eigentlich zuständig gewesen wäre und   zwei dicken Arztbriefen  in der Hand, wurde ich wieder nach Hause geschickt.  Und nun warte ich auf den Notarzt, weil weder meine Opiate  noch Ibuprofen 800 helfen. Bei jeder Bewegung könnte ich das ganze Dorf zusammen schreien.  Übrigens  voraussichtliche Wartezeit 2 in Worten zwei Stunden.  Es tut a auch so gut, wenn der Schmerz nachlässt.

Ich wünsche euch also eine bessere Nacht und einen besseren Tag, als ich habe und vermutlich haben werde.  Passt gut auf euch auf!!!

Zusatz: Es geschehen noch kleine  Wunder. Der Notarzt war eben schon da.  Eine Spritze  in den Allerwertesten und ruck zuck war der Arzt wieder  weg.  Das Ganze hat keine 5 Minuten gedauert.  Schlaft gut..


Ein frohes neues Jahr

Ich wünsche euch Glück, Gesundheit, Zufriedenheit und Frieden. Kurz gesagt, mögen alle eure Wünsche in Erfüllung  gehen.

Ich habe im kleinen Kreis  einen schönen Silvesterabend verbracht.Heute morgen sah mein Wohnzimmer aus, als wenn eine Bombe eingeschlagen hat.

Passt gut auf euch auf.  Und ich muss es mal wieder erwähnen: „Ich liebe euch doch alle“


Ich wünsche euch…

Pics Lustiges zu Weihnachten
GBPicsOnline.com

… ein besinnliches und friedliches Weihnachtsfest im Kreis eurer Lieben.

Passt gut auf euch auf!!! ❤


Herzlichen Glückwunsch

Heute hat die liebe Paula (mein Töchterchen) Geburtstag.
Ich wünsche dir für dein neues Lebensjahr viel Glück, Gesundheit, Erfolg uund das alle deine Wünsche in Erfüllung gehen. ❤ ❤ ❤


Schlimmer geht bei mir immer

Da muss ich im Sommer wochenlang gegen Invasionen von Ameisen in der Küche und Wohnzimmer kämpfen, die erst ein zweimaliger Einsatz eines Kammerjägers in Griff bekommt. Als Dank geben mir Tochter der Vermieterin und Partner der Tochter die Schuld. Leider lebt meine überaus nette Vermieterin mittlerweile im Altersheim. Zur Abwechslung wird mir die Rente von meinem Mann gestrichen, weil ich angeblich nicht angegeben habe, dass ich selbst eine Pension erhalte. Natürlich habe ich diese Angaben in Beisein eines Beraters der Rentenanstalt und meiner Tochter gemacht. Dann erfahre ich, dass ich wieder Karzinome in der Blase habe. Ich soll der Aufforderuung zu einer 3.OP in diesem Jahr nicht gefolgt sein. Dabei haben weder mein Urologe oder ich eine Benachrichtigung bekommen.
Als nächstes bekomme ich meine Stromrechnung und soll über 260% mehr Strom verbraucht haben. Mit anderen Worten, ich soll über 2000,-Euro nachzahlen, ab sofort monatlich einen Abschlag über 330,-Euro.
Die OP hatte ich letzte Woche. Mir wurden 8 Tumore entfernt. Ich will lieber nicht schreiben was man mit mir da wieder gemacht hat.
Als ich einen Arzt vor der OP nach meinen Chancen frage, erfahre ich, dass man mir das nicht sagen kann, weil Tumore bei irgendeiner der OPs bereits zu groß waren und sie sie nicht komplett entfernen konnten.
Das mir die Gartengeräte gestohlen wurden, ich von unserem, jetzt natürlich ehemaligen Gärtner um Geld betrogen wurde, jemand meint seinen Müll und Unkraut in meinen Garten werfen zu müssen, jemand nachts im Garten rumschleicht, habe ich wohl noch nicht erwähnt. Ach ja, da wären noch Nachbarn, die uns vom ersten Tag an denunziert haben und jetzt zur Hochform auflaufen. Gerade einen Tag aus dem Krankenhaus bekam ich dadurch richtig Ärger mit der Tochter der Vermieterin.
Das Zeit nicht alle Wunden heilt musste ich auch feststellen. Willi fehlt mir wie eh und je. Ich würde alles dafür geben, wenn die Tür aufginge und er käme nach Hause.
Ansonsten geht es mir den Umständen entsprechend ganz gut.

Ich wünsche euch einen schönen Tag und passt gut auf euch auf. ❤


Willi Tscherkasow 12.9.2018

Lieber Willi,
du fehlst mir jeden Tag, jede Stuunde, jede Minute. Ich würde alles geben um dich wieder zu haben.
Über 46 Jahre haben wir alle Höhen und Tiefen gemeinsam gemeistert. Treu hast du mich gepflegt und dich nicht beschwert. Ich danke dir.
ICH LIEBE DICH ❤


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