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So langsam bin ich genervt

So langsam weiß ich nicht mehr, was ich von den Ärzten halten soll. Was ich jetzt erlebt habe, schlägt dem Fass den Boden aus.
Seit dem 24. November müssen die ach so lebenswichtigen Operationstermine wegen meiner Erkältung verschoben werden. Seit dem Tag zittere ich vor dem jeweiligen OP-Termin wegen der Risikofaktoren bei der Narkose. Muss und musste, damit ich keine Hirnhautentzündung bekomme, jeden Tag in recht hoher Dosierung Antibiotika nehmen und durfte meine Haare nicht waschen, damit kein Wasser ins Ohr und somit in den Kopf gelangt.
Warum ich das schreibe, warum ich genervt bin? Ich bin nicht nur genervt, ich bin entsetzt, ratlos und mutlos. Wenn ich ehrlich bin, ich fühle mich als Spielball.
Da gehe ich, weil mein HNO-Arzt Urlaub hat, zu einer der Ärztinnen, die auch in der Praxis sind. Und plötzlich wird unfreundlich gefragt, warum mein Lungenfacharzt noch nicht untersucht hat, warum ich so lange erkältet bin. Wie soll er, wenn er nichts davon weiß. Da werde ich fast ausgelacht, weil ich meine Haare nicht wasche. Ich will euch weitere Details ersparen. Mein OP-Termin ist, nachdem diese Ärztin der MHH ihren Bericht gefaxt hat, auf unbestimmte Zeit verschoben. Plötzlich habe ich alle Zeit der Welt. Versteht mich nicht falsch, ich bin bestimmt nicht „gierig“ operiert zu werden, aber hier geht es nicht um eine ungefährliche Sache. Wie ein Arzt mal zu mir sagte, wenn der Kopf kaputt ist, dann ist Ende. Sich auflösende Knochen bilden sich nicht wieder neu.
Ich danke euch für euer Daumen drücken. Ihr könnt aufhören. Langsam habe ich das Gefühl, ich bin zum Abschuss freigegeben.
Habt ein schönes Wochenende und passt gut auf euch auf.


Mutter-Tochter-Gespräche

Das Kind massenproduziert gerade Strichmännchen.

Kind: „Mama, das bist Du! Mit Deinen Haaren!“

… etwas später

Mutter: „Oh, und wer ist das?“
Kind: „Mama, das ist Papa! Natürlich mit kleinen Haaren!“

(Es ist nicht überliefert, ob sie darauf angespielt hat, daß er kurze Haare hat, oder ob sie darauf angespielt hat, daß er nicht mehr ganz soooooo viele *hüstel* Haare hat… *gacker*)


Für mich war es ein letztes Stück Freiheit

Ich habe lange mit mir gekämpft, Für und Wider abgewogen und……
Ich habe seit Montag schweren Herzens nicht mehr geraucht. 43 Jahre habe ich gerne und zeitweise gerne sehr viel geraucht. Kaum jemand hat mich mal ohne Zigarette gesehen, tapfer habe ich entgegen den Rat der Ärzte geraucht. Doch nun wird, falls ich es schaffe, damit Schluß sein. Mein letztes Stück Freiheit löst sich in Luft auf, aber der Wille zu Leben überwiegt. Sollte ich tatsächlich zu meinem schweren Asthma auch noch COPD haben, käme das Rauchen einem Selbstmord auf Raten gleich. Drückt mir also den Daumen….

Ansonsten kämpfe ich mich durch einen Sumpf, noch kein Ufer sehend. Dieser Krankenhausaufenthalt hat eine Lawine ins Rollen gebracht. Mir stehen seit Tagen die Haare zu Berge.
Im Moment bin ich weder körperlich noch nervlich in der Lage einen vernünftigen Beitrag darüber zu schreiben. Ich kann und will es einfach noch nicht fassen…. Ich komme aus dem Staunen nicht heraus.


Geschafft!!!

Puh, endlich habe ich meine Weihnachtspost erledigt. Ich fühle mich, als wenn ich 100 Karten und Briefe geschrieben, 50 Päckchen verpackt habe. Seit Jahren habe ich nicht mehr so viel geschrieben. Sogar der Beste aller Ehemänner hat zum ersten Mal in seinem Leben 2 Weihnachtskarten selbst geschrieben. 😉
Warum muß eine an und für sich schöne Sache so anstrengend sein?! Mein Matschehirn und meine Hände haben laut aufgestöhnt, versuchten ab und zu in den Streik zu „treten“, aber dieses Mal gab es kein Pardon.
Nachdem ich zufällig im Fernsehen hörte, daß die Post nicht weiß, ob sie wegen der bescheidenen Witterung alles pünktlich bis Weihnachten ausliefern kann, habe ich eine Nachtschicht eingelegt. Gestern hat nun Opossum alles zur Post geschleppt, um anschließend über die hohen Portokosten zu jammern. Selbst Schuld, hätte er seine 2 Karten weggelassen, dann wäre es erheblich billiger geworden. :mrgreen:
In den letzten Tagen hat unser Postbote auch kräftig zu tun gehabt. Zu meiner großen Freude brachte er mir einiges an Briefen und auch Päckchen. Ich werde euch in den nächsten Tagen also mit Dankeshymnen und Fotos beglücken.
Mir stehen bei dem Gedanken jemanden vergessen zu haben, die Haare zu Berge, und ich habe Alpträume. Lach nicht, stell dir vor, ich habe ausgerechnet dich vergessen oder die Post kommt bei dir nicht an.
Wen ich meine? Na dich, da hinten in der Ecke. Du brauchst nicht die Augen zu verdrehen und so „dämlich“ grinsen. Was wäre, wenn …
Bevor ich jetzt ins Bett gehe, um eventuell ein Stündchen oder zwei zu schlafen, werde ich wohl doch ein ernstes Wörtchen mit dem „Onkel“ reden müssen, der für das Wetter zuständig ist.
Ich liebe Schnee, aber doch nicht sooo eine Kälte, Schneeverwehungen sowie Glätte. Nee, sowas geht nun überhaupt nicht. Ich will eine schöne, saubere Schneelandschaft, strahlenden Sonnenschein, gefühlte 20° Grad plus.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende, denkt dran:

                             „Ich liebe euch alle“.


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