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Was für eine Aufregung

Fast 50 Jahre habe ich nichts von meinen Halbschwestern, Kinder aus der 1. Ehe meines Vaters, gehört. Warum damals der Kontakt abbrach, wußten selbst meine Eltern nicht. Sporadisch wurden sie von uns gesucht, leider ohne Erfolg.
Vor kurzem hat mein Töchterchen Paula sich also auf die Suche gemacht. Von einem Telefonat mit einer meiner möglichen Schwestern habe ich in dem letzten Beitrag berichtet.
Nun hat Paula gestern meiner Nichte geschrieben, die prompt heute bei uns anrief.
Mein Pech, ich habe geschlafen und mein Mann hat mich einfach nicht geweckt. Die bVereiden haben sich nett unterhalten und abgemacht, dass ich A. heute abend anrufe. So weit so gut. Ihr könnt euch vielleicht vorstellen wie aufgeregt ich war…und leider noch bin. Trotz mehrmaliger Versuche erreiche ich meine Nichte nicht. Mein Herz kann sich nicht entscheiden, ob es einen Herzkasper kriegen oder lieber mal kurz stehen bleiben soll. Mein Matschehirn, was ja nun wirklich nicht zu Schwerstarbeit neigt, routiert wie verrückt. Tausend Gedanken schwirren mir durch meinen Schädel.
Ganz im Vertrauen, ich könnte meinen Mann… Ihr wisst schon was ich meine. Ich weiß, er hat es gut gemeint. Ich weiß, ich brauche dringend Ruhe. Es gibt im Leben aber Situationen, da pfeift man auf die Vernunft.
Auf jeden Fall werde ich eine aufregende Nacht haben. Drückt mir die Daumen, damit ich A. morgen früh endlich erreiche.
Euch wünsche ich eine angenehme Nacht und passt gut auf euch auf.

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Es gäbe so viel zu schreiben

…, doch wo fange ich an? *grübel*
Da gab es Feuerwehrübungen, Hausabriss der verstorbenen Nachbarin, Hausbau auf dem besagten Grundstück, Muckelchens Verletzung und vieles mehr.
Ich muss des Wahnsinns fette Beute sein, wieder Beiträge zu schreiben. Da lebte ich wochenlang friedlich vor mich hin, schrieb bei FB mal hier und da eine nette kleine PN, bekam in diversen Gruppen interessante Informationen und fluchte, wenn beim Spiel mal wieder nichts klappte. Jetzt sitze ich hier und versuche mein Matschehirn zu geordneten Gedanken zu bringen. Normalerweise schlafe ich in letzter Zeit um diese Zeit und nun das…
Seit ich regelmäßig in ziemlich hoher Dosierung Opiate schlucke, kann ich mittlerweile mehr schlafen, als mir recht ist. Nix mehr mit ganze Nacht durchmachen. Die Zeit ist, ich muss sagen leider, schon lange vorbei. Mir kann man eben nichts recht machen. Meine Schmerzen waren zuletzt derartig schlimm geworden, dass mir nichts anderes übrig blieb. Wenigstens habe ich dazu gelernt. Was ich nicht wußte, es werden bei chronischen Schmerzen auch Antidrepessiva eingesetzt. Mein Schmerztherapeut hatte mir sie verschrieben ohne an meine anderen Krankheiten zu denken. Gut, dass ich den Beipackzettel gelesen habe. Meine anderen Ärzte haben sofort abgewunken. Zu riskant, bei Depressionen hätten sie ein anderes Mittel empfohlen, aber so… Irgendwann schlucke ich mal ein falsch verschriebenes Mittel, es macht *wumm* und ich war einmal. Dann nerve ich die Leute im Himmel oder in der Hölle. So oder so, ihr werdet mich nicht los. 🙂 Mist, ich schreibe schon wieder über meine Krankheiten. Es ist wie es ist. Sie bestimmen nun mal mein Leben. Andere schreiben über ihre Arbeit, ihre Katzen und Hunde und ich eben über meine Krankheiten. 🙂
Habt einen schönen Tag und passt gut auf euch auf.


Welche Wohltat

Ich konnte heute Nacht ein wenig schlafen. Die Unwetter sind an uns vorbei gezogen, noch hängt Nebel über den Häusern und es hat sich angenehm abgekühlt. Welch eine Wohltat…
Die letzten Tage bin ich wegen der unerträglichen Wärme erst gegen 21.00 Uhr mit Muckelchen durch’s Dorf gefahren. Ein spannendes Erlebnis für meine Enkelin. „Ommmaaa, das ist das Schönste der Welt, so mit dir durch die Gegend zu fahren“. Da wurde es mir noch wärmer, als es mir schon durch das Wetter war.
Ich freue mich jedenfalls über die Abkühlung. Ab Mittwoch soll es ja schon wieder erheblich wärmer werden. Lassen wir uns überraschen.
Ich wünsche euch allen einen angenehmen Wochenanfang mit angenehmen Temperaturen. Passt gut auf euch auf.


Nun will ich nicht mehr brav sein

Ich mag nicht mehr.  Ewig dieses ruhen, schlafen, ruhen…  Ab sofort mische ich wieder mit. Wobei weiß ich noch nicht genau, aber ich melde mich schon mal an. 😉

Am liebsten  würde ich die Arztbesuche ersatzlos streichen.  Dieses „Ich kann da nichts mehr machen“ – „Sie bekommen alles lebenswichtige Medikamente,  mehr geht nicht mehr. Da müssen sie eben die unangenehmen Symptome so aushalten“. Danke Herr Doktor,  ich werde aber bald  wahnsinnig durch das Kribbeln im ganzen Körper, kann mittlerweile wieder kaum eine Nacht schlafen.  Schulterzucken von den Herren in Weiß, na klasse.  Oder aber – Darmspiegelung im August, 5 Liter Flüssigkeit innerhalb von ca. 12 Stunden trinken, nichts essen.  Mein Herz/Kreislauf  wird es mir danken.  Bei  shake hands zum Abschied kommt dann der aufbauende Spruch, „Hoffen wir, dass die Untersuchung glatt über die Bühne geht“.   Wenn ich die Ärzte so reden höre überlege ich, ob ich mir nicht vorsichtshalber schon mal einen Sarg kaufe und probeliegen mache.  Nur für alle Fälle, man kann ja nie wissen. 😉

Jedenfalls können die mich mal, ihr wisst schon… Wenn es heute nicht regnet, fahre ich mit Muckelchen in die „weite Welt“.

Ich wünsche euch ein wohltuendes Wochenende und passt gut auf euch auf.


Und wieder eine Nacht…

… in der ich an meinem Laptop sitze und die Zeit totschlage. Mein Sauerstoffgerät brummt und blubbert, die Uhr tickt und in meinen Ohren pfeift mein Orchester einen undefinierbaren Song.
Ich drehe meine Blogrunde, nur habe ich keine richtige Lust Kommentare zu schreiben. Dann lasse ich es eben, wird schon keiner merken.
Ich könnte ja bei FB ein Spielchen , einen Schnack mit einer „Freundin“ oder „Nachbarin“ wagen, mir fehlt nur der richtige Antrieb.
Ich lasse die Gedanken schweifen, schwelge in Urlaubserinnerungen, überlege was ich machen könnte, frage mich, was der Tag so bringt.
Gestern Abend haben wir erfahren, dass unsere nette, circa 82jährige, sehr kranke Nachbarin vor ein paar Tagen verstarb. Komisch, wenn ich in den letzten Tagen auf das Haus sah, wirkte es unbewohnt, irgendwie einsam, ohne Seele. Ich hoffe ihr wißt, was ich meine. Sie winkte stets freundlich, machte jedoch jedesmal einen großen Bogen, wenn sie mich sah. Kein Wunder, denn ein Gespräch vom Gartenzaun aus war wegen meiner Schwerhörigkeit nicht möglich. Opossum hat sich gerne und oft mit mir unterhalten. Mir fällt bei der Gelegenheit auf, ich kenne alle Nachbarn nur vom Sehen. Würde ich sie irgendwo treffen, ich würde sie nicht erkennen. Es wird glaube ich Zeit, sie mal ein wenig zu nerven, mit meinem palavere zu erschrecken. He, die Idee der Nacht!!! Ich habe eventuell endlich eine neue Beschäftigung gefunden.
Von meinem Arztbesuch gibt es übrigens nichts weiter zu erzählen, das übliche Blablabla Blubb.
Und was mache ich nun? Ich könnte euch mit noch weiteren 246 Wörtern Geseiche nerven, aber ich will mal nicht so sein. Nur weil mir langweilig ist, sollt ihr nicht unnötig lange leiden.
Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und passt gut auf euch auf.


