Ab ins Schlaflabor

Morgen ist es mal wieder soweit. Ich statte dem Schlaflabor in der MHH mal wieder einen Besuch ab.
Obwohl ich eine schicke Schlafmaske mit Zusatzteilen für Sauerstoff und Befeuchtung bekommen habe, macht mir das Atmen große Probleme. Ich bekomme unter der Maske, obwohl es im Schlaflabor super geklappt hat, kaum Luft. Mal sehen, was die Fachleute so zu melden haben.
Freitag werde ich wohl wieder zu Hause sein. Dann werde ich alle Mails, PNs und was noch so anliegt, erledigen.
Macht es gut, passt bis dahin auf euch auf und macht nichts, was ich nicht auch tun würde.


Hagebutten und Erinnerungen

Dieses Jahr reifen die Hagebutten, wie die meisten Früchte, schon recht früh. Bei ihrem Anblick stiegen unangenehme Erinnerungen in mir hoch.

Mein Vater züchtete Papageien und Sittiche. Wie jeder gute Züchter, der etwas auf sich hielt, ließ er sie für viel Geld einfliegen. Die armen Piepmätze kamen in ganz kleinen Käfigen an und waren dementsprechend lädiert. Vor ca. 50 Jahren wurde Tierschutz und Artenschutz erst recht, klein geschrieben. Besser gesagt, man kannte nicht viel davon. Kamen die süßen Vögel dann lebend an, war die Freude riesengroß. Die Züchter aus der Umgebung trafen sich bei der Ankunft dieser, um sie gespannt zu begutachten und alles zu tun, um sie am Leben zu erhalten. Ab sofort wurden sie gehätschelt und vertätschelt.

Mein Vater hatte im ürsprünglichen Kinderzimmer zwei riesige Volieren für seine Lieblinge stehen. Da für uns Kinder kein Platz in dem Zimmer war, schliefen mein Bruder und ich bei meinen Eltern im Schlafzimmer. Ich bekam zum Beispiel erst mit 19 Jahren mein eigenes Zimmer. Wie es war, als wir unter 12 Jahren waren, da kann ich mich leider nicht erinnern. Nach den Erzählungen meiner Mutter müssen wir da allerdings im Kinderzimmer gewesen sein.

Ich schweife mal wieder ab, eigentlich wollte ich von meiner Abneigung zu Hagebutten erzählen. Das eine hängt jedoch mit dem anderen zusammen.

In meine Schule gingen damals mindestens 500 Schüler, dementsprechend groß war der Schulhof. An der einen langen Seite des Zaunes waren nun Rosenbüsche gepflanzt, die im Herbst dicke dunkelrote Hagebutten trugen. Und damit begann für mich das Drama.

Da die Piepmätze für ihr Leben gerne Hagebutten fraßen, musste ich regelmäßig im Herbst diese Früchte pflücken. Ich weiß nicht, wie es heute gehandhabt wird, aber damals durfte man den Schulhof einer höheren Schule nach Schulschluß nicht ohne Genehmigung betreten. Also musste die “arme” Bbdüm mehr oder weniger regelmäßig zum Hausmeister tapern, um sich eben diese Genehmigung holen. Hatte er einen guten Tag, dann wurde mir gnädig die Erlaubnis erteilt. Hatte er einen schlechten Tag, dreimal dürft ihr raten… Kam ich ohne nach Hause, bekam ich Ärger mit meinem Vater. Wisst ihr, wie ich mich, vor allem in der Pubertät, gefühlt habe? Genau, krass gesagt, beschissen. Hinzu kam, weil ich in den Büschen rumkriechen musste, dass alles am Körper juckte. Hagebutten “produzieren” nämlich das beste Juckpulver. Den Vögeln hat es jedenfalls geschmeckt, wenigstens etwas.

Ich wünsche euch einen schönen Tag und passt gut auf euch auf.


Ich glaube herausgefunden zu haben, wofür die Woche gut ist:
Nämlich um sich von den langweiligen Sonntagen zu erholen.

Mark Twain

(1835 – 1910), eigentlich Samuel Langhorne Clemens, US-amerikanischer Erzähler und Satiriker

