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Was für eine Aufregung

Fast 50 Jahre habe ich nichts von meinen Halbschwestern, Kinder aus der 1. Ehe meines Vaters, gehört. Warum damals der Kontakt abbrach, wußten selbst meine Eltern nicht. Sporadisch wurden sie von uns gesucht, leider ohne Erfolg.
Vor kurzem hat mein Töchterchen Paula sich also auf die Suche gemacht. Von einem Telefonat mit einer meiner möglichen Schwestern habe ich in dem letzten Beitrag berichtet.
Nun hat Paula gestern meiner Nichte geschrieben, die prompt heute bei uns anrief.
Mein Pech, ich habe geschlafen und mein Mann hat mich einfach nicht geweckt. Die bVereiden haben sich nett unterhalten und abgemacht, dass ich A. heute abend anrufe. So weit so gut. Ihr könnt euch vielleicht vorstellen wie aufgeregt ich war…und leider noch bin. Trotz mehrmaliger Versuche erreiche ich meine Nichte nicht. Mein Herz kann sich nicht entscheiden, ob es einen Herzkasper kriegen oder lieber mal kurz stehen bleiben soll. Mein Matschehirn, was ja nun wirklich nicht zu Schwerstarbeit neigt, routiert wie verrückt. Tausend Gedanken schwirren mir durch meinen Schädel.
Ganz im Vertrauen, ich könnte meinen Mann… Ihr wisst schon was ich meine. Ich weiß, er hat es gut gemeint. Ich weiß, ich brauche dringend Ruhe. Es gibt im Leben aber Situationen, da pfeift man auf die Vernunft.
Auf jeden Fall werde ich eine aufregende Nacht haben. Drückt mir die Daumen, damit ich A. morgen früh endlich erreiche.
Euch wünsche ich eine angenehme Nacht und passt gut auf euch auf.

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Ne me quitte pas/Bitte geh nicht fort

Jaques Brel, geb. 6. April 1929 – gestorben 9. Oktober 1978, ein belgischer Chansonnier und Schauspieler, sang seine Lieder in französischer Sprache. Er galt als einer der größten Chansonsänger seiner Zeit.
Anfang der 50er Jahre, verheiratet mit Therese Michielsen, mit der er 3 Kinder hat, wandert er nach Paris aus und läßt seine Familie in Flandern zurück. Er tritt bis zu seinem Durchbruch Ende der 50er Jahre auf kleinen Variete-Bühnen und Bars auf.
1967 trat er von der Bühne ab, spielte unter anderem in zehn Spielfilmen mit und frönte später seinen Hobbys.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und passt gut auf euch auf.


Wir unterbrechen kurz für: Werbung

Jetzt gibt es mal keinen Beitrag vom Mütterchen, ich mache erstmal Werbung :D.

Bereits zum vierten Mal rufe ich zum Weihnachtskartenwichteln auf: KLiCK
Mitmachen darf hier jeder, der mindestens 14 Jahre alt ist. Das Mütterchen macht übrigens auch mit. (Ich natürlich auch, aber das habt Ihr Euch bestimmt gedacht :D…)

Und während Kinder zwar in den letzten Jahren auch teilnehmen konnten (und sich auch untereinander -also von Kind zu Kind- bewichtelt haben), haben sie nun eine ganz eigene Aktion, das Weihnachtspostkartenwichteln für Kinder: KLiCK
Hier dürfen alle mitmachen, die zwischen 0 und 13 Jahre alt sind.
Klar, dass das Muckelchen da mitmacht, oder?

Es wäre schön (wirklich!), wenn auch ein paar treue Begleiter der Chaosbude sich beteiligen würden. Wir hatten in den letzten Jahren immer alle viel Spaß und es sind nette Kontakte entstanden!
Die Anmeldung mag kompliziert erscheinen, ist es aber nicht. Ich reisse niemandem den Kopf ab, der sich nicht auf Anhieb „richtig“ anmeldet, ich frage dann schon nach und beantworte für gewöhnlich auch gerne alle Fragen zu den Aktionen.

