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Rückblick

Das letzte Jahr begann mit Hoffnung auf ein besseres Jahr und wurde mit einem Paukenschlag zerstört.
Eine mir liebe Blogfreundin verstarb, die an ihrer schweren Krankheit und deren Folgen zerbrach. Ein weiterer Todesfall im Bekanntenkreis ließ das Jahr nicht gut anfangen.
Gessundheitlich hatte ich wie immer meine Probleme, jedoch hatte ich schon schlechtere Zeiten erlebt. Der Hausbau auf dem Grundstück neben uns brachte das ganze Jahr nicht nur Dreck sondern auch jede Menge Unruhe. Im September war für mich der persönliche Höhepunkt die Einschulung meiner Enkelin. Es war ein erlebnisreicher Tag für mich und die ganze Familie. Es gab natürlich noch viele schöne Momente in dem Jahr, allerdings kann ich sie, genau wie die negativen, nicht alle aufzählen
Nach einem Todesfall in der Familie kam dann das für uns Unfassbare. Unser bester Freund verstarb aus unbekannten Gründen. Unsere Freundin, von E. die Frau, erlitt dadurch einen so schweren Schock, dass sie vollkommen verwirrt aufgefunden wurde und jetzt im Pflegeheim lebt. Durch meinen schlechten gesundheitlichen Zustand können wir sie leider nicht besuchen. Wir hoffen wenigstens zur Betattung fahren zu können.
Mitte Dezember zogen dann endlich unsere neuen Nachbarn in ihr neu erbautes Haus und haben Silvester dann mit meiner Mutter, ihnen und anderen Nachbarn in gemütlicher Runde das neue Jahr begonnen.
Nun warte ich auf meinen OP-Termin und hoffe ansonsten auf ein gutes neues Jahr.
Wenn ich dann in den Nachrichten von den Kriegen, Unwettern, Unglücken und dem Elend in der Welt höre, dann geht es mir doch recht gut.
Ich wünsche euch einen schönen Tag und passt gut auf euch auf.

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Rollstuhl unerwünscht

„Sie können/dürfen mit dem Rollstuhl nicht in die Kapelle“, wurden wir in unfreundlichen Ton angesprochen. So erging es mir, als wir am Freitag auf dem St. Nikolai Friedhof in Hannover, der Mutter einer Freundin die letzte Ehre erweisen wollten.
Es gab scheinbar keine andere Möglichkeit, als mich die 12 Stufen hochzuquälen. Als mein Mann allerdings meinen Rolli mit in die Kapelle mitnehmen wollte, wurde der Ton noch unfreundlicher. Wir mussten den Rollstuhl tatsächlich draußen lassen und ich mich auf den sehr unbequemen Stuhl quälen. Wohlgemerkt, es war genügend Platz für mein Gefährt. Jetzt frage ich mich, was hätte man gemacht, wenn ich keinen Schritt mehr laufen könnte? Woher wußte diese Person, ich nehme an es war der Küster, dass ich noch in der Lage bin ein paar Meter zu gehen? Dürfen Rollstühle generell nicht mit in Kirchen oder Kapellen genommen werden, weil man Angst hat sie verursachen ruhestörenden Lärm, oder sie stören die Gläubigen? Ich fühlte mich auf alle Fälle wie ein Mensch dritter Klasse. Beschämend, wenn ein Pastor noch nicht mal ein paar erklärende Worte findet.
Aus Rücksichtnahme auf unsere Freundin und ihre Familie habe ich mich beherrscht und meinen Mund gehalten.

Habt einen schönen Tag und passt gut auf euch auf.


Modernes Weihnachtsgedicht

Lieber guter Weihnachtsmann,
schau dich mal im Spiegel an!
Findest du dich attraktiv,
kindgerecht und progressiv?
Die Performance, die man kennt –
hältst du die für ein Event?
Werberelevante Kids
sehen sie als schlechten Witz.
Du wirkst reichlich antiquiert
statt zielgruppenorientiert.
Kurz: Du bist (was niemand wundert)
tiefstes zwanzigstes Jahrhundert,
Geh in Rente! Für den Job
bist du nicht mehr on the top.
Dieter Bohlen, Heidi Klum
kümmern sich dann schon darum,
küren künftig Jahr für Jahr
„Germany’s Next X-mas Star“.