weiterlesen

Darf ich vorstellen

Zu meinem Geburtstag habe ich von lieben Freunden ein nagelneues Läppi bekommen. Die wichtigsten Daten(für mich allerdings uninteressant), TOSHIBA Satellite C75 / A15E mit 17,5 Zoll Bildschirm, das Gerät in schneeweiß. Nach einem nur 15 Zoll großen Bildschirm, habe ich jetzt das Gefühl vor einem Fernseher zu sitzen. Nach Emma und Flitzi habe ich das edel aussehende Gerät nun mal zur Abwechslung Mäuschen getauft. Lacht nicht, der Name Mäuschen hat schon seinen Grund, den ich euch hier aber bestimmt nicht verraten werde.
Nun habe ich Flitzi allerdings weder verschrotten lassen noch weggegeben. Irgendwie ist es für mich gefühlsmäßig die letzte Verbindung zu meinem verstorbenen Bruder, denn es gehörte ihm und mir hat es über 3 Jahre gute Dienste geleistet.
Gebührend bedanken konnte ich mich bei unseren Freunden noch nicht. Sie machten zu meinem Geburtstag Urlaub in Dänemark, die Heimat unseres Freundes.
Mein Göga hat mir zu diesem schönen Gerät sofort eine Funkmaus und ein Pad gekauft. Ein tolles Teil diese Funkmaus. Kein Kabel stört, einfach empfehlenswert. Der einzige kleine Nachteil, man braucht, wie so oft bei elektrischen Geräten, eine Batterie. Ich jedenfalls bin 100% zufrieden.
Um 10.00 Uhr habe ich einen Termin beim Friseur. Endlich werden meine “Zotteln” abgeschnitten.
Ich wünsche euch einen schönen Tag und passt gut auf euch auf.


Es gäbe so viel zu schreiben

…, doch wo fange ich an? *grübel*
Da gab es Feuerwehrübungen, Hausabriss der verstorbenen Nachbarin, Hausbau auf dem besagten Grundstück, Muckelchens Verletzung und vieles mehr.
Ich muss des Wahnsinns fette Beute sein, wieder Beiträge zu schreiben. Da lebte ich wochenlang friedlich vor mich hin, schrieb bei FB mal hier und da eine nette kleine PN, bekam in diversen Gruppen interessante Informationen und fluchte, wenn beim Spiel mal wieder nichts klappte. Jetzt sitze ich hier und versuche mein Matschehirn zu geordneten Gedanken zu bringen. Normalerweise schlafe ich in letzter Zeit um diese Zeit und nun das…
Seit ich regelmäßig in ziemlich hoher Dosierung Opiate schlucke, kann ich mittlerweile mehr schlafen, als mir recht ist. Nix mehr mit ganze Nacht durchmachen. Die Zeit ist, ich muss sagen leider, schon lange vorbei. Mir kann man eben nichts recht machen. Meine Schmerzen waren zuletzt derartig schlimm geworden, dass mir nichts anderes übrig blieb. Wenigstens habe ich dazu gelernt. Was ich nicht wußte, es werden bei chronischen Schmerzen auch Antidrepessiva eingesetzt. Mein Schmerztherapeut hatte mir sie verschrieben ohne an meine anderen Krankheiten zu denken. Gut, dass ich den Beipackzettel gelesen habe. Meine anderen Ärzte haben sofort abgewunken. Zu riskant, bei Depressionen hätten sie ein anderes Mittel empfohlen, aber so… Irgendwann schlucke ich mal ein falsch verschriebenes Mittel, es macht *wumm* und ich war einmal. Dann nerve ich die Leute im Himmel oder in der Hölle. So oder so, ihr werdet mich nicht los. :-) Mist, ich schreibe schon wieder über meine Krankheiten. Es ist wie es ist. Sie bestimmen nun mal mein Leben. Andere schreiben über ihre Arbeit, ihre Katzen und Hunde und ich eben über meine Krankheiten. :-)
Habt einen schönen Tag und passt gut auf euch auf.


Ich sage ganz herzlich Danke

Ich bedanke mich bei Ingrid und Heike(Paradalis) für die schönen Geburtstagsbriefe, sowie Attilas dicke, aber auch sehr feuchten Küsse. Dank nochmals an Ingrid für die vielen schriftlichen Genesungswünsche und ihre enorme Geduld. <3
Natürlich danke ich auch für die vielen Glückwunsche per Mail und bei Facebook zu meinem Geburtstag am 1. August.
Tja und dann war da noch das Blogjubiläum. Vor fünf Jahren habe ich am 1. August meinen ersten Beitrag für unseren Familienblog geschrieben. Zu meinem Erstaunen halten einige die Treue und lesen auch jetzt noch tapfer mein Gelabere. Auch euch sage ich vielen Dank. Haltet mir bitte weiterhin die Treue.
Ich stelle mit Entsetzen fest, ich habe das lockere Schreiben, ohne lange zu Überlegen, verlernt. Was sagt uns das also, ich muss üben, üben. Ihr habt mich also, ob ihr wollt oder nicht, wieder.
Habt einen schönen Feierabend und passt gut auf euch auf.


Ich sitze hier und zittere

Mein Kiefer soll nach Meinung meines HNO-Arztes schlimm vereitert sein und somit muss ich heute mittag zum Zahnarzt.
Alleine der Name Zahnarzt jagt mir einen Angstschauer nach dem anderen kreuz und quer durch den Körper. Schon jetzt bin ich verstummt. Sitze ich erst im Behandlungsstuhl sage ich keinen Mucks mehr, innerlich sterbe ich jedoch einen Heldentod nach dem anderen.
Habt einen schönen Tag und passt gut auf euch auf.


Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 69 Followern an

%d Bloggern gefällt das: