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Eine anstrengende Woche

… voller Aufregungen liegt hinter mir.
Der Versuch ein klärendes Gespräch mit meinem Noch-Hausarzt zu führen endete wie erwartet sehr unbefriedigend.
Zu meiner großen Freude muss ich nicht nur meinen Rollstuhl, sondern darf ich auch meinen Shoprider zur Rehaklinik mitbringen. Eine für mich überaus angenehme Überraschung.
Am Donnerstag kam endlich unsere neue Sitzgarnitur. Vorher wurde ausgeräumt, geputzt, umgeräumt, aussortiert und eingeräumt. Und weil es so schön war, fiel das Büro auch gleich der Säuberungs-und Umräumaktion zum Opfer. Natürlich habe ich wie immer Opossum mit meiner Nervosität und meinen guten Ratschlägen fast in den Wahnsinn getrieben. Ich konnte mich außerdem hinsetzen oder hinstellen wo ich wollte, ich war ständig im Weg. Helfen durfte ich auch nicht, also habe ich ein wenig rumgenörgelt. Mir hat’s Spaß gemacht, ratet mal wem nicht. 😉
Seit Tagen schlucke ich wegen starker Schmerzen Tabletten und gehe ab Dienstag zur Krankengymnastik.
Indikation: BWS-Syndrom. Spezifizierung der Therapieziele: Schmerzlinderung, CAVE Osteoporose. Nun googelt mal schön, warum soll es euch besser gehen als mir. 🙂
Am Freitag reisten dann mal wieder unsere Freunde aus E. an, um Opossum hilfreich zur Seite zu stehen. Dank ihrer Hilfe war das Thema ruckizuck erledigt. Zur Erholung genossen wir dann Samstagabend einen von Paula gemixten alkoholfreien Cocktail. Ich sag euch, der kann süchtig machen.
Nachdem unsere Freunde am Sonntagmorgen abgefahren waren, fiel ich wie tot ins Bett und rührte mich erstmal nicht mehr.

Ich wünsche euch einen wunderbaren Wochenanfang und… passt gut auf euch auf.

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Die Tage danach

Ich habe die Nacht vom Donnerstag zum Freitag so was von tief und fest geschlafen, wäre eine Bombe neben mir eingeschlagen, ich hätte es nicht bemerkt. Da behauptet doch Opossum ich soll furchtbar laut geschnarcht haben. Iiiiich, ich doch nicht. Ich schnarche doch nicht, das hätte ich doch wohl mal gehört. Eine bodenlose Frechheit-solche Behauptungen aufzustellen.
Den Freitag habe ich dann einen auf  lau gemacht. Kein Stress, nur rumgammeln pur. Als Paula mich darauf aufmerksam machte, dass wir bald Ostern haben, brach ich zwar für einen Moment in Panik aus, aber tatsächlich nur für einen klitzekleinen Moment.
Irgendwie fühlte ich mich, fühle ich mich jetzt noch, als wenn ein Felsbrocken von meiner Seele gefallen ist.
Plötzlich nehme ich das herrliche Wetter wahr, sehe das zarte Grün der Bäume, die leuchtenden Farben der Blumen, höre Vögel zwitschern, geniesse den Tag, selbst die Alpträume werden weniger (die Stil-und Grammatikfehler allerdings nicht). Ich freue mich sogar auf das Schreiben der Osterkarten. Ich und gerne Karten oder Briefe schreiben?*grübel* Ich glaube, ich werde ernsthaft krank.*g*
Heute lief der Tag fast genauso ab, allerdings waren wir am Grab meines Bruders. Lacht nicht, aber ich hatte das Bedürfnis ein letztes Mal mit ihm eine Zigarette zu rauchen. Natürlich haben wir in die Blumen von uns Zigaretten stecken lassen, Opossum hat eine Schachtel plus einiger anderen Sachen zusätzlich ins Grab gelegt. Was so ein echter Raucher ist, der braucht auch da seinen Tabak.
Lange Rede, kurzer Sinn…, ich sehe Licht am Ende des Tunnels. Bestimmt werde ich Rückschläge erleben, aber auch die werde ich meistern.

Ich wünsche euch einen geruhsamen Sonntag. Passt gut auf euch auf, denn…

                                 Ich liebe euch doch alle!