Dieses Gedicht hat eine „Freundin“, die ich schon, als sie noch Kind war, kannte, im Internet veröffentlicht. Durch sie erlaubte mir der Urheber Michael Labs dieses Gedicht zu veröffentlichen. Vielen lieben Dank.

Nachtrag:

Peinlich Peinlich, da hat doch mein Matschehirn total versagt und ich habe die „Freundin, Nachbarin“ von Facebook mit einer Bekannten verwechselt. Ich entschuldige mich vielmals. Seid mir bitte nicht böse.


Für Marlene

Facebook GB Einträge
GBPicsOnline.comHappy Birthday Bilder

Marlene aus der Schweiz, eine besonders liebe Freundin bei Facebook feiert heute ihren Geburtstag.
Ich wünsche dir zu deinem Wiegenfeste alles Liebe und Gute. Mögen alle deine Wünsche in Erfüllung gehen.
Hoffentlich hast du heute einen besonders schönen Tag mit vielen netten Menschen und bekommst viele Geschenke. Du hast es verdient.


Und wieder eine Nacht…

… in der ich an meinem Laptop sitze und die Zeit totschlage. Mein Sauerstoffgerät brummt und blubbert, die Uhr tickt und in meinen Ohren pfeift mein Orchester einen undefinierbaren Song.
Ich drehe meine Blogrunde, nur habe ich keine richtige Lust Kommentare zu schreiben. Dann lasse ich es eben, wird schon keiner merken.
Ich könnte ja bei FB ein Spielchen , einen Schnack mit einer „Freundin“ oder „Nachbarin“ wagen, mir fehlt nur der richtige Antrieb.
Ich lasse die Gedanken schweifen, schwelge in Urlaubserinnerungen, überlege was ich machen könnte, frage mich, was der Tag so bringt.
Gestern Abend haben wir erfahren, dass unsere nette, circa 82jährige, sehr kranke Nachbarin vor ein paar Tagen verstarb. Komisch, wenn ich in den letzten Tagen auf das Haus sah, wirkte es unbewohnt, irgendwie einsam, ohne Seele. Ich hoffe ihr wißt, was ich meine. Sie winkte stets freundlich, machte jedoch jedesmal einen großen Bogen, wenn sie mich sah. Kein Wunder, denn ein Gespräch vom Gartenzaun aus war wegen meiner Schwerhörigkeit nicht möglich. Opossum hat sich gerne und oft mit mir unterhalten. Mir fällt bei der Gelegenheit auf, ich kenne alle Nachbarn nur vom Sehen. Würde ich sie irgendwo treffen, ich würde sie nicht erkennen. Es wird glaube ich Zeit, sie mal ein wenig zu nerven, mit meinem palavere zu erschrecken. He, die Idee der Nacht!!! Ich habe eventuell endlich eine neue Beschäftigung gefunden.
Von meinem Arztbesuch gibt es übrigens nichts weiter zu erzählen, das übliche Blablabla Blubb.
Und was mache ich nun? Ich könnte euch mit noch weiteren 246 Wörtern Geseiche nerven, aber ich will mal nicht so sein. Nur weil mir langweilig ist, sollt ihr nicht unnötig lange leiden.
Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und passt gut auf euch auf.


