Für immer ganz fest in unseren Herzen!

Willi Tscherkasow

26. November 1944 – 12. September 2018

Werbeanzeigen

Ich wünsche allen ein frohes neues Jahr.

Will das Glück nach seinem Sinn
Dir was Gutes schenken,
Sage Dank und nimm es hin
Ohne viel Bedenken.

Jede Gabe sei begrüßt,
Doch vor allen Dingen:
Das, worum du dich bemühst,
Möge dir gelingen.

Wilhelm Busch

Gleiichzeitig möchte ich mich bei allen für die Weihnachtswünsche, Karten und vor allem bei Ingrid und Gaby für die wunderschönen Weihnachtskarten bedanken.

Habt ein tolles Jahr 2019 und passt gut auf euch auf. ❤ ❤ ❤


Die Adventszeit rast in Riesenschritten an mir vorbei.

Das Leben ohne meinen geliebten Mann fällt mir unendlich schwer. War er doch immer für mich da, hat sich um alles gekümmert und hat alle Probleme und Aufregungen des Alltags von mir fern gehalten.
Plötzlich muss ich mich um vieles selbst kümmern, auch wenn meine Tochter mit Mann und einige Freunde und Bekannte helfen, wo sie können.
Wo andere zum lernen und auseinander setzen Jahre Zeit haben, stürmt auf mich alles in kürzester Zeit ein.
Da meldet sich plötzlich ein Anwalt, um für einen weiteren Erben das Recht einzufordern. Die Garage, in der von meiner Mutter Sachen gelagert werden, muss an diesem Wochenende geleert werden, meine Pension und die Renten mussten neu geregelt werden, und und und… Der Gasanbieter will ohne Abrechnung eine hohe Summe Nachzahlung haben und reagiert nur mit Drohungen.
Mittlerweile habe ich auch den Hausarzt gewechselt und wir müssen immer noch an die Ärztekammer schreiben.
Zu allem Übel gab unser Auto auch noch den Geist auf, so dass Paula und Göga jetzt auch noch ein Auto suchen müssen. Man gönnt sich ja sonst nix…
Ich versuche mich mit Hilfe voon Familie und Haushaltshilfe durchs Leben zu quälen. Letztendlich bleibt mir nur der Besuch meines Willis am Grab und Gespräche mit seinem Foto. Eins ist gewiss, das Leben ohne W. ist, seid mir nicht böse, wenn ich es so hart ausdrücke, beschissen. Über 47 gemeinsame Jahre dieser schnelle und furchtbare Abschied sind nicht so leicht zu verarbeiten.
Um endlich zum Thema zu kommen, die Adventszeit rast nur so an mir vorbei. Mit Entsetzen habe ich festgestellt, Weihnachten kommt wie jedes Jahr völlig überraschend. Dank dem Internet konnte ich sogar für die Kinder Geschenke bestellen.

Ich wünsche euch noch eine besinnliche Adventszeit und passt gut auf euch auf.


Alleine

Heute vor einem Monat haben wir Opossum beerdigt. Es war der schwärzeste Tag in meinem Leben. Geblieben sind mir die Erinnerungen, der Gang zum Friedhof und die Wut auf die Nachlässigkeit der Ärzte. Immer noch werde ich wach und hoffe, ich habe geträumt. Doch leider ist es kein Alptraum, es ist die bittere Wirklichkeit.
Die vielen Formalitäten, die Auflistung der persönlichen Habseligkeiten von Willi, weil sein Sohn aus 1. Ehe per Anwalt Auskunft haben will, rauben mir fast meine letzten Kräfte. Doch wie heißt es so schön, „Durchhalten ist die Devise“. Ich bemühe mich redlich, auch wenn es schwer fällt.
Als nächstes muss ich mir einen neuen Hausarzt suchen. Ich weiß nämlich nicht, ob ich dem jetzigen gegenüber handgreiflich werden würde, denn zu meiner Trauer kommt noch Fassungslosigkeit und eine riesige Wut. Wie können Ärzte so nachlässig und gleichgültig mit dem Leben eines Menschen umgehen.
Zum Glück habe ich ein paar wenige Freunde, die mir zur Seite stehen und das ich mit meiner Tochter mit Familie in einem Haus wohne.
Ich wünsche euch einen schönen Tag und passt gut auf euch auf.


Der Horror kennt keine Grenzen

Heute mittag verstarb nach schwerer Krankheit und durch die Nachlässigkeit einiger Ärzte nach 46 gemeinsamen Jahren mein über alles geliebter Schmackebatz, Willi Tscherkasow, im Alter von 73 Jahren.


Fast am Ende meiner Kräfte

Wortman hat recht. Es wird Zeit mal wieder einen Beitrag zu schreiben.
Es passierte viel, zu viel.
Ende Juni wurde nach 12 Chemos die Behandlung beendet. Im Moment sieht es gut aus. Ich hoffe also das Beste.
Kaum einmal Luft geholt kam der nächste Schock. Jetzt hat mein Männe Krebs, einen der ganz fiesen Sorte. Leider verträgt er die Chemo nicht und kämpft mit den Nebenwirkungen. Schon zweimal wurden ihm je ca. 4 Liter Wasser aus dem Bauch abgezapft. Er konnte tagelang so gut wie nichts essen, der Blutdruck sackt immer weiter ab und der Pulsschlag steigt zeitweise auf 150, Gewichtsabnahme ungefähr 20kg. Er schläft fast nur noch oder döst nur noch vor sich hin. Vielleicht könnt ihr euch vorstellen in welcher Situation ich bin. Plötzlich muss ich mich um alles kümmern und kann selbst kaum kriechen. Durchhalten ist jetzt die Devise.
Hätte ich nicht immer wiede seit Monaten unseren Hausarzt darauf hingewiesen, dass mit Opossum irgend etwas nicht stimmt, es wäre bis heute noch nichts passiert. Ich will nicht weiter über die Untauglichkeit mancher Ärzte schreiben, es hilft ja eh nichts.
Drückt also alle ganz doll die Daumen und passt gut auf euch auf.


GBPicsOnline
GBPicsOnline

Habt ein paar schöne Tage mit hoffentlich viel Sonne und passt gut auf euch auf.

Weiterlesen

%d Bloggern gefällt das: