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So ein Pech!

Erst wird mein Neurologe, gleichzeitig Schmerztherapeut, vor Weihnachten krank, dann bekomme ich bei der Vertretung erst für heute einen Termin, nachdem ich den anderen wegen eines dringenden Krankenbesuches abgesagt hatte. Und was soll ich euch sagen, gestern kam ein Anruf aus der Praxis. Die Vertretung hat sich das Bein gebrochen. Alle Termine wurden auf unbestimmte Zeit gestrichen. Falls ich Medikamente brauche, sollich mich melden. Da kann ich nur die Zähne zusammenbeißen, einen anderen Arzt suchen und der Ärztin gute Besserung wünschen.
Ich will sofort auf den Arm und getröstet werden. 😉

Passt gut auf euch auf.


Juhuuu es hat geschneit

ENDLICH!!! Muckelchen und ich haben sooo sehnsüchtig auf Schnee gewartet. Wenn auch die Knochen knacken und ich vor Schmerzen mich kaum bewegen kann, heute nachmittag quäle ich mich in den Garten um mit M. in dem wenigen Schnee zu „wühlen“. Besser gesagt, ich setze mich auf die Gartenmauer und M. wühlt im Schnee, bewirft mich wie wild mit Schneebällen, seift mich ein und und und… Wenn ihr eine alte Frau(autsch, alte zu sagen schmerzt denn doch 🙂 ) und ein Kind juchen hört, sind wir das.
Mein Körper taugt also doch noch zu etwas, wenn auch nur zur Warnung. Tagelang spürte ich es bereits in den Knochen. Es gibt Schnee. Endlich… Muckelchens und mein Wunsch sind endlich in Erfüllung gegangen. Vielleicht hat der Wettergott Erbarmen mit uns. Noch ein paar Zentimeter mehr wären schon nicht schlecht.

Übrigens, ich war am Freitag nicht beim Schmerztherapeuten. Ich musste dringend eine sehr kranke Bekannte besuchen und habe deswegen den Termin verschoben. Ja ja ich weiß, aber es gibt eben wichtigere Dinge im Leben, als ein Arztbesuch. 😉

Habt einen schönen Tag und passt gut auf euch auf.


Ein paar Worte

Heute sollen es bei uns tatsächlich 11° Grad werden. Ich werde Opossum mal fragen, ob wir nicht schon mal die Grillsaison eröffnen können. So ein lecker gegrilltes mageres Stück Fleisch oder eine Bratwurst mit einem schönen Salat wäre doch nicht schlecht.
Nachdem Göga und ich uns nun ungefähr vier Tage fast die Finger wund gewählt haben, hörte ich gestern endlich bei meinem Neurologen und Schmerztherapeuten das Freizeichen und bekam endlch einen Termin. Ihr werdet staunen, schon heute in einer Woche. Für die Zeit beiße ich doch läßig noch mal die Zähne zusammen und ertrage die Schmerzen. Es geschehen doch noch klitzekleine Wunder.
Es wird langsam Zeit, dass die Liste unserer „Lieblingsnachbarn“(Blogroll) aufgefrischt wird. Einige sind unbekannt verzogen, oder haben einen anderen Namen angenommen, einige sind hinzugezogen und ein oder zwei sind leider verstorben.
Am Wochenende will ich versuchen, ob ich meine Mutter besuchen kann. Sie wohnt leider in der 2. Etage. Für mich, mit meinen Krankheiten, eine kaum einnehmbare Hürde. Drückt die Daumen.

Ich wünsche euch einen wundervollen Freitag und passt gut auf euch auf.


Unglaublich aber wahr/ Fortsetzung

Ich will nicht mehr. ich mag nicht mehr. Ich habe die Schnauze von Krankenhäusern und Ärzten für *ichweißnichtwielange* gestrichen voll.
Nachdem die Wut bei mir verraucht ist, macht sich bei mir Hoffnungslosigkeit und eine große innere Leere breit. Genug ist genug…
Am Montag hatte ich meinen Termin im Krankenhaus um die OP am linken Oberarm zu besprechen, vorzubereiten, *ichweißselbstnichtmehrsogenau*.
Da waren sich nun endlich mal drei Ärzte einig, mein Hausarzt hatte für mich einen Termin im KH gemacht, alles schien diesmal zu klappen. Wenn da nicht so eine Oberknalltüte von Arzt in der plastischen Chirugie gewesen wäre. Die Schmerzen könnten nicht davon kommen, die Ärzte wollten mir nur helfen obwohl mir nicht zu helfen sei, bei meinen vielen Krankheiten könnte man die genaue Ursache für die wahnsinnigen Schmerzen nicht mehr feststellen, ob ich mit meinen Krankheiten überhaupt eine OP noch durchstehen würde. Bla Bla Bla Blablabla…. Keiner konnte sich an den Anruf meines Hausarztes erinnern, mein Doc war natürlich nicht in der Praxis zu erreichen, der Chefarzt der Klinik konnte sich auch nicht erinnern. Über zwei Stunden Wartezeit, keine zehn Minuten Gespräch und die blöde Bbdüm und Opossum standen ziemlich fassungslos auf der Straße.
Langsam frage ich mich, mache ich etwas falsch, wenn ja was. Komme ich vom Mars, rede ich so undeutlich oder weht in Deutschland für chronisch Kranke ein immer rauerer Wind? Ich weiß es nicht, es interessiert mich auch recht wenig. Ich habe einen Anspruch auf eine vernünftige Behandlung. Grrrrrrrrrr, ich glaube ich platze gleich vor Wut. Bloß nicht nachdenken…

Habt einen schönen Tag und passt gut auf euch auf.


Meine Hochachtung

Bis zum 9.September dauern noch die XIV. Paralympischen Sommerspiele in London. Sportler mit leichten bis sehr schweren Handicaps messen ihre Fertigkeiten.
Welche Kraft, körperliche Selbstbeherrschung und welchen Mut diese Menschen ihrem Körper abverlangen können die sogenannten „Gesunden“ nur erahnen. In meinen Augen sind diese Menschen alle Helden und verdienen unsere Hochachtung.

Die Geschichte der Paralympics:
Im Hospital Stoke Mandeville in Aylesburg, in der südenglischen Grafschaft Buckinghamshire, rief am 28. Juli 1948 zum ersten Mal der nach England emigrierte jüdisch-deutsche Neurologe Sir Ludwig Guttmann(1899-1981) die „Stoke Mandeville Games“ aus.
14 kriegsversehrte Männer und Frauen mit Rückenmarksverletzungen nahmen teil und maßen ihr Können im Bogenschießen. Nicht zufällig fiel der Termin mit dem Beginn der Olympiade in London zusammen. Guttmann möchte seine „Gelähmten-Wettkämpfe“ mit den olympischen Spielen der Nichtbehinderten verbinden.
Als 4 Jahre später aus den Niederlanden Behinderte zu den Wettspielen nach England anreisen, ist eine neue internationale Bewegung geboren.

Ich wünsche allen einen schönen Sonntag und passt gut auf euch auf.


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