Schlagwort-Archive: Nachbarin

Modernes Weihnachtsgedicht

Lieber guter Weihnachtsmann,
schau dich mal im Spiegel an!
Findest du dich attraktiv,
kindgerecht und progressiv?
Die Performance, die man kennt –
hältst du die für ein Event?
Werberelevante Kids
sehen sie als schlechten Witz.
Du wirkst reichlich antiquiert
statt zielgruppenorientiert.
Kurz: Du bist (was niemand wundert)
tiefstes zwanzigstes Jahrhundert,
Geh in Rente! Für den Job
bist du nicht mehr on the top.
Dieter Bohlen, Heidi Klum
kümmern sich dann schon darum,
küren künftig Jahr für Jahr
„Germany’s Next X-mas Star“.

Dieses Gedicht hat eine „Freundin“, die ich schon, als sie noch Kind war, kannte, im Internet veröffentlicht. Durch sie erlaubte mir der Urheber Michael Labs dieses Gedicht zu veröffentlichen. Vielen lieben Dank.

Nachtrag:

Peinlich Peinlich, da hat doch mein Matschehirn total versagt und ich habe die „Freundin, Nachbarin“ von Facebook mit einer Bekannten verwechselt. Ich entschuldige mich vielmals. Seid mir bitte nicht böse.


Und wieder eine Nacht…

… in der ich an meinem Laptop sitze und die Zeit totschlage. Mein Sauerstoffgerät brummt und blubbert, die Uhr tickt und in meinen Ohren pfeift mein Orchester einen undefinierbaren Song.
Ich drehe meine Blogrunde, nur habe ich keine richtige Lust Kommentare zu schreiben. Dann lasse ich es eben, wird schon keiner merken.
Ich könnte ja bei FB ein Spielchen , einen Schnack mit einer „Freundin“ oder „Nachbarin“ wagen, mir fehlt nur der richtige Antrieb.
Ich lasse die Gedanken schweifen, schwelge in Urlaubserinnerungen, überlege was ich machen könnte, frage mich, was der Tag so bringt.
Gestern Abend haben wir erfahren, dass unsere nette, circa 82jährige, sehr kranke Nachbarin vor ein paar Tagen verstarb. Komisch, wenn ich in den letzten Tagen auf das Haus sah, wirkte es unbewohnt, irgendwie einsam, ohne Seele. Ich hoffe ihr wißt, was ich meine. Sie winkte stets freundlich, machte jedoch jedesmal einen großen Bogen, wenn sie mich sah. Kein Wunder, denn ein Gespräch vom Gartenzaun aus war wegen meiner Schwerhörigkeit nicht möglich. Opossum hat sich gerne und oft mit mir unterhalten. Mir fällt bei der Gelegenheit auf, ich kenne alle Nachbarn nur vom Sehen. Würde ich sie irgendwo treffen, ich würde sie nicht erkennen. Es wird glaube ich Zeit, sie mal ein wenig zu nerven, mit meinem palavere zu erschrecken. He, die Idee der Nacht!!! Ich habe eventuell endlich eine neue Beschäftigung gefunden.
Von meinem Arztbesuch gibt es übrigens nichts weiter zu erzählen, das übliche Blablabla Blubb.
Und was mache ich nun? Ich könnte euch mit noch weiteren 246 Wörtern Geseiche nerven, aber ich will mal nicht so sein. Nur weil mir langweilig ist, sollt ihr nicht unnötig lange leiden.
Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und passt gut auf euch auf.


Ist doch voll klar!

Ich war vorhin mit Papa auf dem Spielplatz, und auf dem Rückweg habe ich mich mit unserer Nachbarin unterhalten. Die war nämlich gerade im Garten.
Als sie mich fragte, ob ich ihr helfen möchte, mußte ich sie leider enttäuschen. Schließlich war ich schwer beschäftigt.
Also habe ich ihr geantwortet, daß ich jetzt keine Zeit habe, weil ich jetzt erstmal etwas essen und danach das Essen verdauen muß. (Und daß ich ihr dafür morgen helfen kann…)

Ich weiß gar nicht, wieso Mama so gelacht hat, als Papa ihr das mit dem Verdauen erzählt hat… 😉

Gute Nacht,
Euer Muckelchen!


Ich sag’s doch

…… , keiner hört auf mich. Selbst Petrus hat taube Ohren, wenn ich ihm was erzähle, oder sollte er beleidigt sein.
Gegen heute war das Wetter gestern noch spitze. Es hat den ganzen Tag gegallert, war so dunkel, daß wir den ganzen Tag Licht brennen lassen mußten. Ich sag’s doch, den Sonntag kann man durch die Pfeife rauchen.
Zum Nikolaus habe ich jede Menge Süßigkeiten bekommen. Ich glaube, meine Familie will mich mästen, um mich Weihnachten zu schlachten. Den Zahn ziehe ich ihnen, ich werde mich mit allen Mitteln wehren.
Bei Facebook habe ich mich nun auch, in einem Anfall von geistiger Umnachtung, angemeldet. Nicht nur daß ich keinen Durchblick habe, ich bin, schneller als ich denken konnte, Nachbarin von zwei Farmen und Besitzerin eines Aquariums.
Ich sag’s doch, ich brauche bald eine/n Sekretär/in um durchzublicken. Keine Ahnung haben, aber überall mitmachen wollen.
Mein Weihnachtsstand nimmt langsam Formen an, so Paula will, werdet ihr ihn bald zu sehen kriegen.
Ich sag’s doch:

                                               „Ich liebe euch doch alle“.


%d Bloggern gefällt das: