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Unglaublich aber wahr/ Fortsetzung

Ich will nicht mehr. ich mag nicht mehr. Ich habe die Schnauze von Krankenhäusern und Ärzten für *ichweißnichtwielange* gestrichen voll.
Nachdem die Wut bei mir verraucht ist, macht sich bei mir Hoffnungslosigkeit und eine große innere Leere breit. Genug ist genug…
Am Montag hatte ich meinen Termin im Krankenhaus um die OP am linken Oberarm zu besprechen, vorzubereiten, *ichweißselbstnichtmehrsogenau*.
Da waren sich nun endlich mal drei Ärzte einig, mein Hausarzt hatte für mich einen Termin im KH gemacht, alles schien diesmal zu klappen. Wenn da nicht so eine Oberknalltüte von Arzt in der plastischen Chirugie gewesen wäre. Die Schmerzen könnten nicht davon kommen, die Ärzte wollten mir nur helfen obwohl mir nicht zu helfen sei, bei meinen vielen Krankheiten könnte man die genaue Ursache für die wahnsinnigen Schmerzen nicht mehr feststellen, ob ich mit meinen Krankheiten überhaupt eine OP noch durchstehen würde. Bla Bla Bla Blablabla…. Keiner konnte sich an den Anruf meines Hausarztes erinnern, mein Doc war natürlich nicht in der Praxis zu erreichen, der Chefarzt der Klinik konnte sich auch nicht erinnern. Über zwei Stunden Wartezeit, keine zehn Minuten Gespräch und die blöde Bbdüm und Opossum standen ziemlich fassungslos auf der Straße.
Langsam frage ich mich, mache ich etwas falsch, wenn ja was. Komme ich vom Mars, rede ich so undeutlich oder weht in Deutschland für chronisch Kranke ein immer rauerer Wind? Ich weiß es nicht, es interessiert mich auch recht wenig. Ich habe einen Anspruch auf eine vernünftige Behandlung. Grrrrrrrrrr, ich glaube ich platze gleich vor Wut. Bloß nicht nachdenken…

Habt einen schönen Tag und passt gut auf euch auf.

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Hannover deine Krankenhäuser

Ich bin zum *ichweißnichtwievieltenmal*  geschockt, fassungslos, frustriert, genervt, entnervt, sprachlos.

Seit vielen Wochen kann ich vor starken Schmerzen kaum noch den Oberarm bewegen.  Die Schmerzen zogen mit der Zeit in den Oberkörper, ja sogar die linke Hand und das Bein sind schon betroffen.   Die verschiedensten Körperteile kloppen sich mir darum mir das Leben so schwer wie möglich zu machen.   War ich schon lange von Schmerzen geplagt und in meiner Bewegung immer mehr eingeschränkt, jetzt  habe ich auch im Ruhestand unerträgliche Schmerzen,  kann mit dem linken Arm fast nichts mehr machen.

Die  Diagnose war schnell gestellt, denn mein Hausarzt ist schließlich ein pfiffiges Kerlchen.  Es gab zwei Möglichkeiten, entweder noch mehr  Valoron zun schlucken oder sogar Morphin zu nehmen. Wie ihr wißt  weigere ich mich bis dato standhaft auf Morphin umzusteigen.  Die zweite Möglichkeit wäre es wird an meinem Arm rumgeschnippelt.  Ich sage nur Risikofaktoren, also müßte ich ins Krankenhaus.  Ich entschied mich also für Valoron, aber auch ich bin nur bis zu einem bestimmten Punkt leidensfähig.  Mein Doc stellte rucki zucki einen Einweisungsschein aus und überließ mich dann meinem Schicksal. Und nun kommt’s. Ich würde nicht Bbdüm heißen, wenn nun alles glatt von der Bühne ginge.

