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Schlimmer geht bei mir immer

Da muss ich im Sommer wochenlang gegen Invasionen von Ameisen in der Küche und Wohnzimmer kämpfen, die erst ein zweimaliger Einsatz eines Kammerjägers in Griff bekommt. Als Dank geben mir Tochter der Vermieterin und Partner der Tochter die Schuld. Leider lebt meine überaus nette Vermieterin mittlerweile im Altersheim. Zur Abwechslung wird mir die Rente von meinem Mann gestrichen, weil ich angeblich nicht angegeben habe, dass ich selbst eine Pension erhalte. Natürlich habe ich diese Angaben in Beisein eines Beraters der Rentenanstalt und meiner Tochter gemacht. Dann erfahre ich, dass ich wieder Karzinome in der Blase habe. Ich soll der Aufforderuung zu einer 3.OP in diesem Jahr nicht gefolgt sein. Dabei haben weder mein Urologe oder ich eine Benachrichtigung bekommen.
Als nächstes bekomme ich meine Stromrechnung und soll über 260% mehr Strom verbraucht haben. Mit anderen Worten, ich soll über 2000,-Euro nachzahlen, ab sofort monatlich einen Abschlag über 330,-Euro.
Die OP hatte ich letzte Woche. Mir wurden 8 Tumore entfernt. Ich will lieber nicht schreiben was man mit mir da wieder gemacht hat.
Als ich einen Arzt vor der OP nach meinen Chancen frage, erfahre ich, dass man mir das nicht sagen kann, weil Tumore bei irgendeiner der OPs bereits zu groß waren und sie sie nicht komplett entfernen konnten.
Das mir die Gartengeräte gestohlen wurden, ich von unserem, jetzt natürlich ehemaligen Gärtner um Geld betrogen wurde, jemand meint seinen Müll und Unkraut in meinen Garten werfen zu müssen, jemand nachts im Garten rumschleicht, habe ich wohl noch nicht erwähnt. Ach ja, da wären noch Nachbarn, die uns vom ersten Tag an denunziert haben und jetzt zur Hochform auflaufen. Gerade einen Tag aus dem Krankenhaus bekam ich dadurch richtig Ärger mit der Tochter der Vermieterin.
Das Zeit nicht alle Wunden heilt musste ich auch feststellen. Willi fehlt mir wie eh und je. Ich würde alles dafür geben, wenn die Tür aufginge und er käme nach Hause.
Ansonsten geht es mir den Umständen entsprechend ganz gut.

Ich wünsche euch einen schönen Tag und passt gut auf euch auf. ❤


Rückblick

Das letzte Jahr begann mit Hoffnung auf ein besseres Jahr und wurde mit einem Paukenschlag zerstört.
Eine mir liebe Blogfreundin verstarb, die an ihrer schweren Krankheit und deren Folgen zerbrach. Ein weiterer Todesfall im Bekanntenkreis ließ das Jahr nicht gut anfangen.
Gessundheitlich hatte ich wie immer meine Probleme, jedoch hatte ich schon schlechtere Zeiten erlebt. Der Hausbau auf dem Grundstück neben uns brachte das ganze Jahr nicht nur Dreck sondern auch jede Menge Unruhe. Im September war für mich der persönliche Höhepunkt die Einschulung meiner Enkelin. Es war ein erlebnisreicher Tag für mich und die ganze Familie. Es gab natürlich noch viele schöne Momente in dem Jahr, allerdings kann ich sie, genau wie die negativen, nicht alle aufzählen
Nach einem Todesfall in der Familie kam dann das für uns Unfassbare. Unser bester Freund verstarb aus unbekannten Gründen. Unsere Freundin, von E. die Frau, erlitt dadurch einen so schweren Schock, dass sie vollkommen verwirrt aufgefunden wurde und jetzt im Pflegeheim lebt. Durch meinen schlechten gesundheitlichen Zustand können wir sie leider nicht besuchen. Wir hoffen wenigstens zur Betattung fahren zu können.
Mitte Dezember zogen dann endlich unsere neuen Nachbarn in ihr neu erbautes Haus und haben Silvester dann mit meiner Mutter, ihnen und anderen Nachbarn in gemütlicher Runde das neue Jahr begonnen.
Nun warte ich auf meinen OP-Termin und hoffe ansonsten auf ein gutes neues Jahr.
Wenn ich dann in den Nachrichten von den Kriegen, Unwettern, Unglücken und dem Elend in der Welt höre, dann geht es mir doch recht gut.
Ich wünsche euch einen schönen Tag und passt gut auf euch auf.


Wenn die lieben Nachbarn…

gästebuchbilder jappy
GB PicsLustige Tiere

Eine Bekannte, ich nenne sie mal wieder Maria, hat sich an einem idyllischen Fleckchen Erde vor über einem Jahr ein Haus am Waldrand, gekauft. Da das Wohnzimmer etwas klein geraten war, bauen sie einfach an. Damit es sich richtig lohnt, legen sie sich gleich noch eine riesige Terrasse und eine Dachterrasse zu.
Als anständige Katzenbesitzer haben sie sich natürlich ein Katzenklo angeschafft und Maria nimmt die Katzen mit in den Wald, wenn sie dort mit ihren Hunden spazieren geht.
Nun behaupten aber Nachbarn, die Katzen würden in ihren Garten machen und werfen regelmäßig Kot über den Zaun, den Maria ohne murren wieder entfernt. Da die Haufen allerdings sehr groß sind, können sie nicht von ihren Katzen sein. Bei einem Gespräch mit anderen Nachbarn erfuhr Maria, dass die „Kotwerfer“ sich gerne streiten und sich über die neue Terrasse ärgern. „Frecherweise“ hat meine Bekannte es gewagt, ihren 50. Geburtstag groß zu feiern. Es scheinen also Leute zu sein, die zum Lachen in den Keller gehen.
Ich habe versprochen einen Beitrag darüber zu schreiben, um eventuell von euch einige Ratschläge zu bekommen.

Da fällt mir auf, unsere Nachbarn bauen auch an. Dieser Lärm, dieser Staub… 😉 Leider haben weder sie noch wir Katzen. *grübel* Was schmeiße ich denn denen in den Garten? :mrgreen: Macht euch mal ein paar Gedanken. Was nehme ich nur, was nehme ich nur…
Ich wünsche allen einen schönen Tag und passt gut auf euch auf.


Auweia

Natürlich war mir klar, dass mein Geschwafel im Internet jeder lesen kann. Natürlich war mir klar, es werden einige Verwandte und auch Bekannte nachsehen was ich hier so von mir gebe. Natürlich…
Natürlich  machte es mich stutzig, wenn mich plötzlich einige Dorfbewohner so eigenartig anguckten oder andere mich plötzlich grüßten.
Natürlich wunderte ich mich, weil ich von einigen Nachbarn nicht gegrüßt wurde. Mein Matschehirn qualmte des öfteren vor lauter Grübelei. Ich wäre doch nie auf die Idee gekommen…
Natürlich könnten diese besagten Leute mit ihrem Ohr an unserer Hauswand kleben. Ich halte es allerdings eher für unwahrscheinlich. Ich bin zwar schwerhörig, mein Matschehirn streikt auch ab und zu, aber das würde selbst mir auffallen. Ich überlege hin, ich überlege her, es gibt nur diese eine Möglichkeit. Besagte Personen können ihr Wissen nur aus unserem Blog haben. Ich könnte natürlich auch an Verfolgungswahn leiden, wie entsetzlich.
Was mache ich nun? „Pelle ich mir ’nen Ei“ da drauf, kauf ich mir eine Tarnkappe, zeige nur noch Fotos oder so!? Ich könnte natürlich nur noch Passwörter verwenden, einen neuen Blog eröffnen oder aufhören zu bloggen. Die Angelegenheit muss gut überlegt werden. Und da beginnt schon mein Problem! Ich schreibe lieber erst und überlege dann. Wenn ich überhaupt mal überlege… 😉
He Verwandte, Bekannte, Nachbarn und/oder Dorfbewohner outet euch doch wenigstens mal. So heimlich finde ich unheimlich.
Denkt dran:

                             Ich liebe euch doch alle.


Die andere Seite III

Nun begann auch schon mehr oder weniger die heiße Phase. Allerdings nicht nur bei meinen „Projekten“, sondern auch bei den „direkten“ Vorbereitungen für die Silberhochzeit. Zusätzlich zu meinen geheimen Aufgaben war ich also noch für Aufgaben zuständig, die meine Eltern mir „zuteilten“. Ich sorgte für die Einladungen, organisierte im Freundeskreis Leute, die bei der Feier als Thekenkräfte, Bedienungen und allgemeine Helfer fungierten, half hier und da, und zu guter Letzt erstellte ich eine Tischordnung. An dieser Stelle rächte es sich, daß ich Einzelkind 😉 bin. Ich kann mich noch gut erinnern, wie oft ich entrüstete Blicke etc. erntete, weil ich gerade Kleinigkeit X nicht für meine Eltern erledigen konnte, sondern stattdessen unbedingt 😉 zu Freundin Y fahren mußte… Natürlich fuhr ich nicht wirklich zu Freundin Y, sondern erledigte etwas für die Überraschungen :D.

Frau K. aus I. und ich fuhren wirklich ziemlich viel durch die Gegend, um das Video zu drehen.
Interessant war, wie unterschiedlich sich alle auf ihren „Part“ vorbereitet hatten. Einige hatten den Termin schon fast vergessen, andere waren einfach total aufgeregt, wieder andere hatten sich quasi richtige Showeinlagen ausgedacht :D. Eins hatten aber alle mehr oder weniger gemeinsam: Sie waren mit dem Herzen dabei.

Auch die Gesangsproben liefen weiter, ich werkelte weiter an der Hochzeitszeitung, machte anhand der Rückmeldungen erste Entwürfe für die Sitzordnung, erledigte all meine anderen Aufgaben, …

… und dann machte das Mütterchen „schlapp“.


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