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Die Tage danach

Ich habe die Nacht vom Donnerstag zum Freitag so was von tief und fest geschlafen, wäre eine Bombe neben mir eingeschlagen, ich hätte es nicht bemerkt. Da behauptet doch Opossum ich soll furchtbar laut geschnarcht haben. Iiiiich, ich doch nicht. Ich schnarche doch nicht, das hätte ich doch wohl mal gehört. Eine bodenlose Frechheit-solche Behauptungen aufzustellen.
Den Freitag habe ich dann einen auf  lau gemacht. Kein Stress, nur rumgammeln pur. Als Paula mich darauf aufmerksam machte, dass wir bald Ostern haben, brach ich zwar für einen Moment in Panik aus, aber tatsächlich nur für einen klitzekleinen Moment.
Irgendwie fühlte ich mich, fühle ich mich jetzt noch, als wenn ein Felsbrocken von meiner Seele gefallen ist.
Plötzlich nehme ich das herrliche Wetter wahr, sehe das zarte Grün der Bäume, die leuchtenden Farben der Blumen, höre Vögel zwitschern, geniesse den Tag, selbst die Alpträume werden weniger (die Stil-und Grammatikfehler allerdings nicht). Ich freue mich sogar auf das Schreiben der Osterkarten. Ich und gerne Karten oder Briefe schreiben?*grübel* Ich glaube, ich werde ernsthaft krank.*g*
Heute lief der Tag fast genauso ab, allerdings waren wir am Grab meines Bruders. Lacht nicht, aber ich hatte das Bedürfnis ein letztes Mal mit ihm eine Zigarette zu rauchen. Natürlich haben wir in die Blumen von uns Zigaretten stecken lassen, Opossum hat eine Schachtel plus einiger anderen Sachen zusätzlich ins Grab gelegt. Was so ein echter Raucher ist, der braucht auch da seinen Tabak.
Lange Rede, kurzer Sinn…, ich sehe Licht am Ende des Tunnels. Bestimmt werde ich Rückschläge erleben, aber auch die werde ich meistern.

Ich wünsche euch einen geruhsamen Sonntag. Passt gut auf euch auf, denn…

                                 Ich liebe euch doch alle!


Gedanken

Ich habe wie immer eine lange Nacht vor mir und grübele: Was soll  ich für unseren Blog  schreiben? Nebenbei höre ich bei you tube Oldies aus den sechzigern.  Waren das noch Zeiten: Jung und ungestüm wie wir damals waren, wollten wir die Welt erobern, alles besser machen als die „Alten“. Und heute? Heute sind wir die  „Alten“. Wie so oft schweife ich mal wieder ab. Wo war ich stehengeblieben? Ach ja: Da mein Bewegungsradius auf Haus und Garten beschränkt ist, gibt es nicht viel zu berichten. Wen interessiert schon welcher Käfer von links nach rechts krabbelt, welcher Vogel wo zwitschert. Bemerkt ihr, wie die Erde nach dem Regen riecht?  Wie die Blätter im Wind rauschen? Wie emsig die Ameisen wieder sind und die Tomaten reifen? Das ist mein Vorteil, ich habe die Zeit auf all diese schönen Dinge zu achten.


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