Ich rief im Krankenhaus an, erklärte die Sachlage und es wird keinen großartig verwundern, ich wurde gefühlte 98x verbunden, bis ich die vermeintlich  zuständige Dämlichkeit am Telefon hatte.  Um, tja um zu erfahren, dass ich von einem Facharzt eine Überweisung brauche. Mit anderen Worten,  Hausärzte sind wohl zu dämlich.  Ich informierte meinen Doc, der verdrehte die Augen und meinte lapidar, „Typisch Deutschland“, empfahl mir  einen Facharzt und bat ihn auf dem laufenden zu halten.  Nach fast zwei Wochen konnte ich endlich den Orthopäden mit meiner Angelegenheit nerven und bereits nach nur 10 Minuten die Praxis mit einer Überweisung verlassen.

Ich rief also wieder im Krankenhaus an, verlangte die vorhin erwähnte Dämlichkeit, die eigenartigerweise keiner kannte. Also verband man mich wieder gefühlte…, ich erklärte der nächsten Dämlichkeit alles, bekam für Mitte September einen Termin. Wies auf meine starken Schmerzen hin,  worauf der Vorschlag kam, ich soll in der Ambulanz vorstellig werden.   Um alles abzukürzen, werde ich jetzt wohl im Telegrammstil schreiben, sonst  verliert ihr nicht nur die Lust weiterzulesen, ihr bekommt  zusätzlich  entzündete Augen.

Vereinbarung getroffen wann ich in der Ambulanz aufschlage oder doch den Termin in Anspruch nehme. Eine Stunde später wieder ein Anruf von der Dämlichkeit, sie würden  die OP in dem Umfang nicht machen, ich müsste in ein bestimmtes Krankenhaus.   Bei Gugel erfuhr ich, die für mich zuständige Abteilung sei mittlerweile in der MHH. Rief die dortige Auskunft an, die mir erklärte dass das nicht stimmt. Also rief ich in dem Krankenhaus an.  Nein, die für mich zuständige Abteilung sei in der MHH.  Gugel hatte recht, der Vollpfosten in der Auskunft sollte seinen Beruf wechseln.   Ich rief daraufhin  auf der zuständigen Station wegen eines Termins an. Ratet mal, habe ich jetzt einen… ? Natürlich nicht. Nun brauche ich eine Überweisung von einem anderen Facharzt oder der Orthopäde soll  mit dem  Oberarzt die Sache besprechen.

Eine kurz vor dem Herzinfarkt stehende Bbüm rief bei ihrem Orth… an, erzählte mit Fusseln vor dem Mund zum bestimmt 10. Mal die Sache. Der Arzt war natürlich im Moment nicht zu sprechen, ich sollte nachmittags wieder anrufen. Sie würde mit dem Arzt sprechen. Nachmittags war natürlich, welch Wunder, die Arzthelferin nicht da, die Ärzte erst recht nicht. Wieder erklären, zur nächsten Arzthelferin verbunden werden, wieder erklären, um dann zu hören, so etwas hätte sie noch nie gehört, dass erste Krankenhaus hätte mich kommen lassen müssen und ein Arzt hätte entscheiden müssen. .. So schlau bin ich auch noch. Ich sollte doch das und das machen, denn es wäre für den Arzt ein viel zu großer Zeitaufwand, bla bla bla.  Ich sollte doch mich nochmal mit dem ersten Krankenhaus in Verbindung setzen oder in ein anderes Krankenhaus gehen.  Da ein KH auf der Überweisung steht, müsste ich wohl eine neue haben.

Ich sehe euch die Augen verdrehen.  Ihr denkt jetzt, warum hat sie nicht dieses und jenes gesagt, getan.  Habe ich!!! Nur wenn ich das auch noch alles geschrieben hätte, dann…   Zum Schluß sage ich nur noch eins,  „ICH BIN ENTNERVT“ und überlege ob ich nicht lieber den Rest meines Lebens, mit der Gewißheit, dass die Schmerzen davon nicht ganz verschwinden,  Morphin schlucke.

Ich wünsche euch ein sonniges Wochenende und passt gut auf euch auf.

