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Ganz gleich, wie beschwerlich das Gestern war, stets kannst du im Heute vom Neuen beginnen

Natürlich bin ich nicht der Verfasser dieses Spruches, es ist eine buddhistische Weisheit.

Nein, ich werde euch nicht mit Erinnerungen an das letzte Jahr nerven. Es hatte mehr Tiefen als Höhen, also Schwamm drüber.
Da finde ich schon interessanter, dass in Berlin auf der Partymeile schätzungsweise zwei Millionen Menschen gefeiert haben. Um 0.00 Uhr wurden 6000 Raketen abgeschossen.

Kaum zu glauben – In Dubai gab es das weltweit größte Spektakel. Es wurden binnen sechs Minuten 500 000 Raketen und Böller von 4oo verschiedenen Plätzen abgefeuert.

2014 wird übrigens ein Jahr voller Ereignisse mit Fußball-Weltmeisterschaft, Brandenburg-Wahl, 25. Jahrestag des Mauerfalls, Opossums und mein 40. Hochzeitstag, Muckelchens Einschulung und Opossums 70. Geburtstag.

Bleibt mir nur noch, euch ein frohes neues Jahr mit viel Gesundheit zu wünschen. Passt weiterhin gut auf euch auf.

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Erinnerungen und noch so einiges

Wir haben den Tag geschafft.
Mich haben die Erinnerungen an den 26. Januar 2011 zutiefst aufgewühlt. Unsere Familie erlebte ohne Vorbereitung den Supergau, erschütterte uns zutiefst.
Es begann eine Zeit zwischen Wissen, Hoffnung, Bangen und Unverständnis. Der Tod meines Bruders veränderte unser Leben, vor allem das meiner doch immerhin jetzt fast 84jährigen Mutter.
Es folgten für mich Trauer gepaart mit Selbstvorwürfen, Alpträumen und das Gefühl versagt zu haben. Das Unwissen darüber ob er noch etwas gefühlt, ob er Schmerzen leiden musste, wird mich den Rest des Lebens begleiten. Fühlte mich von meinem Bruder in Stich gelassen, hätte ihm gerne noch so viel gesagt.
Ich habe mich mit den Gedanken getröstet, es wird in diesem Jahr alles viel besser . Wenn ich schon mal anfange zu denken.
Den Tag an dem mein Bruder Geburtstag gehabt hätte, wäre ich gerne bei meiner Mutter gewesen. Sie musste ihn alleine verbringen, denn ich verweilte im Krankenhaus. Die beste Freundin meiner Mutter (ich kannte sie so lange ich lebe) verstarb vor knapp 3 Wochen und und und …
Es war mir selbst gestern aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich ihr zur Seite zu stehen.
Verdammte gequirlte Scheiße!!! Es reicht so langsam. Aber ich will nicht klagen, es gibt viele Menschen denen es noch viel schlechter geht als mir. Denen wünsche ich Gute Besserung und denkt alle daran:

                                   Ich liebe euch doch alle!


Erinnerungen

Die Uhr zeigt 2.17 Uhr, als ich anfange zu schreiben. Im Fernsehen läuft die „ZDF Kultnacht“. Im Haus herrscht Totenstille, nur in meinem linken Ohr spielt der Tinnitus verrückt. Im Fernsehen Musik, im Ohr verschiedene Pfeif-und Brummtöne. Nur keinen Neid, so ein Orchester kann sich eben nicht jeder leisten. Das Orchester im rechten Ohr hat durch das Gehörgerät Pause.

Ich schweife wie immer , wenn ich in der Nacht am Laptop sitze, vom eigentlichen Thema ab.
Ilja Richter war für uns damals ein Muttersöhnchen, doch seine Musiksendung hat damals wohl fast jeder gesehen. „Licht an, Spot aus“, wer kennt ihn nicht, seinen Ruf.
Durch die Musik kommen die Erinnerungen:
Meine erste Auslandsreise nach Portugal im Jahre 1971, wie ich Opossum kennenlernte, meine Beamtenprüfung, Hochzeit und Geburt unserer Tochter.
Erinnere mich, daß ich mit 19 Jahren Freitags und Sonntags um 19.00 Uhr, Samstags um 22.00Uhr zu Hause sein mußte. Mich heimlich im Treppenhaus schminkte, auf dem Nachhauseweg Kaugummi kaute, damit mein strenger Vater nicht merkte, daß ich geraucht und Alkohol getrunken hatte. Wie wir nach dieser Musik in der Disco rumhopsten, ach wie war damals alles aufregend.
Ich fast jedes Wochenende von Hannover nach Nienburg zu meiner Freundin fuhr und dort die „Sau“ rausließ. In der Schauburg den ersten Apfelkorn trank-mich standhaft weigerte Hasch zu rauchen. Ich von meinen Kolleginnen beneidet wurde, als ich 1972 für 4 Wochen, allerdings mit meinen Eltern, nach Griechenland fuhr. Ich dort jeden Abend heimlich verschwand, um zu feiern.
Ich könnte noch stundenlang schreiben, aber ich will euch nicht länger mit meinen Erinnerungen ermüden, vieles würde ich hier auch nicht schreiben.

