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Szenen einer Ehe

Es läuft ein Lied im Hintergrund.

Sie: Das kommt mir irgendwie bekannt vor.
Er: Also, soweit ich weiß, hat das Melmut Lotti auch mal gesungen. DAS ist aber das Original.

Als ob ich Helmut Lotti hören würde. Männer!!! *pft*
(Ich denke mal, daß ich ganz einfach das Original kenne.)

Er wird nicht wissen, wann.
Er wird nicht wissen, wo.
Aber es wird schrecklich werden :D.


Szenen einer Ehe

Sie: „Na, was hast Du heute bei der Arbeit gegessen?“
Er: „Brötchen.“
Sie (schon leicht amüsiert): „Wie viele denn?“
Er: „Och… so zwei.“
Sie (kurz vor lachen): „Also drei oder vier!“
Er (leicht entrüstet): „Nein, zwei!!!“
(kurze Pause)
Er (etwas kleinlaut): „Naja, pro Pause…“


Szenen einer Ehe

Die Vorgeschichte:
Das Muckelchen mag keine Fliegen. Und kann da auch recht unwirsch werden, wenn mal eine auftaucht. Da das Muckelchen gerade krank und dadurch etwas jammerig ist, kann so eine Fliege also durchaus einen Eklat auslösen.
Es wagt sich nun tatsächlich eine Fliege in unser Wohnzimmer. Der Alpha-Clark, von uns der beste Fliegenfänger, ist gerade nicht da. Das Muckelchen und ich beschließen: Der Alpha-Clark muß auf Fliegenjagd gehen, wenn er wieder da ist.

Als das Muckelchen gerade im Bett ist und ein kleines Nickerchen macht, bewegt sich ein kleines Vieh über dem Wohnzimmerfenster.

Paula: Du, sach ma. Bewegt sich da was über dem Fenster? Ist das etwa die Fliege?
Alpha: Ja. Nein.
Paula (amüsiert sich schon leicht über die Antworten…): Ich glaube, dann will ich nicht wissen, was es ist.
Alpha: Na, eine Spinne!!!
Paula: Boah, ich wollte das N i C H T (!!!!!!!) wissen. *waaah*
Alpha (mit Blick zum dahin schmelzen): Soll ich wohl weg machen?
Paula (atmet auf): Au fein, ja bitte!

Mutig schreitet der Alpha-Clark voran, um Frau und Kind vor weiterem Unheil zu bewahren.
Doof nur, daß sich die Spinne ziemlich weit oben befindet.
Aber auch da weiß der Held bei der Arbeit Abhilfe: Er zerknüllt ein Taschentuch und bewirft die Spinne damit. *prust*

Es ist nicht überliefert, ob die Spinne diese kaum aushaltbaren Qualen überlebt hat…


Szenen einer anderen Ehe I

Jaja, nicht nur wir führen so nette Gespräche…

Sowohl EheFrau als auch EheMann sind bei einem gewissen Messenger online :D.

EM sagt (20:29): Hast du schon hunger?
EM sagt (20:30): Könntest ja die Nudeln warm machen, ich habe leider keine Zeit!!!!
EF sagt (20:34): geht ja wohl jetzt mal gar nicht du bist frech
EM sagt (20:35): nee , hungrig!

😆 😆 😆 😆 😆 😆 😆

Das war tatsächlich keine „Unterhaltung“ zwischen dem Alpha-Clark und mir. (Aber es hätte gut so sein können *lach*)


Erinnerungen I

Durch einen Kommentar zu Majas Beitrag kam ich auf die Idee von meiner Silbernen Hochzeit im Jahr 1999 zu berichten.
Als wir 1974 heirateten, haben wir uns aus mehreren Gründen, auf die ich hier nicht näher eingehen werde, nicht kirchlich trauen lassen. Ich war zwar etwas enttäuscht, aber nicht so, daß mich das in irgendeiner Form belastet hat.
Wir führten und führen eine gute Ehe mit Höhen und Tiefen. Als mir immer öfter von den Ärzten gesagt wurde, daß ich nicht mehr lange leben würde, wuchs in mir im Laufe der Jahre der Wunsch, mich kirchlich trauen zu lassen. Eines Tages sprach ich endlich meinen Mann darauf an und zu meinem Erstaunen war er sofort bereit dazu. Ich war natürlich hellauf begeistert. Ich stellte mir eine Trauung mit anschließender Feier im kleinen Familienkreis vor, aber mein Mann sagte spontan: „Wenn ich kirchlich heirate, dann richtig“. Unsere Tochter war total aus dem Häuschen und fing sofort mit der Planung an.
Ab diesem Zeitpunkt tuschelten die beiden und machten geheimnisvolle Andeutungen. Ihr müßt wissen, ich bin wahnsinnig neugierig, nicht zu wissen um was es geht, wie sterben in Raten. Umso näher der Tag kam umso mehr hatte meine Familie vorzubereiten und mein Gesundheitszustand verschlechterte sich ständig. Mindestens zweimal am Tag mußte ich mir anhören, daß ich durchhalten sollte, man könne die Feier nicht verschieben und ich dachte mindestens genauso oft: Halte durch, mach jetzt bloß nicht schlapp. Es war alles arrangiert: Das Schützenheim gemietet, der uns persönlich bekannte Alleinunterhalter gebucht, das Essen bestellt und als Blumenkinder nahmen wir meinen 14jährigen Patensohn und die Tochter meines Cousins, die damals auch in dem Alter war.
Und was soll ich euch sagen!!! Ca. 14 Tage vor den Feierlichkeiten wurde ich mit einem schweren Asthmaanfall ins Krankenhaus eingeliefert. Als nach Stunden sich mein Zustand stabilisierte, erfuhr ich, daß ich eine Lungenentzündung hatte und vorläufig im Krankenhaus bleiben mußte. Was nun???                   Fortsetzung folgt, aber nur, wenn ihr es wollt.

                                                              Ich liebe euch doch alle.


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