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Schatten, Halluzinationen, Geister, Grauen und oder…..

Sie sitzt alleine im dunklen Wohnzimmer. Ihre Familie schläft. Wie so oft in den letzten Jahren kann sie nicht schlafen, weil ihre Krankheiten und die Medikamente sie nicht zur Ruhe kommen lassen.
Nur das flackernde Licht des dröhnenden Fernsehers erhellt hier und da das Wohnzimmer. Tusnelda steht auf, schaltet den Lichtschalter an, setzt sich wieder und träumt vor sich hin.
Doch plötzlich schreckt sie hoch. Sie hatte etwas kleines schwarzes…  gesehen. Bei dem Gedanken an diese ekligen dicken Spinnen bekam sie eine Gänsehaut, saß minutenlang stocksteif, die Umgebung beobachtend auf dem Sofa, aber es war nichts mehr zu sehen. Erleichtert lehnte Tusnelda sich irgendwann zurück und träumte wieder vor sich hin.
Tage vergingen, ohne dass etwas geschah. Doch eines abends sah T. wieder dieses undefinierbare Etwas. Diesmal weckte sie ihren Mann und bat ihn die vermeintliche Spinne zu suchen. Nichts, absolut nichts war zu finden. Kaum lag ihr Mann im Bett huschte wieder etwas über den Fußboden. Wieder saß sie stocksteif auf dem Sofa das Zimmer beobachtend, aber wieder geschah nichts.
In der folgenden Zeit tauchten diese unheimlichen Schatten immer öfter auf, wurden immer größer. Sie nahmen im Laufe der Zeit die Größe einer Maus, dann einer Ratte an. Es waren nur Schemen, nichts konkretes, dafür um so unheimlicher.
Tusnelda traute sich bald niemanden mehr davon zu erzählen. Das spöttische Grinsen der Mitmenschen, die zweifelnden Blicke konnte sie bald nicht mehr ertragen. Sie schämte sich. In ihrer Verzweiflung vertraute sie sich ihrem Arzt an und bekam die beruhigende Antwort, sie habe durch die vielen starken Medikamente Halluzinationen. Also kein Grund zur Besorgnis. Tusnelda ging erleichtert nach Hause und machte sich keine Sorgen mehr um die ständig größer werdenden Schatten.
Wochen später kam sie zu sich und war…, ja wo war sie denn? Sie stand verwirrt in einem dunklen Raum, nicht wissend wie sie dahin gekommen war, geschweige denn wo sie war. Es war stockdunkel, das Einzige was sie sehen konnte waren die Schatten, die um sie herum tanzten. Sie geriet in Panik, der kalte Schweiß ließ sie anfangen zu frieren, ihr Herz hämmerte schmerzhaft im Körper. Sie fing an zu schreien!!! Schrie, bis ihr Mann ins Zimmer stürmte und das Licht anschaltete. Sie befanden sich im Wohnzimmer. Tusnelda umklammerte ihr Kopfkissen und zitterte am ganzen Körper. Wie war sie vom Schlafzimmer ins Wohnzimmer gekommen und warum war sie da…? Was wollten diese Schatten von ihr? Tusnelda wusste es nicht….
Das Grauen begann…

                                             Fortsetzung folgt!


Ein bißchen verrückt

… war ich schon immer, aber jetzt fange ich an mir richtig Sorgen um mich zu machen. 😉
Jahrzehnte habe ich mich standhaft geweigert Karten oder Briefe zu schreiben. Gestern und heute habe ich über 20 Osterkarten geschrieben. Wenn Opossum mich nicht gebremst hätte, ich hätte glatt noch ein paar mehr geschrieben. Meinem Göttergatten kamen fast die Tränen, als er gesehen hat, was die Karten und das Porto gekostet haben. Was er nicht weiß, morgen schreib ich noch ein bis zwei, vielleicht auch drei. Sehr bedenklich…
Noch viel bedenklicher finde ich allerdings, ich habe heute mittag ein Fischbrötchen gegessen. Igitt igitt!!! 😯 Ich finde Fisch sowas von ekelig, zusätzlich bin ich allergisch dagegen. Nun esse ich den Fisch nicht nur rückwärts, mein Darm rebelliert auch noch. Sehr bedenklich…
Als wenn das nicht genug wäre, bleibt mir heute abend beim Essen von Weintrauben eine halbe in der Nase stecken. Wem das schon mal passierte, weiß wie unangenehm sich das anfühlt. Gut, ich benutze meine Nase in letzter Zeit oft als Vorratskammer, aber Weintrauben müssen nun wirklich nicht sein. Nach gefühlten 30 Stunden Quälerei entschloss sie sich die feuchtwarme Umgebung zu verlassen. Prompt meldete sich meine Speicheldrüse, seitdem habe ich das Gefühl mindestens 3 Zitronen gegessen zu haben. Sehr bedenklich…
Ich werde jetzt mal schnell um die Ecke lunzen, nicht das plötzlich die Männer mit den langen weißen Kitteln vor der Tür stehen, um mich mitzunehmen.

                                 Ich liebe euch doch alle!


Auch das noch…

GB Pics

GB PicsHalloween

Ich armes „Luder“ sitze nun mitten in der Nacht dösig in der Gegend rum, schalte von einem Fernsehsender zum nächsten.
Was gibt es? Außer Schrott nicht viel! Bei einigen Sendern zeigt man einen Gruselfilm nach dem anderen. Bei den anderen Programmen zeigt man die ca. 98. Wiederholungen. Auch wenn nicht Halloween wäre, ich bekomme vor Langeweile eine Gänsehaut nach der anderen.
Ich würde gerne mal auf den Balkon gehen um zu sehen, was der Himmel und die Umgebung so machen. Aber ich trau mich nicht, nachher hat sich doch ein Gespenst in unseren Garten verirrt. 😯
Also klebe ich auf meinem Stuhl, zappe verzweifelt von einem Sender zum nächsten, warte auf die Zeitumstellung und auf die Müdigkeit.
Eben erfahre ich die lebenswichtige Nachricht, daß es seit 1971 McDonalds, seit 1970 die tiefgefrorene Pizza und seit 25 Jahren den Pizza-Bringdienst gibt. In der Sendung „Die beliebtesten Gerichte des Nordens“ beim NDR erfährt man so wichtige Informationen. Also werde ich schnell diesen Beitrag beenden, um nichts Wichtiges zu verpassen.
Ich wünsche euch einen schönen Halloween-Sonntag.

                            „Ich liebe euch doch alle“.


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