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Rollstuhl unerwünscht

„Sie können/dürfen mit dem Rollstuhl nicht in die Kapelle“, wurden wir in unfreundlichen Ton angesprochen. So erging es mir, als wir am Freitag auf dem St. Nikolai Friedhof in Hannover, der Mutter einer Freundin die letzte Ehre erweisen wollten.
Es gab scheinbar keine andere Möglichkeit, als mich die 12 Stufen hochzuquälen. Als mein Mann allerdings meinen Rolli mit in die Kapelle mitnehmen wollte, wurde der Ton noch unfreundlicher. Wir mussten den Rollstuhl tatsächlich draußen lassen und ich mich auf den sehr unbequemen Stuhl quälen. Wohlgemerkt, es war genügend Platz für mein Gefährt. Jetzt frage ich mich, was hätte man gemacht, wenn ich keinen Schritt mehr laufen könnte? Woher wußte diese Person, ich nehme an es war der Küster, dass ich noch in der Lage bin ein paar Meter zu gehen? Dürfen Rollstühle generell nicht mit in Kirchen oder Kapellen genommen werden, weil man Angst hat sie verursachen ruhestörenden Lärm, oder sie stören die Gläubigen? Ich fühlte mich auf alle Fälle wie ein Mensch dritter Klasse. Beschämend, wenn ein Pastor noch nicht mal ein paar erklärende Worte findet.
Aus Rücksichtnahme auf unsere Freundin und ihre Familie habe ich mich beherrscht und meinen Mund gehalten.

Habt einen schönen Tag und passt gut auf euch auf.


Gedanken II

Die Untersuchung im Krankenhaus hat nichts Neues gebracht. Der Stand der Dinge, 2 Ärzte sind der Meinung, zwei einer anderen und mein Hausarzt ist sich nicht mehr sicher. Jetzt soll ich wieder zum Orthopäden gehen. Und ich sage jetzt, es reicht. Ich mache jetzt was ich denke, Punkt. Ich gehe zur Physiotherapie und nutze die restlichen Stunden und lasse meinen Arm bearbeiten. Hilft das auch nicht, dann sehe ich weiter. Vorläufig lasse ich jedenfalls keinen Arzt mehr daran. Sollen die sich an anderen Patienten austoben, bei mir jedenfalls nicht.
Ich gehe noch zum Schmerztherapeuten, aber mehr auch nicht. Ende der Diskussion!

Heute habe ich schon meine erste Weihnachtskarte bekommen. Vielen Dank, liebe Petra!!! Du warst mal wieder wahnsinnig schnell.

Hallo Wettergott, wann fällt in Oesselse endlich Schnee? Muckelchen und ich haben Großes vor. Also bitte, streng dich an. Danke!

Dieses Jahr nehme ich an jeder Menge Preisrätsel teil. Ich sage euch, „Schwerstarbeit“. Wehe ich gewinne nichts. Auf jeden Fall haben jetzt eine Unmenge Firmen meine Daten. Man gönnt sich ja sonst nichts.;)

Freitag wollen wir endlich Weihnachtsgeschenke kaufen, sagt Opossum. Ha, ich glaube nicht mehr an den Weihnachtsmann. Vielleicht werde ich positiv überrascht.

Genießt weiterhin die Adventszeit und passt gut auf euch auf.


Es könnte einen in den Wahnsinn treiben

Ich habe Schmerzen vom Feinsten. Ob liegen, stehen oder sitzen, alles wird zur Qual. Mein Matschehirn kann durch die „irren“ Schmerzen noch weniger denken als sonst, Herzrasen und Blutdruck steigen beständig. Möchte ich aus dem Bett oder vom Sofa aufstehen muss mir Opossum helfen. Alleine bin ich dazu nicht mehr in der Lage. Vorgestern saß mein Göga seelenruhig auf dem Sofa, Kopfhörer aufgesetzt und hörte seine heißgeliebte volkstümliche Musik. Ich wollte spätabends aus dem Bett aussteigen, weil ich mal für kleine Mädchen… Ich schrie und schrie, schrie, null Reaktion. Wenn ich nicht zufällig das Telefon neben mir liegen gehabt hätte, na ja ihr wisst schon. Also rief ich Paula an, sie bürstete die Treppe runter und sagte ihrem Vater Bescheid. Rettung also in letzter Minute.
Heute bin ich dann endlich zu meinem 2. Wohnsitz, der Praxis meines Haussarztes 🙂 , gebracht worden. Keiner weiß was genaues, aber davon ganz schön viel. Im Klartext, die Ärzte wissen nicht, was der Ausslöser dieser unerträglichen Schmerzen sind. Wie sollen sie auch, bei dem was bei mir alles kaputt ist. Also geht mal wieder ein Untersuchungsmarathon los, zusätzlich muss ich zum Schmerztherapeuten und zur Krankengymnastik. Somit müssen alle anderen wichtigen Untersuchungen nach hinten geschoben werden. Ich bin richtig begeistert. Am 21. November muss ich dann wieder für einen Tag ins Schlaflabor, weil ich eine Schlafmaske bekomme. Hallelujah…
Ich wünsche euch einen schmerzfreien Freitag und passt gut auf euch auf.


Voll beschäftigt

Nicht das ihr denkt ich lasse es mir gutgehen und habe euch vergessen. Nein, nein, ich bin voll damit beschäftigt mit meinen immer stärker werdenden Schmerzen Krieg zu spielen. Als Erstes bin ich mal zur Probe mit meinem stark schmerzenden linken Arm gegen die Türklinke gelaufen. Ergebnis, die Türklinke hat keinen Schaden davon getragen, mein Arm sehr wohl. Ich kann ihn mittlerweile kaum noch bewegen.
Vor ca. einer Woche bekam ich dann in der Steißbeingegend Schmerzen. Erst nur beim Stehen, dann egal in welcher Sellung, jedes noch so kleine Teilchen am Körper schmerzt. Ich komme nicht mehr alleine aus dem Bett, kann nicht alleine vom Sofa aufstehen, usw… Schei… dachte ich, jetzt sagen deine lädierten Bandscheiben entgültig tschüss. Ich sah mich schon auf dem OP-Tisch liegen und das Zeitliche segnen. Also beiße ich die Zähne zusammen, krieche durch die Gegend und jammere vor mich hin. Meine Blogrunde schaffe ich nun erst recht nicht mehr, selbst jede Bewegung mit dem kleinen Finger schmerzt. Ich schreibe keinen Kommentar, selten schaffe ich bei einem „Gefällt mir“ zu klicken, geschweige denn einen Beitrag zu schreiben. Ich habe ernsthaft überlegt mein Ableben zu organisieren. Heute morgen habe ich mir dann gedanklich in den Hintern getreten und bin todesmutig zum Arzt gegangen. Nix Bandscheibe, ich habe irgendwo im Allerwertesten auf der linken Seite eine ominöse Sperre, rechts meint der Ischiasnerv Randale machen zu müssen und der Arm, wie gehabt… Wegen meiner Herzschwäche ist Vorsicht geboten, also wird erstmal nur links eine Therapie mit Spritzen gemacht. Bis Freitag sollen 50% der Schmerzen weg sein. Bis dahin leide ich weiter vor mich hin und nerve den armen Opossum.

Habt einen schönen Tag und passt gut auf euch auf.


Hannover deine Krankenhäuser Fortsetzung

Ihr werdet es nicht glauben, ich bin immer noch nicht im Krankenhaus.

Ich bin geschafft!!!  Mittlerweile bin ich nicht mehr in der Lage einen klaren Gedanken zu fassen, geschweige denn, mich um einen OP-Termin zu kümmern.   mein Matschehirn hat auf Durchzug geschaltet,  Herz und Kreislauf  spielen verrückt, ich kann keinen klaren Gedanken mehr fassen. Dem Himmel sei Dank  versuchte Opossum mir zu helfen und telefonierte mit weiteren drei Krankenhäusern und bekam für mich einen Untersuchungstermin am 23. September in einer Abteilung für Plastische Chirugie.    Das würde heißen, mindestens vier Wochen  Warterei, vier Wochen unerträgliche Schmerzen.   In meiner Verzweiflung rief ich heute meinen Hausarzt an.  Er versprach mir zu helfen.  Mir fiel ein Stein von Herzen.  Nun harre ich der Dinge die da kommen oder auch nicht  und hoffe auf ein  schnelles  Ergebnis.

Ich wünsche euch einen schönen  Freitag und passt gut auf euch auf.

 

 

 

 

 

 

 


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