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Rückblick

Das letzte Jahr begann mit Hoffnung auf ein besseres Jahr und wurde mit einem Paukenschlag zerstört.
Eine mir liebe Blogfreundin verstarb, die an ihrer schweren Krankheit und deren Folgen zerbrach. Ein weiterer Todesfall im Bekanntenkreis ließ das Jahr nicht gut anfangen.
Gessundheitlich hatte ich wie immer meine Probleme, jedoch hatte ich schon schlechtere Zeiten erlebt. Der Hausbau auf dem Grundstück neben uns brachte das ganze Jahr nicht nur Dreck sondern auch jede Menge Unruhe. Im September war für mich der persönliche Höhepunkt die Einschulung meiner Enkelin. Es war ein erlebnisreicher Tag für mich und die ganze Familie. Es gab natürlich noch viele schöne Momente in dem Jahr, allerdings kann ich sie, genau wie die negativen, nicht alle aufzählen
Nach einem Todesfall in der Familie kam dann das für uns Unfassbare. Unser bester Freund verstarb aus unbekannten Gründen. Unsere Freundin, von E. die Frau, erlitt dadurch einen so schweren Schock, dass sie vollkommen verwirrt aufgefunden wurde und jetzt im Pflegeheim lebt. Durch meinen schlechten gesundheitlichen Zustand können wir sie leider nicht besuchen. Wir hoffen wenigstens zur Betattung fahren zu können.
Mitte Dezember zogen dann endlich unsere neuen Nachbarn in ihr neu erbautes Haus und haben Silvester dann mit meiner Mutter, ihnen und anderen Nachbarn in gemütlicher Runde das neue Jahr begonnen.
Nun warte ich auf meinen OP-Termin und hoffe ansonsten auf ein gutes neues Jahr.
Wenn ich dann in den Nachrichten von den Kriegen, Unwettern, Unglücken und dem Elend in der Welt höre, dann geht es mir doch recht gut.
Ich wünsche euch einen schönen Tag und passt gut auf euch auf.


Wenn es nicht so makaber wäre

…. würde ich jetzt lauthals lachen. So aber bleibt mir nur der bittere Nachgeschmack und die Frage, ob es Zufall oder Absicht ist.
Wochenlang haben mein Göttergatte und ich gegen Behörden, Krankenkasse und Krankenhaus gekämpft. Wir sind immer wieder abgewiesen worden, stießen auf  taube Ohren oder wurden von einem zum anderen geschoben.
Nun genehmigt über 2 Wochen nach dem Tod meines Bruders die größte Krankenkasse meinen Antrag. Danke „liebe ….“, dass sie so schnell gearbeitet haben.
Da erhält heute meine 83jährigen Mutter für den Transport vom Krankenhaus ins Pflegeheim eine Rechnung. Vielen Dank „liebes Krankenhaus“, aber dafür gibt es die Krankenkasse. Nein, meine Mutter hat sich nicht aufgeregt. Wie kommt ihr auf den Gedanken? Sie hat doch „nur“ ihren Sohn verloren.
Bei allem Verständnis für eure Vorschriften, Gesetze, Hinhaltetechniken und Geldgier. Was zu weit geht, geht zu weit.


Da bin ich mal wieder

Wir leben immer noch im Ausnahmezustand. Behörden, Krankenhaus-Krankenhaus, Behörden.
Heute habe ich nun endlich vom Gericht meinen Betreuerausweis erhalten, ein langes Gespräch mit der Rechtspflegerin inclusive. Erstaunlich wieviele Menschen sich am frühen Morgen schon im und ums Gerichtsgebäude tummeln.
Mein armer Göttergatte musste mich durch zig Gänge schieben. In die Aufzüge passte nur der Rollstuhl mit meiner Wenigkeit rein. Also Tür auf, mich schnell reinschieben, Treppe hochrasen, Tür auf und mich rausholen. Wieviele Türen Opossum ausserdem in den Gängen öffnen musste-ich weiß es nicht mehr. Als wir endlich unser Ziel erreicht hatten war mein Mann völlig fertig. Versteh ich nicht, war doch eine angenehme Fahrt. 🙂
Nachdem wir anschließend eine sehr große Krankenkasse mit unserer Anwesenheit beehrt hatten ging es mittags wieder Richtung Heimat. Ich werde euch nicht mit den weiteren Details der Telefonate und dem Schreibkram nerven. Nur so viel, wegen Zeitmangel mussten wir meinen Zahnarzttermin verschieben. Wer mich kennt, weiß wie ich das bedauere. 😉
Bevor wir ins Krankenhaus zu meinem Bruder fahren wollten, ging mein Göttergatte noch mal in die Küche. Welch Glück, unser Gefrierschrank verweigerte einfach seine Dienste. Ein Unglück kommt eben selten allein.
Also fahren wir meinen Bruder morgen früh besuchen, nebenbei gucken wir uns noch Pflegeheime an.
Meine Mutter hat im Herbst ihren Garten gekündigt. Der Vorstand war damit einverstanden, dass sie ihn aus Altersgründen bereits im Frühjahr abgibt, zusätzlich muss ich mich nach einem Platz im betreuten Wohnen erkundigen, und und … Kann mir
vielleicht jemand ein bißchen Gesundheit abgeben und den Tag um ein paar Stunden verlängern? 😉
Nicht-na denn eben nicht, müsst ihr also weiterhin auf mich verzichten. Wer hat da eben „dem Himmel sei Dank“ gemurmelt? Vortreten und ’ne Backpfeife abholen. 🙂
Was vermisse ich die Zeiten als ich jede Nacht vor dem Laptop hing, in aller Ruhe Beiträge schrieb, eure Beiträge kommentieren konnte, ich auf eure Kommentare lauerte.
Wie oft habe ich mir gewünscht mehr zu erleben, auf diese Erlebnisse könnte ich gut verzichten.

Passt alle gut auf euch auf, denn…

                                  Ich liebe euch doch alle.


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