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Ganz gleich, wie beschwerlich das Gestern war, stets kannst du im Heute vom Neuen beginnen

Natürlich bin ich nicht der Verfasser dieses Spruches, es ist eine buddhistische Weisheit.

Nein, ich werde euch nicht mit Erinnerungen an das letzte Jahr nerven. Es hatte mehr Tiefen als Höhen, also Schwamm drüber.
Da finde ich schon interessanter, dass in Berlin auf der Partymeile schätzungsweise zwei Millionen Menschen gefeiert haben. Um 0.00 Uhr wurden 6000 Raketen abgeschossen.

Kaum zu glauben – In Dubai gab es das weltweit größte Spektakel. Es wurden binnen sechs Minuten 500 000 Raketen und Böller von 4oo verschiedenen Plätzen abgefeuert.

2014 wird übrigens ein Jahr voller Ereignisse mit Fußball-Weltmeisterschaft, Brandenburg-Wahl, 25. Jahrestag des Mauerfalls, Opossums und mein 40. Hochzeitstag, Muckelchens Einschulung und Opossums 70. Geburtstag.

Bleibt mir nur noch, euch ein frohes neues Jahr mit viel Gesundheit zu wünschen. Passt weiterhin gut auf euch auf.


Kaum zu glauben

Heute vor zwei  Jahren, kaum zu glauben aber wahr,  hatte ich meinen ersten Tag ohne Zigaretten.  Ich hatte die Wahl, entweder eine nur noch sehr kurze Lebenszeit oder der Verzicht auf meine heißgeliebten Glimmstengel.  Nach tagelangen Kampf mit meinem inneren Schweinehund, dem Gefühl nun sei alles vorbei, trat ich mich gedanklich in meinen Allerwertesten und nahm den Kampf gegen meine Nikotinsucht auf.  Ich bin ehrlich, ich wäre gerne wieder rückfällig geworden. Nur der Gedanke an die hämischen Gesichter und dem Spruch, „Haben wir doch gewußt, die Bärbel schafft das nicht“,  hat mich durchhalten lassen.  Nur meine Organe haben das nicht verstanden. Sie machten Randale vom Feinsten, schrien nach dem Gift.   Mein damaliger Hausarzt hatte nicht mit meiner Entschlossenheit gerechnet und stand hilflos meinen Herz-und Kreislaufattacken gegenüber.  Alle predigen  „“Sie müssen aufhören mit dem Rauchen“,  keiner kann einem Ratschläge geben oder helfen.  Ich habe jedenfalls alle  meine Sünden  verbüßt.

Auch nach 2 Jahren bin ich im Herzen  noch Raucher.  Wie oft ich aus Versehen nach der vermeintlichen Schachtel greife, wie oft mich die Gier nach  einer Zigarette überkommt, ich kann es nicht zählen. Ich liebe den frischen Rauch, allerdings nur an der frischen Luft.  Durch meine Krankheiten kriege ich in geschlossenen Räumen immer mehr Probleme.

Eins ist gewiss, wenn mein Ende naht werde ich wieder anfangen zu rauchen und ich möchte mit Zigaretten beerdigt werden. „Holzauge sei wachsam“, weiß ich ob es dort, wo ich dann hingehe einen Kiosk oder Zigarettenautomaten gibt.  Nun macht euch keine Gedanken, ich werde alles dafür tun, um nicht wieder zu rauchen.

In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen Tag, fangt nicht an zu rauchen und passt gut auf euch auf.


„Wer die Wahl hat, …“, oder „Wer sich selbst eine Grube gräbt, …“

Nachdem sich meine Nerven etwas beruhigt hatten, fing ich an die Krankenhäuser anzurufen und hatte gleich bei meinem Favoriten Glück. „Kommen sie bitte Montagmorgen bis 10.00 Uhr und bringen sie alle Unterlagen und den Einweisungsschein vom Arzt mit“. Ich konnte mein Glück nicht fassen, denn damit hatte ich nie und nimmer gerechnet. Diese Lungenfachklinik hat einen ausgezeichneten Ruf, liegt absolut idyllisch in einem großen Park und hat zudem nicht viele Betten. Meine Freude war also berechtigt. Nachdem ich mich wieder beruhigt hatte, fing ich Dösbaddel an zu denken..
Hätte ich es doch gelassen. Wie heißt es so schön; „Das Denken soll man den Pferden überlassen, sie haben den größeren Kopf“. Ach hätte ich doch nur…*seufz* Es könnte doch sein, dass ich am Montag wieder weggeschickt werde, weil ein Notfall eingeliefert wurde, dachte ich. Aufregung und lange Fahrt wären dann sinnlos gewesen, dachte ich. Hätte ich doch nur mein Matschehirn pausieren lassen, mir wäre vieles erspart geblieben. Aber nein, ich wollte mal wieder oberschlau sein und rief in dem Krankenhaus an, in dem ich im Januar lag, wurde mit dem Sekretäriat verbunden und sagte brav meinen Spruch auf den netten Anrufbeantworter. Den ganzen Tag wiegte ich mich in Sicherheit, die am Nachmittag dann jäh beendet wurde. Ein netter Mitarbeiter fragte mich ob ich am nächsten Tag kommen wolle. Ach du Schei…, was nun!? Ich wollte natürlich nicht, denn… Kurz gefasst; der nette Mitarbeiter und ich versuchten uns gegenseitig auszutricksen. Statt einfach abzusagen, habe ich den guten Mann auf irgendwann nächste Woche vertröstet. Wie komme ich aus dieser Nummer wieder raus. In welches Krankenhaus gehe ich nun? Vor lauter Grübelei, ohne eine entgültige Lösung gefunden zu haben, qualmt schon mein Matschehirn und ich kann nicht schlafen. Im Grunde genommen bin ich mit der Klinik(die vom Januar) sehr zufrieden, allerdings habe ich zu den Ärzten in der kleineren Klinik absolutes Vertrauen und ich möchte endlich eine umfassende(neutrale) Untersuchung wegen meinem Asthma und dem COPD. Wenn ich könnte, ich würde mir vor Wut in den Allerwertesten treten. Ich weiß, einige von euch würden das gerne für mich übernehmen. 😉 Ich habe auf jeden Fall noch ein unruhiges Wochenende vor mir. Vielleicht hat ja aber jemand von euch einen guten Rat für mich.


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Wieder ist ein Tag vergangen und wieder möchte ich einen Beitrag schreiben. Aber wovon, vorüber oder über wen?  Das sich bei WordPress gestern ein Fehler eingeschlichen hatte und ich meinen Beitrag nicht veröffentlichen konnte? Ich zuerst nicht wußte, wo mein Beitrag abgeblieben war? Ich ganz stolz war, daß ich mit meinen geringen Englischkenntnissen mich durchgewurschtelt habe? Ich seit 35 Jahren kein Englisch mehr gesprochen, geschweige denn geschrieben und trotzdem mich in dieser Sprache verständigt habe. Soll ich die „25.“ sein, die über Blogsterben, Wahl im September, Werbung und Sendungen im Fernsehen oder Familienprobleme schreibt? Über Hobbys, Sport, Übergewicht und Prominente gibt es auch schon so viele Artikel. Rezepte, Zitate, Videos sind genügend vorhanden und Windel wechseln, Unkraut jäten, einkaufen sowie Erlebnisse mit Kolleginnen oder Kollegen, habe ich nichts mehr zutun. Normalerweise hätte ich mir also diesen Beitrag sparen können. Nur eins ist auch heute wieder für mich wichtig zu schreiben:

                                                                            Ich liebe euch doch alle.


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