Schlagwort-Archive: Enkelin

Wie kann es anders sein…

Ich kann scheinbar einfach nicht anders.  Ich muss mich stets bei der Vergabe von Krankheiten in die erste Reihe stellen.  Diesmal habe ich tatsächlich an der falschen Stelle „Hier“ geschrien.
Die Tumore in der Blase gehören zu der ganz fiesen Gattung von dieser so schon miesen Art von Krankheit. Kurz gesagt, der Krebs hat auch mich erwischt.
Die gute Nachricht, die Ärzte scheinen, zumindest im Moment, alles erwischt zu haben. Eventuell muss ich demnächst wieder ins Krankenhaus damit die Doctores nochmal in der Blase rumhobeln können. Näheres erfahre ich in ca. 7 Wochen.
Der Krieg kann also beginnen, denn ich habe noch so viel vor. Nächstes Jahr möchte ich die Lösung eines großen Geheimnisses in der Familie miterleben(leider darf ich noch nichts verraten), in 5 Jahren die Konfirmation meiner Enkelin, Die Schulentlassung, natürlich noch die Hochzeit und wenn möglich die Geburt meines 1. Urenkels. Wenn ich noch ein wenig nachdenke, fallen mir bestimmt noch viele Ziele ein. Ganz wichtig, nicht zu vergessen, ich kann doch Opossum und meine Familie nicht alleine lassen.
Also, es gibt viel zu tun und zu erleben, packen wir es an.

Ich wünsch euch einen schönen Tag und passt gut auf euch auf.


Das wurde aber auch Zeit

Endlich!!! Es schneit und es bleibt auch noch liegen.
Ehe ihr mich „schlachtet“… Ich sitze warm und sicher im Haus, muss nicht arbeiten gehen und wenn ich nicht will, auch nicht raus.
Wir wohnen in einer Sackgasse, 6 Häuser stehen in der Straße, es bleibt also alles weiß.
Jetzt kann ich nur noch hoffen, dass der Schnee liegen bleibt, denn meine Enkelin und ich warten schon seit Wochen auf die weiße Pracht. Wir wollen doch eine Schneeballschlacht machen.

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag, passt gut auf euch auf.


Wahnsinn

Juhu, es schneit. Leider bleibt der Schnee nicht liegen. Wo doch Muckelchen und ich unbedingt eine Schneeballschlacht machen wollen.
Nun nörgelt nicht gleich, langsam hätte ich auch lieber Frühling. Außerdem würden mich meine Ärzte notschlachten, wenn sie von meinem Vorhaben erfahren würden.
Gestern morgen habe ich Debbie zur Schule gebracht. Sie zu Fuß und ich auf dem Scooter. Ein rauer Wind blies uns um die Ohren. Man gut, Opossum hatte mir eine Beanie-Mütze mit passenden Handschuhen gekauft. Zwar hat die Mütze gut meine Ohren geschützt, dafür hat mein Hörgerät gestreikt. Also war ich zur Probe auf beiden Ohren taub. Die Leute haben meine Enkelin bestimmt bedauert. Wenn ich nix höre, rede ich sehr laut. Etwa so:
„M. wo müssen wir jetzt lang gehen“? *lautredend*
M.: *Säuselsäusel*.
Ich bestimmt schreiend: „Ich verstehe dich nicht. Bleib doch mal stehend und spreche in meine Richtung“.
*Wisperwisper*.
Ich schreiend: „Wo gehst du immer lang?“
Mittlerweile habe ich die letzte Bordsteinabsenkung verpasst und schreie nun:
„M. warte da, ich muss eine Bordsteinabsenkung finden, warte auf mich“.
Und siehe da, plötzlich hört M. schlecht. Als ich endlich über die Straße fahren konnte, war meine schlaue Enkelin schon auf der anderen Straßenseite. Jawoll, schlau und nicht ungehorsam. Wehe, es behauptet jetzt jemand etwas anderes. Dem haue ich glatt eine auf die Nuss. 😉
Jedenfalls haten wir die 1,5km, trotz aller Widrigkeiten schnell erledigt und M. war das erste Mal vor einem ihrer Freunde in der Schule. Das ich bereits nach knapp fünf Minuten gefühlsmäßig erfrorene Finger hatte, wen interessiert das schon. Endlich war mein Körper nach langer Zeit mal wieder durchgefroren.
Winter kann doch so schön sein.


