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In die Chaosbude ist wieder Ruhe eingekehrt, die Feiern sind vorbei. Wir haben noch jede Menge Schlachteplatte und Fisch abzugeben, denn von Opossums Gästen haben einige wegen Krankheit abgesagt. Was ihr wollt nicht? 😉 Na gut, dann frieren wir eben alles ein. Bei aller Liebe, ein-bis zweimal esse ich das fettige Zeug ganz gerne, aber dann reicht es. Und Fisch… *igittigitt*. Wenn ich den nur rieche schüttelt es mich schon, ich bekomme eine Gänsehaut und mir wird übel. Okay, so zweimal im Jahr mal so ein kleines Scheibchen Lachs, oder Fischstäbchen oder gebratenes Rotbarschfilet, aber wehe es schmeckt nach Fisch… *igittigitt*. Ich schüttele mich schon bei dem Gedanken. Genau so widerlich finde ich Milchsuppen, Grießbrei und Graupensuppe. Als ich Kind war hatte zum Glück unser Hausarzt Erbarmen mit mir. Er verbot mir sämtliche Gerichte mit Milch, warum weiß ich allerdings nicht mehr. Ich bin ihm noch heute dankbar dafür.
Und dann ist da noch die Graupensuppe*würg*. Meine Mutter mußte die dicken, von uns „Ochsenaugen“ genannt, nehmen, weil mein Vater die so gerne aß. Wenn die gekocht wurden, platzten sie und wurden schleimig. So was von eklig, widerlich. Mein Bruder und ich stritten uns jedesmal um den Ketchup. Wir schütteten jeder eine halbe Flasche in die Suppe damit wir sie überhaupt essen konnten. Leider waren früher die Flaschen nicht so groß wie heute und meine Mutter gab uns immer nur eine. Da die Suppe im Mund immer mehr wurde, brauchten wir gefühlte vier Stunden für einen Teller mit diesem wiederlichen Essen.. Irgendwie bekommt mir die fettige Wurst nicht, oder warum fällt mir das jetzt ein.
Egal, zwingt niemanden etwas zu essen, was er nicht mag und passt gut auf euch auf.


