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In der Chaosbude ist der Teufel los

Nachdem nun am Dienstag Opossum Geburtstag hatte, kommt heute unser Muckelchen dran. Sechs Jahre ist das beste Enkelkind von allen geworden. Wie schnell nur die Zeit vergeht.
Heute feiert Muckelchen mit ihren Freundinnen, Freunden und den Patentanten eine große Party, am Sonntag dann mit der Verwandschaft.
Nicht das ihr denkt am Samstag herrscht Ruhe in der Chaosbude. Nix da, Opossum feiert seinen Geburtstag.
Und natürlich putzt und kauft er wie immer in letzter Minute ein. Meine Nerven!!!
Wenigstens kam er diesmal nicht auf die Idee in letzter Minute noch irgendwelche Renovierungsarbeiten durchzuführen. Na wer weiß, man soll ja nicht den Abend vor dem Morgen loben. Er hat ja heute und bis morgen Nachmittag noch Zeit. Ich glaube, dann wandere ich aus.
Auf alle Fälle habe ich im Moment nichts zu lachen. Wenn was nicht klappt, „immer drauf auf die kleinen Dicken und dann auch noch auf den Kopf“.:-) Bedeutet bei uns spaßhaft gemeint, alle lassen an einer bestimmten Person ihren Frust/Nervosität ab.
Ich wünsche euch also genauso viel Spaß wie wir ihn hoffentlich haben werden und passt gut auf euch auf.


Wenn ich könnte wie ich wollte

Die Fliege an der Wand

Gedicht von Roman Herberth

Mich stört die Fliege an der Wand.
Sie soll sofort verschwinden.
Sie bringt mich noch um den Verstand.
Das will ich unterbinden.

Ich fordere sie höflich auf,
das Zimmer zu verlassen.
Sonst nimmt mein Ärger seinen Lauf,
dann fliegen Untertassen.

Das Flugobjekt hockt ungerührt.
Ich stelle es zur Rede.
Und meine Faust schlägt ungeniert
die bunte Stofftapete.

Es rumpelt mir im Bauch die Wut.
Der „Treffer“ ging ins Leere.
Ich sehe rot. Es kocht mein Blut.
Gekränkt ist meine Ehre.

Die Fliege hat vor nichts Respekt
und lässt sich nicht verjagen.
Ich werde sie -im Endeffekt-
bis auf weiteres ertragen
(müssen)

Mit freundlicher Genehmigung des Autors

 

Es gibt Tage da bleibt man lieber im Bett. Seid gestern geht es mir so. Wenn ich könnte wie ich wollte, ich würde mir selbst in den Allerwertesten treten.  Was bei mir natürlich nicht klappt. Natürlich…

Mit diesem Ärger im Bauch mache ich dann auch noch mit Muckelchen eine Tour durch die „Welt“.   Sie war lahm wie ein alter „Ackergaul“, blieb andauernd stehen um sich alles anzusehen und wenn sie endlich in Bewegung kam, stolperte sie oder stieß irgendwo gegen.  Meine Nerven…  Bärbel sagte ich mir, bleib ruhig. Das Kind kann nix für deine schlechte Laune.  Also Zähne zusammen beißen, da muss ich durch.

Bei den nicht abgesenkten Straßenecken machte ich dann schon des öfteren meinem Unmut Luft. Rollstuhl-und Scooterfahrer in Ingeln-Oesselse darfst du nicht zu dieser Gruppe gehören.  Wie oft ich umständlich zurückfahren musste, um dann unerlaubterweise auf der Fahrbahn zu fahren, Schwamm drüber.  Jetzt sagt nicht,  du weißt das doch, fahre doch frühzeitig  auf die Straße. Habe ich ein  Elefantenhirn? Nein, mein Matschehirn kann sich bei bestem Willen nicht so viele Straßenecken merken.  Dann kam der nächste  Hammer… Den Weg am Sportplatz  kann ich befahren, aber nur in eine Richtung. Auf einer Seite wird er durch Stangen gesperrt, damit ihn nur Fußgänger benutzen können.  Grrr, können die nicht wenigstens ein Schild aufstellen? Fahrt mal zig Meter rückwärts, wenn ihr euren Kopf nicht richtig drehen könnt.

Und nun kommt der absolute Oberhammer.  Okay, dass Autos dicht an dicht am Straßenrand stehen, muss ich hinnehmen, auch wenn es im Dorf schon seltsam ist.  Aber das einer sein Auto in der Einfahrt parkt und gleich den ganzen Fußweg mangels Platz versperrt…  Der Fußweg war selbstverständlich auch prima schmal.  GRRRRRRRRRRRRR!!!!!!   Ich bin ja wirklich sowas von, ihr wißt schon was ich meine. Wenn Muckelchen nicht dabei gewesen wäre, ich hätte die Polizei geholt, gegen das Auto getreten an der Haustür Sturm geklingelt,  Die/den Autobesitzer/in ein paar unfreundliche Takte erzählt. Aber wie gesagt…  Also habe ich mich murrend  zum gefühlten 195. Mal daran gemacht wieder rückwärts zu fahren. Wie befürchtet  habe ich eine Mauer gerammt. Natürlich die Mauer von der Knalltüte, versteht sich wohl.  Meinem Scooter ist nichts passiert, was interessiert mich da die Mauer.

