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Die erste Hürde scheint geschafft

Heute nachmittag bekam ich von meinem Hausarzt die telefonische Nachricht. Mein Termin im Krankenhaus wurde dank seiner Hilfe um 14 Tage vorgezogen. Mit anderen Worten, am 9.09. habe ich frisch gewaschen und gestriegelt mit einem flotten Liedchen und einem starren Lächeln in der zentralen Ambulanz zu erscheinen. Mehr weiß ich nicht und will ich auch nicht wissen. Jetzt könnte ich eine Zigarette gebrauchen (zwei oder drei würde ich auch nicht ablehnen). 😉

Macht es bis zum nächsten Beitrag gut und passt auf euch auf.


Deutschland deine alten Menschen

Sie wird ins Zimmer geschoben. Schimpfend, verzweifelt und vollkommen unglücklich, Maria, 90 Jahre, jüdische Polin. Sie erzählt mir ihre Erlebnisse der letzten Monate, im Altenheim, Krankenhaus und ihrer Wohnung. Sie erzählt Erlebnisse die stimmen können, erzählt wie schlecht mit ihr und mit anderen alten Menschen umgegangen sein soll. Erlebnisse oder Geschichten!? Ich kann es nicht beurteilen. Nur eins weiß ich, ihre Verzweiflung und immer wieder aufkeimende Wut waren echt, nicht gespielt. Sie hat Schmerzen vorgetäuscht, um diesem „furchtbaren“ Heim zu entfliehen. Sucht Hilfe, die ich ihr leider nicht geben kann. Ich tröste sie, halte ihre Hand, gebe ihr Ratschläge, aber wirklich helfen kann ich ihr nicht. Ich habe weder die körperliche noch die nervliche Kraft.
Als der Arzt ihr sagt, sie muss wieder ins Heim, weil sie keine akute Krankheit hat, wehrt sie sich verzweifelt. Sie will in ihre Wohnung, will nicht mehr in dieses scheinbar entsetzliche, auf alle Fälle für sie entsetzliche Heim. Leider wußte sie weder wie das Heim heißt noch wo es sich befindet. Als ich versuchte bei einer Schwester Hilfe zu mobilisieren, musste diese schnell weg und ward nie wieder gesehen. Die anderen versuchten einen großen Bogen um mich zu machen.
Bei der Verabschiedung klammerte sie sich fest an mich, ihre Augen flehten um Hilfe. Was hätte ich tun können, was kann ich tun? Nichts…. 😦
Doch ich Frage: Darf ein Mensch einfach gegen seinen Willen in ein Heim gebracht werden, in dem er sich nicht wohl fühlt, vielleicht sogar misshandelt wird. Selbst wenn es nicht stimmt, sie vielleicht „nur“ dement ist, hat sie doch Rechte. Wo bleibt die Achtung, der Respekt, das Mitgefühl, wo…???
Deutschland, was machst du mit deinen alten Menschen??? Wir sollten nicht vergessen, auch wir werden alt!!!!!


Ich brauche dringend Rat!!!!!

Wer kennt sich oder wer kennt jemanden der sich mit Gesetzlicher Betreuung auskennt.
Über schnelle Hilfe oder Rat würde ich mich sehr freuen.


Endlich

Ich habe bis um 5.55 Uhr tief und fest geschlafen, denn mein gestriger Arztbesuch war ein Erfolg.
Nachdem nun der vorherige Versuch ein glatter Reinfall war, hat mein Mann sich an meinen neuen Hausarzt gewandt, eine Adresse von einem Orthopäden erhalten, wo er wie durch einen Glücksfall sofort einen Termin für gestern bekam.
Eine Riesenpraxis mit allem „was das Herz begehrt“, allerdings Massenabfertigung und sehr unpersönlich.
Ein kurzes knappes Gespräch, nur eine Sache wird pro Termin behandelt, weil die Ärzte keine Zeit haben. Es wurde schnell geröntgt, dann sprach der Arzt von Kur, Spritzen und was weiß ich noch. Mein Matschehirn qualmte, aber ich schaffte es wenigstens an den richtigen Stellen, die richtigen Worte einzuwerfen. Im Eiltempo wurde, als ich einige meiner Krankheiten erwähnen konnte, mein Mann auch seinen Senf dazugeben konnte, alles wieder verworfen. Ergebnis des Gespräches innerhalb von ca. einer Minute: Ich werde nicht operiert, es kommt auch keine Kur in Frage.
Er drückte hier in meine Schulter, er strich dort über den Arm, ich hätte vor Schmerzen schreien können, aber meine Schmerzen waren fast weg.
Jetzt muß ich zweimal die Woche zum Physiotherapeuten, werde unter anderem mit irgendeiner Maschine gequält.
Das Elend hat also erstmal ein Ende. Der einzige Nachteil-jetzt spüre ich wieder an den anderen Körperteilen die Schmerzen. Jedoch bin ich guten Mutes, daß mir da vielleicht auch geholfen werden kann.

                           „Ich liebe euch doch alle“


Zu Hülf

Wir suchen:
Jemanden, der ein Auto mit Anhängerkupplung hat und uns noch diese Woche ein Auto aus Hannover ahholen und zu uns nach Hause bringen könnte.
Es handelt sich um einen Renault Espace (alo einen Van), der zwingend per Anhänger transportiert werden muß.
Wir bieten:
Uns – als nette Mitfahrer. 😉
Natürlich Erstattung der Fahrtkosten.
Eine warme Mahlzeit, wenn gewünscht. 😉

Edit: Das hat sich übrigens erledigt.


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