Für immer ganz fest in unseren Herzen!

Willi Tscherkasow

26. November 1944 – 12. September 2018

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Der Horror kennt keine Grenzen

Heute mittag verstarb nach schwerer Krankheit und durch die Nachlässigkeit einiger Ärzte nach 46 gemeinsamen Jahren mein über alles geliebter Schmackebatz, Willi Tscherkasow, im Alter von 73 Jahren.


Fast am Ende meiner Kräfte

Wortman hat recht. Es wird Zeit mal wieder einen Beitrag zu schreiben.
Es passierte viel, zu viel.
Ende Juni wurde nach 12 Chemos die Behandlung beendet. Im Moment sieht es gut aus. Ich hoffe also das Beste.
Kaum einmal Luft geholt kam der nächste Schock. Jetzt hat mein Männe Krebs, einen der ganz fiesen Sorte. Leider verträgt er die Chemo nicht und kämpft mit den Nebenwirkungen. Schon zweimal wurden ihm je ca. 4 Liter Wasser aus dem Bauch abgezapft. Er konnte tagelang so gut wie nichts essen, der Blutdruck sackt immer weiter ab und der Pulsschlag steigt zeitweise auf 150, Gewichtsabnahme ungefähr 20kg. Er schläft fast nur noch oder döst nur noch vor sich hin. Vielleicht könnt ihr euch vorstellen in welcher Situation ich bin. Plötzlich muss ich mich um alles kümmern und kann selbst kaum kriechen. Durchhalten ist jetzt die Devise.
Hätte ich nicht immer wiede seit Monaten unseren Hausarzt darauf hingewiesen, dass mit Opossum irgend etwas nicht stimmt, es wäre bis heute noch nichts passiert. Ich will nicht weiter über die Untauglichkeit mancher Ärzte schreiben, es hilft ja eh nichts.
Drückt also alle ganz doll die Daumen und passt gut auf euch auf.


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Habt ein paar schöne Tage mit hoffentlich viel Sonne und passt gut auf euch auf.

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Das gibt es zu berichten

Meine ersten Chemos habe ich erfolgreich überstanden. Nach 4wöchiger Pause geht es nun morgen weiter. Letzte Woche wurde eine Blasenspiegelung gemacht. Dem Himmel sei Dank wurden keine Tumore gesichtet. Meinem Mann wurde vom Urologen das gert für die Spiegelung in die Hand gedrückt, damit er sich auch meine Blase von innen ansehen darf. Prima, und ich…? Ich warte noch darauf, dass die Beiden sich ein Bierchen gönnen und über meine Krankheiten fachsimpeln.
Ich habe selten so einen urigen, aber sehr netten Arzt kennen gelernt. Kleine Praxis, nette Arzthelferinnen und lustige Atmosphäre. Nur über das Thema Krebs redet er nicht sehr gerne. Schließlich will er die Patienten nicht unruhig werden lassen. So richtig weiß ich noch nicht, was ich fachlich von ihm halten soll. Auf alle Fälle sieht er alles recht locker und macht einen nicht verrückt.
Seid Tagen schlage ich mich schon mit Übelkeit und ihr wisst schon rum. Mittlerweile habe ich auch noch eine chronische Blsenentzündung und muss jetzt 25 Tage Antibiotika schlucken, die wahrscheinlich diese Nebenwirkungen hervorrufen. Obwohl, es kam schon von meinem Doc der Verdacht auf, ich hätte eine Lebensmittelvergiftung. Die Ursache ist mir mittlerweile egal, die blöde Übelkeit soll endlich verschwinden.
Und dann wäre da mal wieder eine der Dämlichkeiten von meinem Hausarzt. Plötzlich wurde meinem Mann gesagt, ich soll Krankengymnastik machen. Der Sportmediziner aus der Praxis würde kommen und mit mir die Sache besprechen. Tagelang habe ich vor Aufregung kaum geschlafen. Bei meinen Schmerzen Krankengymnastik??? Beim letzten Mal bin ich mit einem beginnenden Herzinfarkt auf der Intensiv im Krankenhaus gelandet. Die Ärzte hätten sich auf den Kopf stellen und mit den Beinen wackeln können, mit mir nicht wieder.
Jedenfalls kam am besagten Tag der Doc freudestrahlend ins Zimmer, erklärte mir, dass ich auf keinen Fall Krankengymnastik machen könne. Da hatte doch so eine Dämlichkeit von Arzthelferin behauptet, ich wolle besagte Gymnastik verschrieben haben. Sie könnten mir nur weiterhin Opiate verschreiben, mehr könnten sie mir nicht helfen. Lange Rede kurzer Sinn, er verschreibt mir eine Verordnung, damit ich an der Außentreppe vom Haus einen Treppenlift bekomme. Mein Mann wollte mir schon einen Schweinehaken anbringen, aber damit bin ich nicht einverstanden. Stellt euch vor, es verwechselt mich jemand und bringt mich zum Schlachthof. Also wenn schon denn schon, dann will ich auch eine ordentliche Beerdigung. Freut euch nicht zu früh, ich rede nicht von jetzt oder demnächst. Circa 20 Jahre müßt ihr euch noch gedulden.
Meine Enkelin und ich haben schließlich noch viel vor. Wir wollen schließlich dieses Jahr die Gegend unsicher machen. Ich auf meinem Scooter, sie auf ihrem Fahrrad. Ich muss doch mit ihr zu den Erdbeerfeldern fahren, damit sie da pflücken kann. Wir wollen auch wieder picknicken, und… und… und. Jetzt muss nur noch schnell der Treppenlift an „Land“ kommen, denn Stufen, auch wenn es nur 8 sind, kann ich leider selten bewältigen.
Gestern habe ich allerdings meinen Mann geschockt. Gestern musste er mit mir einkaufen fahren. Im Dezember hatte ich zum letzten Mal das Vergnügen. Ich sage euch, so müssen sich die armen Flüchtlinge fühlen, wenn sie hier in Deutschland zum ersten Mal sehen, was es so bei uns zu kaufen gibt.
Genug palavert, ich wünsche euch einen wunderschönen sonnigen Tag und passt gut auf euch auf.


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und hoffentlich viel Sonnenschein wünsche ich .
Passt gut auf euch auf. ❤

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Das muss doch zu toppen sein

Gestern habe ich 3 Stunden und 44 Minuten mit meiner Nichte, von der ich ca. 55 Jahre keinen Kontakt hatte, telefoniert. Das muss doch zu toppen sein. 🙂

Ansonsten haben alle Bewohner der Chaosbude eine Erkältung. Mich hat es erstaunlicherweise am wenigsten erwischt. Ich kämpfe dafür mit Übelkeit, Probleme mit dem Darm, Müdigkeit, Schmerzen, Probleme mit der Blase und und und… Wie ich immer sage, „Man gönnt sich ja sonst nichts.
Ich muss einmal in der Woche zur Chemo, die ich ganz gut vertrage.

Ich wünsche euch einen geruhsamen Sonntag und passt gut auf euch auf.


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