                           „Ich liebe euch doch alle“:


Die andere Seite III

Nun begann auch schon mehr oder weniger die heiße Phase. Allerdings nicht nur bei meinen „Projekten“, sondern auch bei den „direkten“ Vorbereitungen für die Silberhochzeit. Zusätzlich zu meinen geheimen Aufgaben war ich also noch für Aufgaben zuständig, die meine Eltern mir „zuteilten“. Ich sorgte für die Einladungen, organisierte im Freundeskreis Leute, die bei der Feier als Thekenkräfte, Bedienungen und allgemeine Helfer fungierten, half hier und da, und zu guter Letzt erstellte ich eine Tischordnung. An dieser Stelle rächte es sich, daß ich Einzelkind 😉 bin. Ich kann mich noch gut erinnern, wie oft ich entrüstete Blicke etc. erntete, weil ich gerade Kleinigkeit X nicht für meine Eltern erledigen konnte, sondern stattdessen unbedingt 😉 zu Freundin Y fahren mußte… Natürlich fuhr ich nicht wirklich zu Freundin Y, sondern erledigte etwas für die Überraschungen :D.

Frau K. aus I. und ich fuhren wirklich ziemlich viel durch die Gegend, um das Video zu drehen.
Interessant war, wie unterschiedlich sich alle auf ihren „Part“ vorbereitet hatten. Einige hatten den Termin schon fast vergessen, andere waren einfach total aufgeregt, wieder andere hatten sich quasi richtige Showeinlagen ausgedacht :D. Eins hatten aber alle mehr oder weniger gemeinsam: Sie waren mit dem Herzen dabei.

Auch die Gesangsproben liefen weiter, ich werkelte weiter an der Hochzeitszeitung, machte anhand der Rückmeldungen erste Entwürfe für die Sitzordnung, erledigte all meine anderen Aufgaben, …

… und dann machte das Mütterchen „schlapp“.


Die andere Seite II

Und dann ging es auch fast schon los.
Als erstes „mußte“ ich mit dem Video starten, da ich ohnehin demnächst einen Urlaub in Franken 😀 einlegen wollte. Mein bester Freund lieh sich also bei einem seiner Verwandten eine Videokamera und nahm diese mit, so daß wir einerseits für das Video einige schöne „landschaftliche“ Aufnahmen machen konnten, andererseits aber auch schon die ersten Glückwünsche aufnehmen konnten.
Schon vor dem Urlaub war klar, daß die Version „bester Freund leiht sich eine Kamera und dreht dann“ für die noch anstehenden Aufnahmen keine Lösung sein konnte, da das einfach viel zu umständlich gewesen wäre.
Zum Glück gab es aber Frau K. aus I. (die damals noch Frau P. aus L. war :D). Auch sie engagierte sich ehrenamtlich in der Kirchengemeinde und war dort sozusagen die Filmerin vom Dienst *lach*. Es lag also doch recht nahe, daß ich sie um Hilfe bat, sie sagte dankenswerterweise auch sofort zu.
Dann schrieb ich erstmal ehemalige Nachbarn und alte Bekannte an, das Video sollte schließlich mit Glückwünschen gefüllt werden.
Nicht ganz so einfach war es, die Rückmeldungen der Angeschriebenen so zu koordinieren, daß meine Eltern nichts davon mitbekamen. Aber auch das klappte dann im Endeffekt alles :D, die verschiedenen Termine mit allen möglichen und unmöglichen 😉 Leuten standen.

Ungefähr zu diesem Zeitpunkt begannen auch die Proben für die beiden Gesangseinlagen während des Gottesdienstes und der Gesangseinlage während der Feier. Ich muß dazu sagen, daß es nicht viel gibt, das ich mehr hasse, als vor Leuten, die ich kenne, zu singen (Ich kann aber singen, daran liegt es nicht…), weswegen meine Eltern mich so gut wie nie singen hören. Ich konnte mir also sicher sein, daß sie sich über diese Überraschung auch freuen würden… Viele Freunde und Bekannte sangen auch gleich mit :D, so daß auch hier für die Proben die Termine koordiniert werden mußten.


Die andere Seite I

Erinnerungen I, II, III und IV – die andere Seite ;).

Hach ja, da schwelgt das Mütterchen also in Erinnerungen… Da mache ich doch mal mit :D.

Schon lange, lange vor der Silbernen Hochzeit (über ein Jahr vorher) meiner Eltern zerbrach ich mir den Kopf, was ich Ihnen schenken könnte. Mir stand der Sinn nach etwas, das vor allem auf persönlicher Ebener wertvoll war.
Irgendwann kam ich darauf, daß ein Video mit Glückwünschen von alten Bekannten und ehemaligen Nachbarn nett sein könnte. Und als Überleitungen etc. sollten bestimmte Orte usw. gefilmt werden.
Außerdem fand ich, daß es nun endlich an der Zeit wäre, in die Fußstapfen meiner Mutter zu treten… Sie hatte schon bei vielen Hochzeiten eine Zeitung erstellt und bei Ihrer eigenen Hochzeit wollte ich das nun übernehmen.
Auch was den Traugottesdienst betraf, plante und werkelte ich vor mich hin.
Hinzu kamen noch kleinere Nettigkeiten hier und da.
Ich machte mir also für jedes „Projekt“ eine To-do-Liste (An dieser Stelle war mir mein ehrenamtliches Engagement ungemein nützlich :D) und noch eine übergeordnete Liste, ich wollte schließlich nicht den Überblick verlieren.
Außerdem suchte ich mir Helfer und Verbündete. Manches wollte ich nicht alleine erledigen, und manches konnte ich auch gar nicht alleine erledigen.


Erinnerungen

Verzeiht mir!!! Widrige Umstände, die ich leider nicht beeinflußen kann, hindern mich daran, den Beitrag über unsere Silberne Hochzeit, weiterzuführen. Ich habe Gedächtnisstörungen, die leider immer zum falschen Zeitpunkt auftreten. Ich spreche mit meinem Mann das Thema gerade durch und hoffe, schon heute den Beitrag weiterschreiben zu können. Denkt dran:

                                                       Ich liebe euch doch alle.


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