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Warten auf den Notarzt

Nachdem ich vor Schmerzen nicht mehr wusste ob ich Männchen oder Weibchen bin und mein Hausarzt  sich geweigert hat bei mir einen Hausbesuch zu machen, hat sie gestern am frühen Morgen den Krankenwagen geholt.  (Endlich habe ich mal wieder drei sehr  nette junge  Männer kennen gelernt   🙂  )  Ich wurde mit Blaulicht in die MHH Hannover gebracht, weil ich da praktisch schon zu Hause bin.  Ärgerlich nur nach stundenlangen Untersuchungen, der Feststellung  das der  Hausarzt eigentlich zuständig gewesen wäre und   zwei dicken Arztbriefen  in der Hand, wurde ich wieder nach Hause geschickt.  Und nun warte ich auf den Notarzt, weil weder meine Opiate  noch Ibuprofen 800 helfen. Bei jeder Bewegung könnte ich das ganze Dorf zusammen schreien.  Übrigens  voraussichtliche Wartezeit 2 in Worten zwei Stunden.  Es tut a auch so gut, wenn der Schmerz nachlässt.

Ich wünsche euch also eine bessere Nacht und einen besseren Tag, als ich habe und vermutlich haben werde.  Passt gut auf euch auf!!!

Zusatz: Es geschehen noch kleine  Wunder. Der Notarzt war eben schon da.  Eine Spritze  in den Allerwertesten und ruck zuck war der Arzt wieder  weg.  Das Ganze hat keine 5 Minuten gedauert.  Schlaft gut..


Die Aufregungen nehmen kein Ende

Ich bin seit gestern wieder zu Hause.
Es wäre schon mehr als verwunderlich, wenn alles reibungslos geklappt hätte.
Drei Anästhesisten und eine Anästhesieassistentin plus „Ich weiß nicht noch wer alles“ waren dabei um die Spinalnarkose einzuleiten. Und was soll ich euch sagen, schon auf dem Weg in den OP merkte ich, das hat irgendwie, ich weiß nicht warum, nicht geklappt. Mit anderen Worten, die Narkose wirkte nicht richtig. Als ich darauf hinwies, glaubte man mir natürlich nicht. Wie immer…. Am Anfang waren die Schmerzen noch erträglich. Um so länger die OP dauerte, umso stärker wurden die Schmerzen. Ich wies mehrmals darauf hin, aber null Reaktion. Als mir bereits die Tränen liefen und ich überlegte ob ich sofort anfange zu schreien oder noch etwas warte, war diie OP zu Ende. Zu dem Zeitpunkt hatte ich jedenfalls schon alle meine Sünden gebüßt. Ab dem Moment erzählte ich jedem Arzt, jeder Schwester, also jedem der es hören wollte oder nicht, davon. Und was steht im Arztbericht? Die Operation verlief komplikationslos… Bloß nicht einen Fehler zugeben. Das Ergebnis der OP war niederschmetternd. Laut Arztbericht ist der Krebs wieder ausgebrochen. Die Blase soll voller kleiner Karzinome gewesen sein. Bereits im Krankenhaus bekam ich die erste Chemo. In 6 Wochen werde ich vermutlich wieder operiert. Die Ärzte warten nur noch den Bericht der Pathologie ab.
Als Bettnachbarin hatte ich eine supernette Türkin. Wir verstanden uns bombig. Da ich Unmengen trinken musste, versorgte sie mich eifrig mit Kaffee, Tee und Mineralwasser. Ich hatte sehr schnell einen Wasserbauch. Nur einen Fehler hatte das Ganze. Ab mittags um 12.00 Uhr bis um 20.00 Uhr ging es bei uns zu wie im Taubenschlag. Ich untertreibe maßlos. Jeder Taubenschlag wäre neidisch geworden. Meine Nachbarin bekam Unmengen von Besuch. Tja, einer der Besucherinnen oder Besucher meinte dann, sie/er müsse sich in meinem Beisein mit Parfüm einsprühen.
Ich muss jetzt erstmal Pause machen. Mein Magen schreit nach Essen und der restliche Körper nach Medikamenten.
Fortsetzung folgt…


Das muss doch zu toppen sein

Gestern habe ich 3 Stunden und 44 Minuten mit meiner Nichte, von der ich ca. 55 Jahre keinen Kontakt hatte, telefoniert. Das muss doch zu toppen sein. 🙂

Ansonsten haben alle Bewohner der Chaosbude eine Erkältung. Mich hat es erstaunlicherweise am wenigsten erwischt. Ich kämpfe dafür mit Übelkeit, Probleme mit dem Darm, Müdigkeit, Schmerzen, Probleme mit der Blase und und und… Wie ich immer sage, „Man gönnt sich ja sonst nichts.
Ich muss einmal in der Woche zur Chemo, die ich ganz gut vertrage.

