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Vater-Tochter-Gespräche

Das Muckelchen plündert eine Gummibärchentüte.

Kind: „Papaaaaaa, darf ich alle von meiner Lieblingsfarbe essen?“
Vater (schon grinsend): „Was ist denn Deine Lieblingsfarbe?“
Kind: „Na, alle, die in der Tüte sind…“

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Hier der versprochene Beitrag

Ich schlief selig, und hatte einen meiner vielen Alpträume, als um ca. 8.45Uhr morgens der Anruf kam, ich möchte bis mittags im Krankenhaus erscheinen. Da meine Tasche schon seit einigen Tagen gepackt war, konnten wir sofort losdüsen.
Ich hatte diesmal Glück und bekam einen Fensterplatz in einem Zweibettzimmer. Bettnachbarin war supernett, das Personal absolute klasse. Ich habe noch nie so nette Schwestern und Pfleger erlebt. Ein Student übernahm die Gespräche, den Oberarzt sah ich nur zur Visite. Es wurden sofort die wichtigsten Untersuchungen gemacht, Medikamente abgesetzt, neue kamen hinzu. Ich berichte kurz und bündig, von einigem werde ich vorläufig nicht schreiben, „Feind liest mit“. Ich bekam laufend Sauerstoff und musste oft inhalieren. Bei Anfällen waren die Ärzte innerhalb von 2 Minuten zur Stelle. Es folgte eine sehr unangenehme Untersuchung der Stimmbänder und des Kehlkopfes.
Diagnosen:
Asthma bronchiale, COPD, starke Entzündung der Stimmbänder und des Kehlkopfes und dadurch auch Atemnot und Hustenanfälle.
Eventuell soll irgendwas irgendwann irgendwo im Hals getrennt werden damit ich besser atmen kann. Auch hier möchte ich mich nicht weiter über „ungelegte Eier“ äußern.
Im Moment fühle ich mich schlapp, müde und mir schmerzen die Knochen mehr denn je. Ich bin gespannt, wann ich einen Platz in einer Reha-Klinik bekomme.

Ich wünsch euch einen schönen Montag und passt gut auf euch auf.


Ich habe eine Entscheidung getroffen.

Ich habe die ewigen Diskussionen mit meinem neuen Hausarzt, die mittlerweile in reine Machtkämpfe ausarten, satt. Seit über einer Woche lebe ich mit einem nicht enden wollenden Asthmaanfall, der mich immer mehr schwächt. Jede Bewegung, jeder Schritt arten mittlerweile in Schwerstarbeit aus. Hinzu kommen die nervigen Gespräche mit meinem Doc und das Gefühl von Wut, Hilflosigkeit, Unverständnis und …
Erst war der neue Arzt der Meinung ich habe kein Asthma sondern COPD. Als Ärzte im Krankenhaus Asthma und COPD und einiges mehr diagnostizierten, grinste und schwieg er. Nachdem ein Notarzt (ach nee, es war ja kein Notarzt sondern ein Arzt vom ärztlichen Notdienst) Asthma diagnostizierte, bin ich nun seit über einer Woche im Status eines Asthmaanfalls. Ich soll in eine Poliklinik, weil die dort gleich die anderen Krankheiten mit behandeln können. Egal welchen langjährigen meiner Ärzte ihr nehmt, seiner Meinung nach behandeln die mich alle falsch. Komisch, sie haben mich immerhin über 20 Jahre, entgegen aller Prognosen, am Leben erhalten.
Als er behauptete ich würde irgendwann beim Anfall Todesangst bekommen und ich widersprach, wußte er es auch wieder besser. Hatte nun er schon 3x Atemstillstand oder ich? Und so könnte ich noch jede Menge Beispiele bringen.
Lange Rede kurzer Sinn. Ich hab die Schnauze voll und gehe in die MHH Hannover. Und was soll ich euch sagen, auch da war er nicht begeistert. Die Ärzte würden auch Fehler machen, sie wären schließlich auch Menschen. Ach nee, hätt ich jetzt wirkllich nicht gedacht… Warum nicht die Klinik? Vielleicht, weil dort während einiger Klinikaufenthalte nach OPs Asthmaanfälle hatte, während der OPs am Sauerstoffgerät hing, weil ich Asthma habe, vor den OPs dementsprechende Untersuchungen gemacht wurden und…und…und…
Ich werde also spätestens Montag in einer Woche meine Sachen packen und mich in die Hände von hoffentlich fähigen Pneumologen begeben.