Lebens(un)wichtige Fragen

In der Nacht knackt es in meinem Läppi. Hat Flitzi nur Hunger oder will er etwa frech werden?  😉
Seit zwei Tagen hat mir FB scheinbar den Krieg erklärt. Ich kann weder auf meine Farm, die mittlerweile einen Wert von über 100000000 hat, noch kann ich auf der Startseite agieren, noch… *schluchz*heul*jaul* 😉
Seit ich regelmäßig Sauerstoff inhaliere, geht es mir etwas besser, aber nur etwas. 🙂
Wie können vier Ärzte fünf verschiedene Meinungen haben!? *grübel* Auflösung demnächst hier!!!
Warum sind manche Menschen so hinterhältig? 😦
„Wer immer die Wahrheit sagt, kann sich ein schlechtes Gedächtnis leisten. Zitat von Theodor Heuss.
Nein, den kann man nicht essen!!! Herr Heuss wurde am 31.1.1884 in Brackenheim geboren und starb am 12.12.1963 in Stuttgart. Von 1949-bis 1959 war er immerhin der erste Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland.
Nun frage ich mich, streikt mein Matschehirn immer, weil ich stets die Wahrheit sage oder schämt es sich für mich? 😆
Wecke ich jetzt Opossum, weil ich Hunger habe, oder lasse ich meinen Magen weiter knurren? Guckt nicht so empört, ich lasse ihn weiter knurren.
Schreibe ich jetzt weiter geistigen Müll oder erlöse ich euch und mich?
Ich erlöse uns und wünsche allen einen herrlichen Tag.


Ach nö, ne!

Da sitze ich nun fast die ganze Nacht vor meiner Emma, erfreue mich starker Schmerzen und denke mir nix Böses….
Eben noch grummele ich vor mich hin, weil meine Leselust bei einigen Blogs durch diese von mir ungeliebten Passwörter, gestoppt wird. Amüsiere mich köstlich über die „Ameisenbeiträge“, kommentiere sie mit meinem berühmt-berüchtigten geistigen Müll, will eben zu einem anderen Blog wechseln, da ………
Ein dickes fettes Monster mit gefühlten drei Metern Durchmesser lässt sich an einem Faden direkt vor meinen Augen die Decke runter. Erst als die Spinne sich mit mir in Augenhöhe befindet, sehe ich sie, sie aber auch mich!!! 😯
Mein Pulsschlag jagt auf 150 hoch, ich vergesse fast zu atmen und überlege gleichzeitig, ob ich einen Herzinfarkt kriegen oder schreiend weglaufen soll. Mehr panisch als mutig springe ich auf, schnappe mir eine Serviette, um unter Einsatz meines Lebens und  ohne an meine kaputten Bandscheiben zu denken, blitzschnell zur Mörderin zu werden.
Liebe skriptum, liebe Emily, was sind eure Ameisen gegen dieses Monster? Harmlose, niedliche Haustierchen, die man einfach liebhaben muss. 😉
Nun sitze ich hier und warte bis mein Göttergatte endlich wach wird, denn nach meiner heldenhaften Tat kann ich nicht mehr aufstehen, weil die  Bandscheiben streiken.   Späte Rache eines getöteten Monsters.


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