Ich wünsche euch einen geruhsamen Sonntag und passt gut auf euch auf.


Das kann doch nun wirklich nicht wahr sein

Doch, auch wenn ich es nicht fassen kann oder will, es ist tatsächlich wahr. Ich schwöre…
Circa zwei Monate nach meiner Blasen-OP (Diagnose Krebs), zeitweise unerträglichen Schmerzen im ganzen Körper, immer stärker werdender Kraftlosigkeit, aufgedunsenen Bauch, und und und…, habe ich heute endlich meinen sogenannten Hausarzt zu sehen bekommen.
Sofort wurde Blut abgenommen, EKG(Herz) und Ultraschall vom ganzen Bauch gemacht. Und nun kommt der absolute Hammer…
Beim Ultraschall trat bei meinem Doc erst ein leichtes Staunen auf, was schnell in Entsetzen überging. Leute, wenn die Sache nicht so erst wäre, würde ich laut lachen.
Folgendes Gespräch zwischen Arzt und mir folgte:
Doc: Wissen sie etwas von einer Doppelniere?
Ich: Nein, dass wurde noch nie festgestellt.
Doc: Ihr Uterus ist sehr groß!?
Ich: Ja, ist mir bekannt.
Doc: Ja, aber…. Normalerweise sitzt die Blase doch hier!??? Zeigt mit Finger auf eine Stelle am Bauch.
Ich: So wurde es mir gesagt.
Doc (irritiert): Die Blase wurde doch nicht verlegt, oder… ??????
Er wiederholt ständig den Ultraschall und sieht sich zum wiederholten Mal eine bestimmte Stelle an.
Ich: Mir wurde davon nichts berichtet.
Doc (jetzt stark irritiert): Neben der Gebärmutter befindet sich eine große Zyste, Tumor oder ähnliches. Hat ihnen noch niemand davon berichtet? Diese Stelle hat eine Größe von 7x10cm. das muss doch aufgefallen sein.
Ich: Nein, niemand. Weder in der Frauenklinik noch in der Urologie der MHH, noch im N.. B….. in Hannover, noch mein Urologe.
Bei meinem Doc wechselt irritiertes Schweigen mit Entetzen.
Nun habe ich morgen schon seit Wochen einen Termin in die Frauenklinik der MHH. Es soll wieder eine Strichkürettage ohne Betäubung gemacht werden.
Ich bin gespannt, was man mir dort zu sagen hat.

Ich wünsche euch einen schönen Abend und passt gut auf euch auf.


Und schon ist alles wieder vorbei

Da werde ich nervös, weil mein Göga vor Weihnachten alles auf die letzte Minute erledigt. Freue mich auf meine Mutter die ich wochenlang nicht gesehen habe, auf die strahlenden Augen von Muckelchen und nun ist schon wieder alles vorbei.
Muckelchen hatte beschlossen in diesem Jahr sich am Heiligabend bis zur Bescherung nicht aus dem Haus zu bewegen, noch nicht einmal zu uns zu kommen. Sie wollte dieses Jahr unbedingt den Weihnachtsmann sehen. Ich muss wohl nicht erwähnen, dass sie es nicht geschafft hat. Und dann hat er ihr noch nicht mal alle ihre Wünsche erfüllt, ihr sogar Spielzeug gebracht, welches sie sich nicht gewünscht hat. Eine bodenlose Frechheit…
Natürlich hatten wir wieder jede Menge Aufregung. Schon Heiligabend ging es Alpha gesundheitlich richtig miserabel und am 1. Weihnachtstag mussten wir alles verschieben, weil unser Töchterchen mit ihm zur Untersuchung ins Krankenhaus musste. Er hatte durch einen Virus eine Erkältung, welche sich ins Auge gezogen hatte. Also litt er unter furchtbaren Schmerzen im Kopf und hatte ein Klitschauge, „Frankenstein“ ließ grüßen. Wir verschoben unser gemeinsames Weihnachtsessen auf den nächsten Tag und aßen statt Ente mit Beilagen Bockwürstchen vom vorherigen Tag. „Öfter mal was Neues“.
Ach ja, bevor ich es wieder vergesse, vielen Dank an Razortooth. Die Liebe hat mich dieses Jahr wieder mit selbstgebackenen Keksen überrascht. Ich Gierlappen musste mich beherrschen, dass ich nicht alle auf einmal auffutterte. Liebe Melly, ich würde dich gerne verlinken, aber ich weiß nicht wie. Liegt es an mir, an Window8 oder an der angeblich „verbesserten Art, Beiträge zu erstellen“, ich weiß es nicht.

Ich wünsche euch einen schönen Tag und passt gut auf euch auf.


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