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Ganz gleich, wie beschwerlich das Gestern war, stets kannst du im Heute vom Neuen beginnen

Natürlich bin ich nicht der Verfasser dieses Spruches, es ist eine buddhistische Weisheit.

Nein, ich werde euch nicht mit Erinnerungen an das letzte Jahr nerven. Es hatte mehr Tiefen als Höhen, also Schwamm drüber.
Da finde ich schon interessanter, dass in Berlin auf der Partymeile schätzungsweise zwei Millionen Menschen gefeiert haben. Um 0.00 Uhr wurden 6000 Raketen abgeschossen.

Kaum zu glauben – In Dubai gab es das weltweit größte Spektakel. Es wurden binnen sechs Minuten 500 000 Raketen und Böller von 4oo verschiedenen Plätzen abgefeuert.

2014 wird übrigens ein Jahr voller Ereignisse mit Fußball-Weltmeisterschaft, Brandenburg-Wahl, 25. Jahrestag des Mauerfalls, Opossums und mein 40. Hochzeitstag, Muckelchens Einschulung und Opossums 70. Geburtstag.

Bleibt mir nur noch, euch ein frohes neues Jahr mit viel Gesundheit zu wünschen. Passt weiterhin gut auf euch auf.


Erinnerungen I

Durch einen Kommentar zu Majas Beitrag kam ich auf die Idee von meiner Silbernen Hochzeit im Jahr 1999 zu berichten.
Als wir 1974 heirateten, haben wir uns aus mehreren Gründen, auf die ich hier nicht näher eingehen werde, nicht kirchlich trauen lassen. Ich war zwar etwas enttäuscht, aber nicht so, daß mich das in irgendeiner Form belastet hat.
Wir führten und führen eine gute Ehe mit Höhen und Tiefen. Als mir immer öfter von den Ärzten gesagt wurde, daß ich nicht mehr lange leben würde, wuchs in mir im Laufe der Jahre der Wunsch, mich kirchlich trauen zu lassen. Eines Tages sprach ich endlich meinen Mann darauf an und zu meinem Erstaunen war er sofort bereit dazu. Ich war natürlich hellauf begeistert. Ich stellte mir eine Trauung mit anschließender Feier im kleinen Familienkreis vor, aber mein Mann sagte spontan: „Wenn ich kirchlich heirate, dann richtig“. Unsere Tochter war total aus dem Häuschen und fing sofort mit der Planung an.
Ab diesem Zeitpunkt tuschelten die beiden und machten geheimnisvolle Andeutungen. Ihr müßt wissen, ich bin wahnsinnig neugierig, nicht zu wissen um was es geht, wie sterben in Raten. Umso näher der Tag kam umso mehr hatte meine Familie vorzubereiten und mein Gesundheitszustand verschlechterte sich ständig. Mindestens zweimal am Tag mußte ich mir anhören, daß ich durchhalten sollte, man könne die Feier nicht verschieben und ich dachte mindestens genauso oft: Halte durch, mach jetzt bloß nicht schlapp. Es war alles arrangiert: Das Schützenheim gemietet, der uns persönlich bekannte Alleinunterhalter gebucht, das Essen bestellt und als Blumenkinder nahmen wir meinen 14jährigen Patensohn und die Tochter meines Cousins, die damals auch in dem Alter war.
Und was soll ich euch sagen!!! Ca. 14 Tage vor den Feierlichkeiten wurde ich mit einem schweren Asthmaanfall ins Krankenhaus eingeliefert. Als nach Stunden sich mein Zustand stabilisierte, erfuhr ich, daß ich eine Lungenentzündung hatte und vorläufig im Krankenhaus bleiben mußte. Was nun???                   Fortsetzung folgt, aber nur, wenn ihr es wollt.

                                                              Ich liebe euch doch alle.


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