Rückblick

Das letzte Jahr begann mit Hoffnung auf ein besseres Jahr und wurde mit einem Paukenschlag zerstört.
Eine mir liebe Blogfreundin verstarb, die an ihrer schweren Krankheit und deren Folgen zerbrach. Ein weiterer Todesfall im Bekanntenkreis ließ das Jahr nicht gut anfangen.
Gessundheitlich hatte ich wie immer meine Probleme, jedoch hatte ich schon schlechtere Zeiten erlebt. Der Hausbau auf dem Grundstück neben uns brachte das ganze Jahr nicht nur Dreck sondern auch jede Menge Unruhe. Im September war für mich der persönliche Höhepunkt die Einschulung meiner Enkelin. Es war ein erlebnisreicher Tag für mich und die ganze Familie. Es gab natürlich noch viele schöne Momente in dem Jahr, allerdings kann ich sie, genau wie die negativen, nicht alle aufzählen
Nach einem Todesfall in der Familie kam dann das für uns Unfassbare. Unser bester Freund verstarb aus unbekannten Gründen. Unsere Freundin, von E. die Frau, erlitt dadurch einen so schweren Schock, dass sie vollkommen verwirrt aufgefunden wurde und jetzt im Pflegeheim lebt. Durch meinen schlechten gesundheitlichen Zustand können wir sie leider nicht besuchen. Wir hoffen wenigstens zur Betattung fahren zu können.
Mitte Dezember zogen dann endlich unsere neuen Nachbarn in ihr neu erbautes Haus und haben Silvester dann mit meiner Mutter, ihnen und anderen Nachbarn in gemütlicher Runde das neue Jahr begonnen.
Nun warte ich auf meinen OP-Termin und hoffe ansonsten auf ein gutes neues Jahr.
Wenn ich dann in den Nachrichten von den Kriegen, Unwettern, Unglücken und dem Elend in der Welt höre, dann geht es mir doch recht gut.
Ich wünsche euch einen schönen Tag und passt gut auf euch auf.


Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt

Ich dachte meine Enkelin gehen in den Schnee und haben Spaß. Man soll das Denken tatsächlich den Pferden überlassen, sie haben den größeren Kopf. Mein Gesundheitszustand verschlechterte sich rapide und M. nahm lieber ihren Papa mit. Verständlich, war er doch um einiges mobiler und jünger als ich.

Um 20.00 Uhr hatten wir -8°Grad, morgen soll es Schnee geben. Schnee finde ich ok, aber 0°bis-1°Grad hätten vollkommen gereicht. Der Wettergott muss immer gleich übertreiben.

ich wünsche euch ein kuscheliges Wochenende mit einem Glas Glühwein oder einer leckeren Tasse Tee. Fahrt vorsichtig und passt gut auf euch auf.


Heiligabend in der Chaosbude

facebook gb einträge
GBPicsOnlineLustiges zu Weihnachten Bilder für Facebook

Natürlich absolut chaotisch.

Da muss Opossum wie jedes Jahr Heiligabend noch Einkäufe tätigen.

Muckelchen will nicht in die Kirche gehen, schließlich will sie endlich den Weihnachtsmann sehen und sich mit ihm unterhalten. Nein, baden will sie auch nicht. Hat sie doch das eine Jahr dadurch den Weihnachtsmann verpasst. So ein Pech für uns, sie hat sich alle Ablenkungsmanöver, die die letzten Jahre angewandt wurden, gemerkt.

Da steht unsere Enkelin plötzlich ohne Vorwarnung im Wohnzimmer. Wo ich doch dabei war ihre Geschenke einzupacken. Gut das Omas immer Ausreden parat haben.

Muckelchen rennt wie verrückt die Treppe hoch, weil der Weihnachtsmann da ist. Mist, als sie oben ankommt ist er schon wieder weg.

Wie immer entsteht bei der Bescherung das absolute Chaos.
Meine Mutter weiß nicht, ob jeder von ihr Süßigkeiten bekam. Sie hat eine Tüte voll über. „Ach, dann habe ich wohl meine mitgebracht“.

Opossum rast wie ein „aufgescheuchtes Huhn“ um den Tisch rum und sammelt die Abfälle von den Verpackungen ein.

Ich amüsiere mich köstlich.

Wir haben noch nicht alles ausgepackt, da kommt Göga schon mit Kaffee und Kuchen angerannt.

Bei meiner Mutter spielen plötzlich Magen und Darm verrückt.

Ähm, macht man nicht normalerweise abends die Bescherung? 😯 Egal, wir machen es immer nachmittags. Der Vorteil, bei uns herrscht 10 Minuten Chaos und dann kehrt gemütliche Ruhe in der Chaosbude ein. Heiligabend kann beginnen.

Frohe Weihnachten und passt gut auf euch auf.


Guten Morgen Sonnenschein

Oma: „Guten Morgen“.

Enkelin: „Guten Morgen, Oma. Ich habe sehr gut geschlafen“.

Oma: „Du hast ja auch die Hälfte der Nacht halb auf mir gelegen“.

Enkelin: „Da kannst du mal sehen, wie lieb ich dich habe“.

Und schon ging für die Oma die Sonne auf.

Habt einen schönen Sonntag und passt gut auf euch auf


%d Bloggern gefällt das: