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Juhuuu es hat geschneit

ENDLICH!!! Muckelchen und ich haben sooo sehnsüchtig auf Schnee gewartet. Wenn auch die Knochen knacken und ich vor Schmerzen mich kaum bewegen kann, heute nachmittag quäle ich mich in den Garten um mit M. in dem wenigen Schnee zu „wühlen“. Besser gesagt, ich setze mich auf die Gartenmauer und M. wühlt im Schnee, bewirft mich wie wild mit Schneebällen, seift mich ein und und und… Wenn ihr eine alte Frau(autsch, alte zu sagen schmerzt denn doch 🙂 ) und ein Kind juchen hört, sind wir das.
Mein Körper taugt also doch noch zu etwas, wenn auch nur zur Warnung. Tagelang spürte ich es bereits in den Knochen. Es gibt Schnee. Endlich… Muckelchens und mein Wunsch sind endlich in Erfüllung gegangen. Vielleicht hat der Wettergott Erbarmen mit uns. Noch ein paar Zentimeter mehr wären schon nicht schlecht.

Übrigens, ich war am Freitag nicht beim Schmerztherapeuten. Ich musste dringend eine sehr kranke Bekannte besuchen und habe deswegen den Termin verschoben. Ja ja ich weiß, aber es gibt eben wichtigere Dinge im Leben, als ein Arztbesuch. 😉

Habt einen schönen Tag und passt gut auf euch auf.


Modernes Weihnachtsgedicht

Lieber guter Weihnachtsmann,
schau dich mal im Spiegel an!
Findest du dich attraktiv,
kindgerecht und progressiv?
Die Performance, die man kennt –
hältst du die für ein Event?
Werberelevante Kids
sehen sie als schlechten Witz.
Du wirkst reichlich antiquiert
statt zielgruppenorientiert.
Kurz: Du bist (was niemand wundert)
tiefstes zwanzigstes Jahrhundert,
Geh in Rente! Für den Job
bist du nicht mehr on the top.
Dieter Bohlen, Heidi Klum
kümmern sich dann schon darum,
küren künftig Jahr für Jahr
„Germany’s Next X-mas Star“.

Dieses Gedicht hat eine „Freundin“, die ich schon, als sie noch Kind war, kannte, im Internet veröffentlicht. Durch sie erlaubte mir der Urheber Michael Labs dieses Gedicht zu veröffentlichen. Vielen lieben Dank.

Nachtrag:

Peinlich Peinlich, da hat doch mein Matschehirn total versagt und ich habe die „Freundin, Nachbarin“ von Facebook mit einer Bekannten verwechselt. Ich entschuldige mich vielmals. Seid mir bitte nicht böse.


GB Pics
GBPicsOnlineMontag Bilder

In die Chaosbude ist wieder Ruhe eingekehrt, die Feiern sind vorbei. Wir haben noch jede Menge Schlachteplatte und Fisch abzugeben, denn von Opossums Gästen haben einige wegen Krankheit abgesagt. Was ihr wollt nicht? 😉 Na gut, dann frieren wir eben alles ein. Bei aller Liebe, ein-bis zweimal esse ich das fettige Zeug ganz gerne, aber dann reicht es. Und Fisch… *igittigitt*. Wenn ich den nur rieche schüttelt es mich schon, ich bekomme eine Gänsehaut und mir wird übel. Okay, so zweimal im Jahr mal so ein kleines Scheibchen Lachs, oder Fischstäbchen oder gebratenes Rotbarschfilet, aber wehe es schmeckt nach Fisch… *igittigitt*. Ich schüttele mich schon bei dem Gedanken. Genau so widerlich finde ich Milchsuppen, Grießbrei und Graupensuppe. Als ich Kind war hatte zum Glück unser Hausarzt Erbarmen mit mir. Er verbot mir sämtliche Gerichte mit Milch, warum weiß ich allerdings nicht mehr. Ich bin ihm noch heute dankbar dafür.
Und dann ist da noch die Graupensuppe*würg*. Meine Mutter mußte die dicken, von uns „Ochsenaugen“ genannt, nehmen, weil mein Vater die so gerne aß. Wenn die gekocht wurden, platzten sie und wurden schleimig. So was von eklig, widerlich. Mein Bruder und ich stritten uns jedesmal um den Ketchup. Wir schütteten jeder eine halbe Flasche in die Suppe damit wir sie überhaupt essen konnten. Leider waren früher die Flaschen nicht so groß wie heute und meine Mutter gab uns immer nur eine. Da die Suppe im Mund immer mehr wurde, brauchten wir gefühlte vier Stunden für einen Teller mit diesem wiederlichen Essen.. Irgendwie bekommt mir die fettige Wurst nicht, oder warum fällt mir das jetzt ein.
Egal, zwingt niemanden etwas zu essen, was er nicht mag und passt gut auf euch auf.


Immer wieder sonntags

…… kommt nicht die Erinnerung sondern die Langeweile. Damit ihr es nicht vergeßt, ich mochte den Sonntag noch nie. Was für ein öder Tag. Als Kind wurden wir früher in unser Sonntagsausgehkleid gesteckt, bekamen weiße Kniestrümpfe oder Söckchen an und durften uns bei Androhung härtester Strafen nicht schmutzig machen. Wie öde, wie langweilig. *gähn* Ich kann mich kaum an meine Kindheit erinnern(erwähne ich nur zu eurer Erinnerung), das weiß ich allerdings noch. Der Horror war, wenn es auf den Friedhof ging, meine Größmutter väterlicherseits besuchen. Mein strenger Vater war dann noch strenger als streng. Wir durften nicht laufen, nicht springen, nicht pfeifen oder singen, erst recht nicht lachen. Das macht man doch nicht… Warum? Ich weiß es nicht mehr. Es gehörte sich einfach nicht. Punkt aus, Ende der Durchsage. Wie beneideten wir unsere Mutter, sie blieb regelmäßig zu Hause. Das Essen mußte schließlich pünktlich auf dem Tisch stehen. Am schlimmsten war es immer am 1. Weihnachtstag. Alle anderen Kinder spielten selig mit ihrem neuen Spielzeug, nur wir mußten bei Wind und Wetter vormittags auf den Friedhof. Nicht das ihr nun denkt, er war um die Ecke. Selbstverständlich mußten wir mit der Bahn quer durch Hannover fahren. Man gönnt sich ja sonst nichts.
Als Jugendliche mußte ich früh zuhause sein, weil ich am nächsten Tag zur Schule mußte, später dann, weil ja am Montag wieder die Arbeit anfing. Wie ätzend… *grummel* Keiner hatte Sonntags, wohl in Erwartung auf den Montag, Lust etwas zu unternehmen. Und heute… !? Hat kein Arzt seine Praxis auf, weil sie sich erholen wollen. Bodenlose Frechheit *lach*. Und wer denkt an mich? Ein Tag an dem ich keine Ärzte und ihr Personal ärgern kann. *g*
Warum habe ich euch das jetzt alles erzählt? Egal, „Lange Rede, kurzer Sinn“, ich könnte auf den Sonntag gut verzichten.

Ich wünsche euch einen schönen Montag und passt gut auf euch auf.


Der Alpha-Clark hat Geburtstag!

Alles, alles Liebe wünschen Dir Frau und Kind ;). SCHMATZ!


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