Ich wünsche euch allen ein wunderschönes Wochenende und passt gut auf euch auf.


Mutter-Tochter-Gespräche

Das Kind massenproduziert gerade Strichmännchen.

Kind: „Mama, das bist Du! Mit Deinen Haaren!“

… etwas später

Mutter: „Oh, und wer ist das?“
Kind: „Mama, das ist Papa! Natürlich mit kleinen Haaren!“

(Es ist nicht überliefert, ob sie darauf angespielt hat, daß er kurze Haare hat, oder ob sie darauf angespielt hat, daß er nicht mehr ganz soooooo viele *hüstel* Haare hat… *gacker*)


Familiengespräche

Paula sagt zu Alpha: „Jetzt ist Muckelchens Welt wieder schwer in Ordnung.“
Daraufhin entgegnet das Muckelchen mit ernster Miene: „Nein, Mama. Meine Ordnung ist gar nicht schwer.“


Mit wem ich eine Nacht verbringen möchte

Lange habe ich überlegt, nun endlich habe ich mich entschieden!
Mit diesen Personen würde ich mich gerne eine Nacht unterhalten:

Gott:Ich würde gerne wissen, warum er soviel Elend und Krieg auf der Welt zuläßt, warum schon kleine Kinder hungern, leiden oder sogar sterben müßen. Ich hätte soviele Fragen, eine Nacht würde nicht reichen.

Rüdiger Nehberg:Ehemaliger Konditor,Abenteurer, Überlebenskünstler und -trainer, Menschenrechtler und Autor.
Kämpfte für die Rechte des Indianervolkes der Yanonamis. Gründete die Menschenrechtsorganisation Target im Jahr 2000. Diese Organisaton erzielte im Kampf gegen die Beschneidung der weiblichen Genitialen enorme Erfolge.

Sitting Bull: Stammeshäuptling und Medewiwin(Medizinmann) der Hunkpapa-Lakota-Sioux:
Sein Leben, die Sitten, das vermitteln zwischen den Welten und dem Übersinnlichen interessieren mich sehr.

Carl Heinz Schroth:Wurde erst im Alter zum Star, überzeugte durch seinen verschmitzten Humor, soll sehr eigenwillig gewesen sein.

Dieter Bohlen:Mich würde interessieren wie er sich benimmt wenn keine Kameras laufen.

Mahatma Ghandi:Sein Leben, sein Schaffen und seine Ideen wären Gesprächsstoff für mehr als eine Nacht.

Japanische Kaiser Akihito: Wie lebt er, welche Rechte und Pflichten hat er?

Heinz Erhardt:Schauspieler und Komiker: War er wirklich so schüchtern? Wie war er als Privatmensch?

Heidi KabelVolksschauspielerin: Möchte mich über ihr Leben, ihre Ansichten und Erfahrungen unterhalten.

Adriano Celentano: Sänger, Schauspieler, Moderator, Regisseur und Song-Writer. Seit 2005 gehört er zu den Vegetariern und kämpft für die Tierrechte.

Puh, das war eine „schwere Geburt“. Kaum fertig geschrieben fallen mir wieder jede Menge andere Persönlichkeiten ein, die ich hätte nennen können. Ich werde jetzt aber nichts mehr ändern.
Wissenschaftler habe ich ausgeschlossen, es gibt zuviele die mich interessieren.
Ich werfe niemanden bestimmtes dies Stöckchen zu. Wer Interesse hat, nimmt es einfach mit.


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