 


Und schon wieder raus

Melde gehorsamst – Ich bin wieder da.
Ohne Stents, ohne Bypässe, aber mit einer Menge neuen Medikamenten und ab sofort noch mehr regelmäßiger Besuche bei den verschiedensten Ärzten.
Es ging nach Verlassen des Krankenhauses sofort los. Der erste Weg führte mich zu meinem Hausarzt. Ich gönne mir ja sonst nichts!!! 😉
Ansonsten waren auch auf dieser Station die Ärzte, das Personal und meine Bettnachbarinnen super. Die Herzkatheteruntersuchung möchte ich nicht nochmal haben. Dabei hatte ich die einfachere Variante durch das Handgelenk. Schwamm drüber, letztendlich ging der Kelch mit einer koronaren Herzkrankheit an mir vorbei. Laut dem netten und meiner Meinung sehr kompetenten Oberarzt habe ich jungfräuliche Herzkranzgefäße. Meine Herzschwäche hat sich leider noch verschlechtert, die Herzmuskeln sind so dick wie bei einem Extremsportler und der Blutdruck macht auch was er will, spielt immer noch Gipfelstürmer. Also hinein mit den Medikamenten…

Ich wünsche euch einen schönen Tag. Ich erhole mich von den Krankenhausaufenthalten und ihr passt gefälligst auf euch auf.


Dösig, dösiger, Bbdüm

Irgendwie hat mein Matschehirn auch was abbekommen… 🙂
Schon vor meinem Kraankenhausaufenthalt kam ich nicht mehr bei GMX in meinen Spamordner und bei Incredimail an meine Mails.
Fragt mich nicht warum, ich bin einfach zu dösig. Selbst Paula kann den Schaden nicht so einfach beheben. Warum? Fragt mich bitte was leichteres, natürlich habe ich mal wieder keine Ahnung. 😳
Also schickt mir bitte keine Mails mehr, schreibt mir bei Facebook eine Nachricht oder ruft mich an oder …

Ich warte noch auf meinen Termin im Krankenhaus. Wie sich bei meinem Arztbesuch herausstellte, sind zu meinem Vorteil(hoffentlich, mein neuer Hausarzt und der Oberarzt der Kardiologie, in einem großen Krankenhaus, befreundet. Mein Doc hat sofort mit seinem Freund telefoniert und nun warte ich auf den Termin.

Ich wünsche euch einen angenehmen Samstag und passt gut auf euch auf.


Hier der versprochene Beitrag

Ich schlief selig, und hatte einen meiner vielen Alpträume, als um ca. 8.45Uhr morgens der Anruf kam, ich möchte bis mittags im Krankenhaus erscheinen. Da meine Tasche schon seit einigen Tagen gepackt war, konnten wir sofort losdüsen.
Ich hatte diesmal Glück und bekam einen Fensterplatz in einem Zweibettzimmer. Bettnachbarin war supernett, das Personal absolute klasse. Ich habe noch nie so nette Schwestern und Pfleger erlebt. Ein Student übernahm die Gespräche, den Oberarzt sah ich nur zur Visite. Es wurden sofort die wichtigsten Untersuchungen gemacht, Medikamente abgesetzt, neue kamen hinzu. Ich berichte kurz und bündig, von einigem werde ich vorläufig nicht schreiben, „Feind liest mit“. Ich bekam laufend Sauerstoff und musste oft inhalieren. Bei Anfällen waren die Ärzte innerhalb von 2 Minuten zur Stelle. Es folgte eine sehr unangenehme Untersuchung der Stimmbänder und des Kehlkopfes.
Diagnosen:
Asthma bronchiale, COPD, starke Entzündung der Stimmbänder und des Kehlkopfes und dadurch auch Atemnot und Hustenanfälle.
Eventuell soll irgendwas irgendwann irgendwo im Hals getrennt werden damit ich besser atmen kann. Auch hier möchte ich mich nicht weiter über „ungelegte Eier“ äußern.
Im Moment fühle ich mich schlapp, müde und mir schmerzen die Knochen mehr denn je. Ich bin gespannt, wann ich einen Platz in einer Reha-Klinik bekomme.

Ich wünsch euch einen schönen Montag und passt gut auf euch auf.


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