Es wurde noch schlimmer

Am Donnerstag erreichte die bescheidene Woche ihren Höhepunkt. Ich bekam starke Zahnschmerzen. Ausgerechnet ich, die Todesangst vor diesen netten, aber von mir gefürchteten Personen hat.
Ich bekomme nur bei den Gedanken Schweißausbrüche, meine Hände zittern, ich verstumme, mein Blutdruck steigt gefühlsmäßig auf 3oo/2oo, mein Herz hämmert, innerlich heule ich mehr als bei jeden Schnulzenfilm.
Nachdem nun alle Schmerzmittel, alle Tricks die ich so kenne nicht halfen, fuhr mein Mann mich am Samstag (natürlich hatte ich die Nacht vor Angst bibbernd nicht geschlafen) in eine Zahnklinik. Als ich den Zahnarzt sah, verschwanden meine Schmerzen auf wundersame Weise in Sekundenschnelle. Dem Himmel sei Dank mußte ich nicht in diesen Folterstuhl. Ich durfte in meinem Rollstuhl sitzen bleiben. So konnte ich mich wenigstens an einen gewohnten Gegenstand festkrallen.
Lange Rede, kurzer Sinn-ich war schneller wieder draußen, als ich gehofft hatte.
In meiner Panik habe ich mal wieder vergessen, dass mich Kieferchirugen sowie Zahnärzte nur behandeln, wenn Gefahr im Verzug ist. Nun sagt nicht, geh doch in die MHH. Da war ich auch schon mal. Die wollten mich in der Zahnklinik stationär aufnehmen bis sie gemerkt haben, welche Krankheiten ich habe.
Nun laufe ich erstmal weiter mit kaputten Zähnen rum. Im Neuen Jahr versuche ich es todesmutig nochmal in einer anderen Klinik, vielleicht habe ich dort mehr „Glück“.
Am Sonntag kam dann der nächste Hammer. Wir hatten unser letztes Basteln für die Miniaturen. Alles war wunderbar, bis wir eine Pause machten.  Als ich mich wieder hinsetzen wollte, lacht nicht, brach ich mit diesem blöden Klappstuhl zusammen.
Hätte ich doch auf meine innere Stimme gehört. Als ich in den Raum kam, sah mich der Stuhl schon so böse an. *grrr* Ergebnis-kaputter Stuhl (wie peinlich), über alles Andere schweige ich lieber.
Vielleicht versteht ihr nun, warum ich nirgends kommentiert habe, aber:

                             „Ich liebe euch doch alle“.


Ich komme zu nix

Ich arme alte kranke Frau im Vorruhestand *schluchz*heul*jammer*grins* bin doch wieder zu nichts gekommen.
Ein Geburtstag  jagte den nächsten, eine Bastelei die andere.
Erst hatte unsere Freundin G. aus Emden Geburtstag. Sie „nistete“ sich aus diesem Grund mit E. ihrem Göttergatten für drei Tage bei uns ein. Sie verbrachte ihren Geburtstag mit ihrem Mann…ja wo denn nun eigentlich? Egal, jedenfalls machten sie auf der Rückreise einen  Umweg und besuchten uns für drei Tage. Es können auch vier gewesen sein, so genau weiß ich das nicht mehr. Mein Matschehirn verkraftet den ganzen Trubel nicht, hat sich gesagt: „Nix da, ich habe keinen Bock mir alles zu merken, ich schalte mal kurz auf  „Durchzug“. Dieser Durchzug fing *wasweißichdenn* an, aufgehört hat er noch nicht, das weiß ich zufällig genau.
Am 26. wurde dann mein Lieblingsehemann, Aufpasser, Pflegeperson, Sklave(hoffentlich liest er das nicht) und Sekretär 66 Jahre alt. Am Samstag kamen dann Verwandte und Bekannte, um mit ihm zu feiern. Wie immer brach am Donnerstag bei uns das gesteigerte Chaos aus, weil der „Beste aller Ehemänner“ natürlich wieder alles auf die letzte Minute erledigen wollte.
Dem „Himmel sei Dank“ hat er dieses Jahr nicht kurz vorher seine, bei solchen Gelegenheiten, üblichen Renovierungsarbeiten begonnen. Als Ersatz hat er am Haus mindestens, wenn nicht noch mehr Lichterketten und Deko verteilt. Na gut, lange Rede kurzer Sinn, kaum hatte ich mich von diesem Chaos erholt, feierte unsere Lieblingsenkelin ihren 3. Geburtstag.
Ach ja, zwischendurch mußte ich noch für das Nikolauswichteln vom Minifreunde-Forum basteln, nebenbei habe ich auch noch Weihnachtskarten angefertigt. Na, und einige Ärzte mußt ich auch noch mit meiner Anwesenheit beglücken, die hätten sonst noch gedacht, ich wäre „abgenippelt*. 😉
Nun beende ich mein dummbatziges Geschreibsel, wünsche euch einen schönen Wochenanfang, ein wenig Schnee und sage wie immer:

                            „Ich liebe euch doch alle“.

Nachtrag:  Lieber theomix, das mach mir mal nach, 307 Wörter über Nichts schreiben. :mrgreen:


Grüße

gästebuchbilder

GB PicsSchönen Tag

Unser Besuch kommt bald, also keine Zeit einen Beitrag zu schreiben, erst gegen Abend melde ich mich wieder.

                                              „Ich liebe euch doch alle“.


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