LG, Paula


Immer wieder sonntags

…… kommt nicht die Erinnerung sondern die Langeweile. Damit ihr es nicht vergeßt, ich mochte den Sonntag noch nie. Was für ein öder Tag. Als Kind wurden wir früher in unser Sonntagsausgehkleid gesteckt, bekamen weiße Kniestrümpfe oder Söckchen an und durften uns bei Androhung härtester Strafen nicht schmutzig machen. Wie öde, wie langweilig. *gähn* Ich kann mich kaum an meine Kindheit erinnern(erwähne ich nur zu eurer Erinnerung), das weiß ich allerdings noch. Der Horror war, wenn es auf den Friedhof ging, meine Größmutter väterlicherseits besuchen. Mein strenger Vater war dann noch strenger als streng. Wir durften nicht laufen, nicht springen, nicht pfeifen oder singen, erst recht nicht lachen. Das macht man doch nicht… Warum? Ich weiß es nicht mehr. Es gehörte sich einfach nicht. Punkt aus, Ende der Durchsage. Wie beneideten wir unsere Mutter, sie blieb regelmäßig zu Hause. Das Essen mußte schließlich pünktlich auf dem Tisch stehen. Am schlimmsten war es immer am 1. Weihnachtstag. Alle anderen Kinder spielten selig mit ihrem neuen Spielzeug, nur wir mußten bei Wind und Wetter vormittags auf den Friedhof. Nicht das ihr nun denkt, er war um die Ecke. Selbstverständlich mußten wir mit der Bahn quer durch Hannover fahren. Man gönnt sich ja sonst nichts.
Als Jugendliche mußte ich früh zuhause sein, weil ich am nächsten Tag zur Schule mußte, später dann, weil ja am Montag wieder die Arbeit anfing. Wie ätzend… *grummel* Keiner hatte Sonntags, wohl in Erwartung auf den Montag, Lust etwas zu unternehmen. Und heute… !? Hat kein Arzt seine Praxis auf, weil sie sich erholen wollen. Bodenlose Frechheit *lach*. Und wer denkt an mich? Ein Tag an dem ich keine Ärzte und ihr Personal ärgern kann. *g*
Warum habe ich euch das jetzt alles erzählt? Egal, „Lange Rede, kurzer Sinn“, ich könnte auf den Sonntag gut verzichten.

Ich wünsche euch einen schönen Montag und passt gut auf euch auf.


Es schneit

Die Kinder sind einfach zu niedlich…

Wie immer nagt an mir die Panik… Ich war jedes Jahr mit meinen Weihnachtskarten und diversen Päckchen spät dran. Dieses Jahr treibe ich es jedoch auf die Spitze. Ich habe immer noch nicht alles fertig. Meine Haare stehen mir zu Berge und wenn ich könnte, ich würde wie ein aufgescheuchtes Huhn durch die Gegend rasen. Hände zittern, Herzrasen, Weihnachtsmusik auf meinem „Flitzi“ hören und hier und da einen Beitrag lesen…., welch eigenartige Mischung.


