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Auch das noch…

Hallo, liebe Bloggerinnen und Blogger,
bei uns herrscht der absolute Notstand.
Nachdem mein Männe mit der gefährlichen Männergrippe und Magen- und Darm…. darnieder liegt, hat es mich auch erwischt. Mein Asthma und COPD kämpfen um die Herrschaft, dicht gefolgt vom so schon lädierten Herzen und mein Matschehirn gibt auch ab und zu den Geist auf. Das Sauerstoffgerät ist bereits heiß gelaufen und mein Inhaliergerät mag nicht mehr.
Morgen kommt das Beerdigunginstitut um die letzten Vorbereitungen mit uns zu besprechen, der Leichenschmaus muss bestellt, die Wohnung meiner Mutter muss bis Ende März geräumt werden, und und und…
Ihr seht, bei uns ist eine Menge los. Verzeiht also, wenn ich nicht so ganz bei der Sache bin.
Ich wünsche euch einen schönen Sonntagabend und passt gut auf euch auf.

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Hoffentlich wissen sie was sie tun

Ich warte immer noch auf meinen OP-Termin. Nun soll erst festgestellt werden, warum ich fast ständig erkältet bin. Ich habe eine logische Erklärung. Mit einer 7jährigen Schülerin im Haus, die laufend mit einer Erkältung rumläuft, meinerseits mit Krankheiten wie Asthma, COPD, chronischer Bronchitis usw „beglückt“, brauche ich nicht lange nachzudenken. Mein HNO-Arzt hat jetzt die Nase von dem ewigen Hin und Her voll, hat die Sache jetzt in die Hand genommen. Was nutzt sein guter Wille, wenn ich auf CT, MRT und und… monatelang warten muss.
Hinzu kommen mittlerweile Probleme mit Darm, Magen und Augen. Nicht das ihr denkt die anderen Organe geben Ruhe. Nein, sie geben alle ihr Bestes mir das Leben schwer zu machen. Bei der enormen Wasseransammlung in meinem Körper überlege ich zum Beispiel, ob ich nicht ein eigenes Wasserwerk eröffne. Wir könnten einiges an Geld sparen.
Selbst mein neues Laptop reiht sich in die Reihe der Widerspenstigen ein. Immer öfter macht es Probleme. Kurz gesagt, es klappt nichts außer den Türen.
Ich wünsche euch einen schönen Sonntag. Passt gut auf euch auf, denn „Ich liebe euch doch alle“ (Das musste mal wieder sein).


Und schon bin ich wieder da!

Montag rein in’s Krankenhaus, heute raus aus dem Krankenhaus. Irgendwie muss ich in einem meiner früheren Leben ein schlechter Mensch gewesen sein. Überlegt euch gut, was ihr jetzt dazu kommentiert….. 😉
Letzte Woche bemerkte ich bereits, wie es mit mir rapide abwärts ging. Warum, weshalb, keine Ahnung. Zum Arzt brauchte ich nicht gehen, der hätte wahrscheinlich verzweifelt mit den Schultern gezuckt und hätte mich wieder nachg Hause geschickt. Was soll der arme Kerl auch mit so einer Patientin noch anfangen? :mrgreen:
Also hieß es warten, Tee trinken und abwarten. Von Freitag bis Sonntag waren unsere Freunde aus E. da. Ich hatte immer öfter das Gefühl, ich breche auf dem Sofa sitzend zusammen. Bereits am Freitag verkündete ich G. hinter vorgehaltener Hand, ich würde wohl bald wieder im Krankenhaus landen. Ich wurde immer schwächer, meine Laune geriet total aus der Kontrolle, ich hätte vor lauter Wut und Frust, wenn es möglich gewesen wäre, mir selbst in meinen Allerwertesten treten können.
Lange Rede kurzer Sinn, bereits am Sonntag litt ich unter extremer Atemnot, die Nase triefte und die Augen tränten. Abends nahm ich Antibiotika, schluckte zusätzlich eine Portion Kortison, inhalierte, um dann mein Sauerstoffgerät anzuschmeißen. Nichts half, ich rasselte und fiepte wie eine alte Dampflok.
Natürlich hatte mein Arzt ab Montag wegen einem Seminar für die ganze Woche die Praxis geschlossen. Was egal war, denn er hätte mich eh in die Klinik überwiesen. Im Krankenhaus waren sie derartig von meinem Besuch begeistert, dass ich genötigt wurde dazubleiben.
Fazit: Nette Ärzte, supernettes Personal, liebe Bettnachbarinnen und Scheißdiagnosen. Ab sofort muss ich 12 bis 16 Stunden am Tag am Sauerstoffgerät hängen. Ich wurde nur entlassen, weil dringend Betten gebraucht werden, mir aber nicht weiter geholfen werden konnte und keine Lebensgefahr bestand.
Jetzt sitze ich hier dumm in der Gegend rum, schreibe dummes Zeug um die Zeit totzuschlagen und euch zu informieren.
Ich wünsche einen schönen Abend und passt gut auf euch auf!!!


Hier der versprochene Beitrag

Ich schlief selig, und hatte einen meiner vielen Alpträume, als um ca. 8.45Uhr morgens der Anruf kam, ich möchte bis mittags im Krankenhaus erscheinen. Da meine Tasche schon seit einigen Tagen gepackt war, konnten wir sofort losdüsen.
Ich hatte diesmal Glück und bekam einen Fensterplatz in einem Zweibettzimmer. Bettnachbarin war supernett, das Personal absolute klasse. Ich habe noch nie so nette Schwestern und Pfleger erlebt. Ein Student übernahm die Gespräche, den Oberarzt sah ich nur zur Visite. Es wurden sofort die wichtigsten Untersuchungen gemacht, Medikamente abgesetzt, neue kamen hinzu. Ich berichte kurz und bündig, von einigem werde ich vorläufig nicht schreiben, „Feind liest mit“. Ich bekam laufend Sauerstoff und musste oft inhalieren. Bei Anfällen waren die Ärzte innerhalb von 2 Minuten zur Stelle. Es folgte eine sehr unangenehme Untersuchung der Stimmbänder und des Kehlkopfes.
Diagnosen:
Asthma bronchiale, COPD, starke Entzündung der Stimmbänder und des Kehlkopfes und dadurch auch Atemnot und Hustenanfälle.
Eventuell soll irgendwas irgendwann irgendwo im Hals getrennt werden damit ich besser atmen kann. Auch hier möchte ich mich nicht weiter über „ungelegte Eier“ äußern.
Im Moment fühle ich mich schlapp, müde und mir schmerzen die Knochen mehr denn je. Ich bin gespannt, wann ich einen Platz in einer Reha-Klinik bekomme.

Ich wünsch euch einen schönen Montag und passt gut auf euch auf.


„Wer die Wahl hat, …“, oder „Wer sich selbst eine Grube gräbt, …“

Nachdem sich meine Nerven etwas beruhigt hatten, fing ich an die Krankenhäuser anzurufen und hatte gleich bei meinem Favoriten Glück. „Kommen sie bitte Montagmorgen bis 10.00 Uhr und bringen sie alle Unterlagen und den Einweisungsschein vom Arzt mit“. Ich konnte mein Glück nicht fassen, denn damit hatte ich nie und nimmer gerechnet. Diese Lungenfachklinik hat einen ausgezeichneten Ruf, liegt absolut idyllisch in einem großen Park und hat zudem nicht viele Betten. Meine Freude war also berechtigt. Nachdem ich mich wieder beruhigt hatte, fing ich Dösbaddel an zu denken..
Hätte ich es doch gelassen. Wie heißt es so schön; „Das Denken soll man den Pferden überlassen, sie haben den größeren Kopf“. Ach hätte ich doch nur…*seufz* Es könnte doch sein, dass ich am Montag wieder weggeschickt werde, weil ein Notfall eingeliefert wurde, dachte ich. Aufregung und lange Fahrt wären dann sinnlos gewesen, dachte ich. Hätte ich doch nur mein Matschehirn pausieren lassen, mir wäre vieles erspart geblieben. Aber nein, ich wollte mal wieder oberschlau sein und rief in dem Krankenhaus an, in dem ich im Januar lag, wurde mit dem Sekretäriat verbunden und sagte brav meinen Spruch auf den netten Anrufbeantworter. Den ganzen Tag wiegte ich mich in Sicherheit, die am Nachmittag dann jäh beendet wurde. Ein netter Mitarbeiter fragte mich ob ich am nächsten Tag kommen wolle. Ach du Schei…, was nun!? Ich wollte natürlich nicht, denn… Kurz gefasst; der nette Mitarbeiter und ich versuchten uns gegenseitig auszutricksen. Statt einfach abzusagen, habe ich den guten Mann auf irgendwann nächste Woche vertröstet. Wie komme ich aus dieser Nummer wieder raus. In welches Krankenhaus gehe ich nun? Vor lauter Grübelei, ohne eine entgültige Lösung gefunden zu haben, qualmt schon mein Matschehirn und ich kann nicht schlafen. Im Grunde genommen bin ich mit der Klinik(die vom Januar) sehr zufrieden, allerdings habe ich zu den Ärzten in der kleineren Klinik absolutes Vertrauen und ich möchte endlich eine umfassende(neutrale) Untersuchung wegen meinem Asthma und dem COPD. Wenn ich könnte, ich würde mir vor Wut in den Allerwertesten treten. Ich weiß, einige von euch würden das gerne für mich übernehmen. 😉 Ich habe auf jeden Fall noch ein unruhiges Wochenende vor mir. Vielleicht hat ja aber jemand von euch einen guten Rat für mich.


Ich habe eine Entscheidung getroffen.

Ich habe die ewigen Diskussionen mit meinem neuen Hausarzt, die mittlerweile in reine Machtkämpfe ausarten, satt. Seit über einer Woche lebe ich mit einem nicht enden wollenden Asthmaanfall, der mich immer mehr schwächt. Jede Bewegung, jeder Schritt arten mittlerweile in Schwerstarbeit aus. Hinzu kommen die nervigen Gespräche mit meinem Doc und das Gefühl von Wut, Hilflosigkeit, Unverständnis und …
Erst war der neue Arzt der Meinung ich habe kein Asthma sondern COPD. Als Ärzte im Krankenhaus Asthma und COPD und einiges mehr diagnostizierten, grinste und schwieg er. Nachdem ein Notarzt (ach nee, es war ja kein Notarzt sondern ein Arzt vom ärztlichen Notdienst) Asthma diagnostizierte, bin ich nun seit über einer Woche im Status eines Asthmaanfalls. Ich soll in eine Poliklinik, weil die dort gleich die anderen Krankheiten mit behandeln können. Egal welchen langjährigen meiner Ärzte ihr nehmt, seiner Meinung nach behandeln die mich alle falsch. Komisch, sie haben mich immerhin über 20 Jahre, entgegen aller Prognosen, am Leben erhalten.
Als er behauptete ich würde irgendwann beim Anfall Todesangst bekommen und ich widersprach, wußte er es auch wieder besser. Hatte nun er schon 3x Atemstillstand oder ich? Und so könnte ich noch jede Menge Beispiele bringen.
Lange Rede kurzer Sinn. Ich hab die Schnauze voll und gehe in die MHH Hannover. Und was soll ich euch sagen, auch da war er nicht begeistert. Die Ärzte würden auch Fehler machen, sie wären schließlich auch Menschen. Ach nee, hätt ich jetzt wirkllich nicht gedacht… Warum nicht die Klinik? Vielleicht, weil dort während einiger Klinikaufenthalte nach OPs Asthmaanfälle hatte, während der OPs am Sauerstoffgerät hing, weil ich Asthma habe, vor den OPs dementsprechende Untersuchungen gemacht wurden und…und…und…
Ich werde also spätestens Montag in einer Woche meine Sachen packen und mich in die Hände von hoffentlich fähigen Pneumologen begeben.

Ich wünsche euch allen ein wunderschönes Wochenende und passt gut auf euch auf.


Schade Schade

….., leider habe ich von der Adventszeit nicht viel gehabt und auch die restlichen Tage bis Weihnachten werden nicht besser.
Während ihr wahrscheinlich Glühwein schlürft, genüßlich Kekse knabbert und Weihnachtslieder hört, verbringen Opossum und ich die meiste Zeit bei Ärzten. Vielleicht sollte ich Miteigentümerin eines Ärztehauses werden… keine schlechte Idee.
Ihr futtert Stollen und Lebkuchen, ich spritze Insulin in Unmengen mit einer Wirkung gleich null. Nun muss ich ab 22.00 Uhr stündlich meinen Zucker messen. Bin ich sonst in der Nacht putzmunter überkommt mich spätestens um die Zeit die Müdigkeit. Ätzend….
Am Dienstag entscheidet sich dann ob ich am Tag noch was essen darf, noch ätzender…. Tolle Weihnachtszeit!!! 😦
Natürlich muss ich das Insulin weiterhin spritzen. Hat der Zucker dann einen bestimmten Grenzwert erreicht, darf ich wieder etwas essen. Tolle Aussichten…
Jedenfalls treiben O. und ich uns noch bis einschließlich Mittwoch bei den Ärzten rum. Frohe Weihnachtszeit… 😉
Ach ja, es gibt Neues von der Knalltüte auch Pneumologin genannt. Nun hab ich nicht nur COPD und Asthma, ich hab auch noch ’ne chronische Bronchitis. 😆 Hab ich überhaupt noch ’ne Lunge?*grübel* Ich geh da nicht mehr hin, wer weiß was die noch alles findet. Vielleicht hat sich in einem Lungenflügel noch eine Zigarette versteckt. Wer weiß, wer weiß… 🙂
Ich hab mich jetzt beim Frauenhofer Institut für eine Studie beworben, vielleicht können die Licht in die Sache bringen. Drückt die Daumen, dass die mich annehmen.
Ich bin im Moment durch einige der Untersuchungen ziemlich erledigt und habe dadurch noch keine meiner üblichen Weihnachtsgrüße und -päckchen abgeschickt. Verzeiht mir, sie kommen noch, irgendwann, aber sie kommen.
Bleibt mir nur euch einen schönen geruhsamen Advent zu wünschen.


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