Erinnerungen und noch so einiges

Wir haben den Tag geschafft.
Mich haben die Erinnerungen an den 26. Januar 2011 zutiefst aufgewühlt. Unsere Familie erlebte ohne Vorbereitung den Supergau, erschütterte uns zutiefst.
Es begann eine Zeit zwischen Wissen, Hoffnung, Bangen und Unverständnis. Der Tod meines Bruders veränderte unser Leben, vor allem das meiner doch immerhin jetzt fast 84jährigen Mutter.
Es folgten für mich Trauer gepaart mit Selbstvorwürfen, Alpträumen und das Gefühl versagt zu haben. Das Unwissen darüber ob er noch etwas gefühlt, ob er Schmerzen leiden musste, wird mich den Rest des Lebens begleiten. Fühlte mich von meinem Bruder in Stich gelassen, hätte ihm gerne noch so viel gesagt.
Ich habe mich mit den Gedanken getröstet, es wird in diesem Jahr alles viel besser . Wenn ich schon mal anfange zu denken.
Den Tag an dem mein Bruder Geburtstag gehabt hätte, wäre ich gerne bei meiner Mutter gewesen. Sie musste ihn alleine verbringen, denn ich verweilte im Krankenhaus. Die beste Freundin meiner Mutter (ich kannte sie so lange ich lebe) verstarb vor knapp 3 Wochen und und und …
Es war mir selbst gestern aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich ihr zur Seite zu stehen.
Verdammte gequirlte Scheiße!!! Es reicht so langsam. Aber ich will nicht klagen, es gibt viele Menschen denen es noch viel schlechter geht als mir. Denen wünsche ich Gute Besserung und denkt alle daran:

                                   Ich liebe euch doch alle!


Ich komme zu nix

Ich arme alte kranke Frau im Vorruhestand *schluchz*heul*jammer*grins* bin doch wieder zu nichts gekommen.
Ein Geburtstag  jagte den nächsten, eine Bastelei die andere.
Erst hatte unsere Freundin G. aus Emden Geburtstag. Sie „nistete“ sich aus diesem Grund mit E. ihrem Göttergatten für drei Tage bei uns ein. Sie verbrachte ihren Geburtstag mit ihrem Mann…ja wo denn nun eigentlich? Egal, jedenfalls machten sie auf der Rückreise einen  Umweg und besuchten uns für drei Tage. Es können auch vier gewesen sein, so genau weiß ich das nicht mehr. Mein Matschehirn verkraftet den ganzen Trubel nicht, hat sich gesagt: „Nix da, ich habe keinen Bock mir alles zu merken, ich schalte mal kurz auf  „Durchzug“. Dieser Durchzug fing *wasweißichdenn* an, aufgehört hat er noch nicht, das weiß ich zufällig genau.
Am 26. wurde dann mein Lieblingsehemann, Aufpasser, Pflegeperson, Sklave(hoffentlich liest er das nicht) und Sekretär 66 Jahre alt. Am Samstag kamen dann Verwandte und Bekannte, um mit ihm zu feiern. Wie immer brach am Donnerstag bei uns das gesteigerte Chaos aus, weil der „Beste aller Ehemänner“ natürlich wieder alles auf die letzte Minute erledigen wollte.
Dem „Himmel sei Dank“ hat er dieses Jahr nicht kurz vorher seine, bei solchen Gelegenheiten, üblichen Renovierungsarbeiten begonnen. Als Ersatz hat er am Haus mindestens, wenn nicht noch mehr Lichterketten und Deko verteilt. Na gut, lange Rede kurzer Sinn, kaum hatte ich mich von diesem Chaos erholt, feierte unsere Lieblingsenkelin ihren 3. Geburtstag.
Ach ja, zwischendurch mußte ich noch für das Nikolauswichteln vom Minifreunde-Forum basteln, nebenbei habe ich auch noch Weihnachtskarten angefertigt. Na, und einige Ärzte mußt ich auch noch mit meiner Anwesenheit beglücken, die hätten sonst noch gedacht, ich wäre „abgenippelt*. 😉
Nun beende ich mein dummbatziges Geschreibsel, wünsche euch einen schönen Wochenanfang, ein wenig Schnee und sage wie immer:

                            „Ich liebe euch doch alle“.

Nachtrag:  Lieber theomix, das mach mir mal nach, 307 Wörter über Nichts schreiben. :mrgreen:


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