Im Leine-Center einkaufen, der Horror nimmt nicht nur für Behinderte kein Ende

Gestern gab mein Göga sich nun einen Ruck und fuhr mit mir, um Weihnachtseinkäufe zu erledigen, ins Leine-Center Laatzen. Ich habe mich gefreut wie Bolle, wußte ich doch nicht was auf uns zukam.
Als wir auf dem Parkplatz ankamen, waren wir über die vielen Behinderten-Parkplätze angenehm überrascht. Natürlich parkten dort wie immer Autos von Leuten die ganz offensichtlich nicht behindert waren. Von der T.r.o Bank parkte ein Firmenwagen auf einem dieser Parkplätze. Ist ja auch bequem, aus dem Wagen springen und quasi in die Bank fallen. Das sich Stunden später allerdings der Fahrer eines Behindertentransporters von diesen Bänkern unfreundliche Worte anhören musste, weil er Anspruch auf diesen Platz erhob, finde ich schon hammerhart. Unfassbar, dass die Menschen wie in vielen Dingen kein Unrechtsbewußtsein mehr haben.
Das die Türen am Haupteingang sich nicht automatisch öffnen, wen interessiert das schon, außer uns Behinderte und nicht zu vergessen, die Mütter mit Kinderwagen oder -karren, Rentner und Kinder. Fällt euch was auf, alles Randgruppen. Mütter und Kinder kann ich beruhigt in diesem Zusammenhang erwähnen.
Dann kam der nächste Schock… Die meisten Geschäfte sind für Menschen wie mich wie eine Tür mit einem dicken Schloss. In viele kommt man mit Rollstuhl nicht rein und die meisten anderen haben zu enge Gänge oder sind derartig mit Ware zugestellt, dass kein Durchkommen möglich ist. Wie oft Göga Umwege machen oder Gegenstände zur Seite schieben musste, ich kann und will es nicht mehr zählen.
Hinzu kommen die entsetzten, geschockten, angewiderten und entnervten Blicke mancher Verkäuferinnen und Mitbürger.
Als ich bei der Parfümerie Do.g.as einen Gutschein einlösen wollte, fühlte ich mich wie eine Aussätzige. Mit Erfolg wurden wir davon abgehalten in die Nähe der Regale zu kommen. Dachten die Angestellten ich würde die Ware aus den Regalen reißen, die Kunden belästigen, vielleicht sogar mit einer ominösen Krankheit anstecken oder anfangen zu randalieren? Ich weiß es nicht, ehrlich gesagt finde ich es auch unwichtig… Diesen Laden werde ich nicht mehr betreten. Bei Rossmann und DM wird man netter bedient.
Wäre Opossum nicht gewesen, ich hätte oft lauthals gemosert. Wir sollten viel mehr und viel lautstarker unser Recht einfordern. Wir müssen uns wehren, denn auch als Behinderte haben wir einen Anspruch auf höfliche Behandlung.
Natürlich möchte ich nicht die zuvorkommenden Verkäuferinnen sowie die netten und hilfsbereiten Menschen unerwähnt lassen. Sie verschönern einem das Leben.


Der Chaosbuden-Osterkalender: Ein paar Worte dazu

Ja, wir leben noch ;).

Wie wir bereits schon erwähnten, steht Paula mit ihrer (0815-) Digicam ein bißchen auf Kriegsfuß. Das, gepaart mit Problemen mit unserer Internetverbindungen, machen es uns gerade unmöglich, hier Tag für Tag ein Türchen zu öffnen.
Natürlich wird der Osterkalender aber nicht abgebrochen, er wird allerdings unterbrochen – nämlich bis Ostersonntag. Bis dahin werden wir Stück für Stück das letzte Türchen erstellen, so können wir die olle Technik vielleicht austricksen ;).

Ostersonntag wird sich dann noch einmal ein Türchen öffnen, in dem es gleich mehrere Gewinnpakete (Hochzeits-, Konfirmations-/Kommunions-, Kinder-, 1-2 Rundum-Sorglos-Paket(e), außerdem ein süßes Paket…) zu ergattern gibt.

Das Türchen wird dann gleichzeitig für die Chaosbude und Paulas Blog gelten, aber das seht Ihr dann ja auch.

Wer sich von den Paket-Umschreibungen angesprochen fühlt und noch keine Karte an Babbeldieübermama und/oder Bastelmaus ile geschrieben hat, kann das natürlich gerne schon tun. Ansonsten bleibt aber auch noch Zeit dazu, das Oster-Türchen wird nicht nur einen Tag geöffnet sein.


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