Alles Scheiße

…, dieses Wort wird langsam zu meinem Lieblingsbegriff. Bei Google werden ungefähr 3o900000 Ergebnisse angezeigt. Ich befinde mich also in mehr oder weniger guter Gesellschaft.
War das Wochenende noch gut, wir hatten Besuch von unseren Freunden aus Emden, begann der Montag absolut…, ihr wisst schon. Opossum klagte über wahnsinnige Schmerzen im Fuß, konnte kaum laufen. Er schwoll immer mehr an, der Fuß natürlich, der große Zeh wurde knallrot und die kleinen bekamen eine komisch lila Farbe. Seine Laune verschlechterte sich von Minute zu Minute. Wer zu Hause schon mal einen kranken Mann sein eigen nannte, weiß wovon ich rede. Erschwerend kam hinzu, dass ich unter schwerer Atemnot litt. Standhaft weigerte sich mein GöGa vor dem Nachmittag den Arzt aufzusuchen. Wir hatten erst um 16.30Uhr einen Termin. Also quälte ich mich, machte Essen und und und. Ergebnis, ich japste wie ein Fisch an Land nach Luft, die Knochen knackten und knirschten, meine Bandscheiben jubilierten, ich hatte das Gefühl ich breche an mehreren Stellen durch. Natürlich war die Sorge um Opossum das Schlimmste. Nachmittags quälten wir uns zum Arzt und da kam es dann Dicke. O. hat einen schweren Gichtanfall, für ca. 1 Woche kann er kaum laufen, einen viel zu hohen Blutdruck, eine Herzklappe ist verkalkt(wurde durch Ultraschall in einem Krankenhaus festgestellt) und er muss nun auf Dauer Medikamente nehmen, zusätzlich alle zwei Jahre sein Herz untersuchen lassen. Da der Arzt nicht viel Zeit hatte, wurde dies alles in einem rasanten Tempo besprochen. Mein Matschehirn fing schon nach kurzer Zeit an zu qualmen. Dann kam ich dran. Er hätte noch nie einen so ausführlichen Bericht von einem Krankenhaus über einen Patienten gesehen. Ich wurde in meinem Rollstuhl immer kleiner, mein Matschehirn setzte für einen kurzen Zeitraum aus, um dann zu qualmen wie noch nie, ein Schweißausbruch jagte den nächsten. Ich habe mir nicht alles gemerkt, habe nicht alles verstanden, nur eins-ich muss oder soll innerhalb der nächsten 14 Tage im Hals operiert werden. Vorher soll ich zu meinem HNO-Arzt in Lehrte gehen und mir eine 2. Meinung einholen. Nur wie soll ich dahin kommen? Mein Mann kann nicht laufen und als „Bonbon“ hat er letzte Woche sein Auto verkauft und hat noch kein anderes. Nebenbei müssen von der Krankenkasse die Unterlagen für die Reha angefordert werden. Ihr meint es reicht? Falsch gedacht!!! Zur Abwechslung ging meine Mutter mal wieder nicht ans Telefon. Nachdem ich seit gestern bis heute zum späten Nachmittag erfolglos versucht hatte sie anzurufen, alarmierte ich eine Bekannte meines verstorbenen Bruders. Angeblich funktionierte ihr Telefon zeitweise nicht, wenn sie versuchte uns anzurufen kam „Kein Anschluß unter dieser Nummer“. *Grrr* Sie würde uns anrufen… Hat sie, aber erst nachdem sie seelenruhig ihre Serie im Fernsehen angesehen hat.
Nun wird sie am Freitag 84 Jahre und schon haben wir das nächste Problem. Fußlahmen Mann, kein Auto, ich habe immer mehr Probleme mit der Luft, müsste aber bei meiner Mutter in die 2. Etage steigen. In dieser Situation wäre es vielleicht sinnvoller, wenn sie mit ihrer Bekannten zu uns kommen würde!? Kommentar: „Nein, das klappt nicht, wir müssten dann alles zu euch schleppen, da muss ich eben meinen Geburtstag alleine feiern“. Danke Mama, kein Kommentar.
Versteht ihr nun, warum Scheiße für mich das „Wort des Jahres“ wird?


Ein bißchen verrückt

… war ich schon immer, aber jetzt fange ich an mir richtig Sorgen um mich zu machen. 😉
Jahrzehnte habe ich mich standhaft geweigert Karten oder Briefe zu schreiben. Gestern und heute habe ich über 20 Osterkarten geschrieben. Wenn Opossum mich nicht gebremst hätte, ich hätte glatt noch ein paar mehr geschrieben. Meinem Göttergatten kamen fast die Tränen, als er gesehen hat, was die Karten und das Porto gekostet haben. Was er nicht weiß, morgen schreib ich noch ein bis zwei, vielleicht auch drei. Sehr bedenklich…
Noch viel bedenklicher finde ich allerdings, ich habe heute mittag ein Fischbrötchen gegessen. Igitt igitt!!! 😯 Ich finde Fisch sowas von ekelig, zusätzlich bin ich allergisch dagegen. Nun esse ich den Fisch nicht nur rückwärts, mein Darm rebelliert auch noch. Sehr bedenklich…
Als wenn das nicht genug wäre, bleibt mir heute abend beim Essen von Weintrauben eine halbe in der Nase stecken. Wem das schon mal passierte, weiß wie unangenehm sich das anfühlt. Gut, ich benutze meine Nase in letzter Zeit oft als Vorratskammer, aber Weintrauben müssen nun wirklich nicht sein. Nach gefühlten 30 Stunden Quälerei entschloss sie sich die feuchtwarme Umgebung zu verlassen. Prompt meldete sich meine Speicheldrüse, seitdem habe ich das Gefühl mindestens 3 Zitronen gegessen zu haben. Sehr bedenklich…
Ich werde jetzt mal schnell um die Ecke lunzen, nicht das plötzlich die Männer mit den langen weißen Kitteln vor der Tür stehen, um mich mitzunehmen.

                                 Ich liebe euch doch alle!


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