Von da an bin ich fast nur noch auf dem Fahrweg gefahren. Eigentlich schade,  es hat mich keiner deswegen angesprochen. Dem hätte ich doch… Natürlich nur gedanklich, schlißlich muss ich für meine Enkelin ein Vorbild sein.

Jetzt gehe ich ins Bett und grummele in meine Decke, auf das Ende dieses blöden Sonntags wartend. Habt einen schönen Tag und passt gut auf euch auf.


Vier Jahre Familienblog

Ja, ihr lest richtig. Am 1. August existiert unser Blog vier Jahre. Viel hat sich in dieser Zeit getan.
Ich werde euch nicht mit der Statistik langweilen. Was sagen Zahlen schon aus. Meiner Meinung nach nicht viel bis nichts.
Technisch bin ich immer noch eine Niete und werde es wohl auch in der Zukunft bleiben. Was hat die Zeit der armen Paula Nerven gekostet. Sie erklärt, ich verstehe und bei nächster Gelegenheit hat mein Matschehirn alles wieder aus dem Gedächtnis gestrichen.
An vieles werde ich mich wohl nie gewöhnen, die Passwort geschützten Beiträge zum Beispiel. Ich habe noch heute ein flaues Gefühl, wenn ich um ein Passwort bitten(betteln) muss.
Noch immer muss ich mit der Enttäuschung kämpfen, wenn ich von einer der wenigen vermeintlichen Freundinnen oder Freunde wie eine heiße Kartoffel gefallen lassen werde.
Dieses kommentierst du bei mir kommentiere ich bei dir, verstehe ich ebenfalls nicht. Am schlimmsten und unverständlichsten finde ich den teilweise an Rosenkrieg annmutenden Streit. Da wird auf Menschen „eingeprügelt“, egal ob sie schon am Boden liegen oder nicht. Da wird nicht gefragt, ob die Gegnerin große Probleme hat oder schwer krank ist.
All das kann mich nicht abhalten, denn das Positive überwiegt. Wenn ich auch aus gesundheitlichen Gründen immer mehr eingeschränkt bin, mich werdet ihr nicht so schnell los. Ich werde so oft ich kann bloggen oder auf Facebook mein Unwesen treiben, euch mit meinen Kommentaren nerven. Kurz gesagt, ich lasse mir durch nichts und niemanden den Spaß verderben.
Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und passt gut auf euch auf.


Was soll ich schreiben…

…, es gibt nicht viel zu erzählen.
Ich habe mich noch nicht von den zwei Tagen in der Reha-Klinik erholt. Schlafphasen von Schmerzattacken unterbrochen, prägen die letzten Wochen. Das Brummen und Blubbern des Sauerstoffgerätes zerrt an den Nerven von Opossum und mir. Selbst Paula und Familie, die eine Etage höher wohnen, hören dieses Brummgeräusch. Stelle ich das Gerät an, ertönen drei laute Pieptöne, die durch Mark und Bein gehen und Tote erwecken könnten. Wer diese Geräte erfunden hat und der Hersteller, müssen noch schwerhöriger als ich sein. Dieses Brummen höre ich selbst ohne Hörgerät, sogar die Tinnituskonzerte in meinen Ohren werden manchmal davon übertönt. Man gönnt sich ja sonst nix…
Von Donnerstag bis Sonntag waren unsere Freunde aus E. wieder zu Besuch, eine willkommene Abwechslung. Ich glaube sie waren froh, als sie nach Hause fahren konnten, denn auch sie nervte dieser Ton.
Gestern hatte ich dann das Highlight des Jahres. Ich war beim Zahnarzt. Tagelang habe ich gezittert, wilde Träume plagten mich.
Pünktlich erschienen wir in einer supermodernen, toll eingerichteten Praxis. Da ich zur Gattung der Schisshasen-AG gehöre, hatte ich die Wahl-entweder erst ein Gespräch mit dem Arzt, um zu sehen ob ich ihn mag, undsoweiterundsofort, oder gleich auf den Behandlungsstuhl. Da ich übles ahnte, wählte ich den Stuhl und ich sollte recht behalten.
Ein sehr netter, junger, gutaussehender Arzt sah in meinen Mund, erfuhr von meinen Krankheiten und dann kam das große Abwinken…
Wieder ein Zahnarzt der nicht das Risiko eingehen möchte… „Bitte gehen sie in die MHH Hannover. Super, Klasse, Danke schön, ich und die Zahnklinik der MHH, irgendwann mal vielleicht…
Links neben dir stöhnt einer vor Schmerzen, rechts surrt der Bohrer, gegenüber … Hauptsächlich Studenten behandeln die Patienten. Und auch dort haben sie mich schnell abgewimmelt. „Kommen sie Anfang der Woche wieder…“ Na klar, dann hat derjenige garantiert keinen Dienst. Die fiesere Variante-„Wir müssen alle Zähne ziehen, gehen sie bitte mal da und da hin“… Klar war Schisshase schneller draußen, als ihr denken könnt. Weitere Details lasse ich mal weg, nicht das ein Sensibelchen unter euch Schweißausbrüche und das große Zittern bekommt.
Heute muss ich nun zu meinem neuen Hausarzt. Mal sehen, was der so für mich auf Lager hat.
Euch wünsche ich einen schönen Tag und passt gut auf euch auf.


Ich sage nix mehr dazu…

Nur soviel, ich bin entnervt, frustiert und… wieder zu Hause.


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