Schlagwort-Archive: Brüder

Warum?

… komme ich meiner Meinung nach so oft an ärztliche A…löcher, Angeber, Versager und …!? Oftmals sind die Arzthelferinnen und das Pflegepersonal nicht viel besser. Über 40 Krankenhausaufenthalte meinerseits, Unmengen von Ärzten, Arzthelferinnen und Pflegepersonal erlauben mir wohl ein Urteil. Hinzu kommen durch die Krankheit und den Tod meines Bruders die zusätzlichen Erfahrungen mit Krankenkassen und Behörden. Nicht zu vergessen sind durch meine mittlerweile verstorbene Mutter die mehr oder weniger miesen Erlebnisse mit den Pflegeheimen und den Krankentransporten. Natürlich gibt es mit diesen Berufsgruppen sehr gute Erfahrungen, die mich bis jetzt nicht ganz den Glauben an diese Berufsgruppen verlieren ließen.
Warum ich das schreibe? Ich habe im Moment das Gefühl einige spielen mit meinem Leben. Ich werde diesen Blog so gut wie möglich als eine Art Tagebuch benutzen, denn mein eh schon stark ramponiertes Matschehirn wird überfordert. 😉 Als Spielball bennutzt fühle ich mich stark überfordert und so wirklich richtige menschliche Hilfe mit stark gepaarter fachlicher Kompetenz habe ich nicht und werde sie wohl auch nicht bekommen.
Entschuldigt meine Verwirrung, aber im Moment kann ich nicht mehr klar denken.
Vor 30Jahren sollte ich das Jahr nicht mehr überleben. Laut einiger Ärzte haben einige ihrer Kollegen nicht aufgepasst und ich wurde dadurch schwer krank. Immer wieder kam ich an solche „Nichtkönner“ und lebe nur noch, weil ich immer im letzten Moment an sehr gute Ärzte kam und einen eisernen Willen hatte und habe.
So merkte man erst nach zig Jahren, dass aus Allergien kortisonpflichtiges Asthma entstanden war. Ich durch das Kortison insulinpflichtige Diabetes hatte, und und und… Ich musste über 25 Jahre 25mg Kortison schlucken. Die Dosis wurde nach Bedarf erhöht, bei Anfällen bekam ich zusätzlich 600mg intravenös gespritzt. 1990 musste ich mit 38Jahren in den Vorruhestand gehen. Der Amtsarzt sagte mir „netterweise“, dass ich Schrott für den Arbeitsmarkt sei und wohl nicht mehr erleben würde, ob ich Großmutter werde.
Ich habe gekämpft, habe versucht nicht den Mut zu verlieren, habe alles über mich ergehen lassen. Selbst als ein HNO-Arzt nicht merkte, dass hinter meinem linken Ohr ein Knochen verschwunden war, man wegen dieser Sache mich 3x operieren musste, weil irgendwann irgendwas schief ging, habe ich gesagt, Ärzte sind auch Menschen und Menschen machen Fehler. Heute habe ich auf der linken Kopfhälfte kaum noch Knochen und fast ständig unerträgliche Schmerzen. Ich müsste wieder operiert werden, aber den Ärzten ist selbst in der MHH das Risiko einer Narkose zu hoch.
Ich kann nicht mehr zählen, wie oft ich gehört habe, „Wir operieren sie nur, wenn Lebensgefahr besteht.
Im Jahr 2007/2008 war ich innerhalb von 15Monaten 9x im Krankenhaus. Ich verließ 2x das Krankenhaus, weil das benehmen des Personals unerträglich war. Ich wurde außerdem nach der Kopf-OP in ein 6-Personen-Zimmer gelegt, belegt mit 5Erwachsenen und 2 Kindern. Es saß 2Tage zur Kontrolle ein Arzt am Bett.
In diesen 2Jahren wurde ich von einer Abteilung in die nächste geschoben. Kaum entlassen, wurde ich wegen Nierensteinen per Blaulicht in das nächste Krankenhaus gebracht. Von da aus wieder in die MHH, da wieder von einer Abteilung zur nächsten. Kaum zu Hause kam ich ins Neu Bethesda, weil in meiner Gebärmutter wieder etwas nicht in Ordnung war. Mein Mann war kaum zu Hause, da musste er mich wieder abholen, weil die Narkoseärzte vom HNO-Arzt ein Schreiben haben wollten, dass er die Verantwortung für die OP übernimmt.
Alle ließen mich in dieser Zeit in dem Glauben, es würde sich um eine relativ einfache OP handeln. Nur mein HNO-Arzt sagte immer zu mir,“Sie haben eine tickende Bombe in ihren Kopf und wenn die hochgeht, ist für sie Ende“. Ich bin überhaupt nicht auf die Idee gekommen mal zu fragen „Warum“

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Es hat sich gelohnt

Endlich habe ich mit meiner Nichte telefoniert. Die Frage warum meine Halbschwestern sich nicht mehr gemeldet haben, ist geklärt. Viele Jahre haben meine Eltern, mein Bruder und ich darüber gegrübelt. Bei mir sind es jetzt immerhin fast genau 50 Jahre. Leider werden die anderen niemals die Antwort erfahren, denn sie leben nicht mehr.
Das Gespräch muss ich erstmal verarbeiten. Zuviele Informationen, zuviel für mich Unverständliches, zuviele Freude und Trauer muss ich verarbeiten. Wir werden uns treffen. Ich hoffe, es wird bis dahin nicht zu viel Zeit vergehen.

Ich wünsche euch einen schönen Tag und passt gut auf euch auf.


Glück gehabt

Mein Mäuschen funktioniert wieder. Scheinbar hat es keinen größeren Schaden genommen. Es bewahrheitet sich doch, Mädchen lieben Süßes. 😉
Dafür hat Flitzi offensichtlich die lange Pause nicht unbeschadet überstanden. Es murrt und knurrt, Smilies mag es überhaupt nicht, und und und…
Ich werde das Laptop trotzdem für Notfälle und als Andenken behalten. Ihr erinnert euch, es gehörte meinem verstorbenen Bruder.
Es bekommt einen Ehrenplatz im Büro von Opossum, direkt neben Emma, meinem ersten Läppi.
Habt noch einen schönen Tag und passt gut auf euch auf.


Was mache ich nun?

Da hat doch unser Muckelchen mein neues Laptop mit Sprite geflutet. Und nun…? Was kann/soll ich machen?
Wenn ich nicht das alte von meinem Bruder hätte, würde ich jetzt ganz schön alt aussehen.


GB Pics
GBPicsOnlineMontag Bilder

In die Chaosbude ist wieder Ruhe eingekehrt, die Feiern sind vorbei. Wir haben noch jede Menge Schlachteplatte und Fisch abzugeben, denn von Opossums Gästen haben einige wegen Krankheit abgesagt. Was ihr wollt nicht? 😉 Na gut, dann frieren wir eben alles ein. Bei aller Liebe, ein-bis zweimal esse ich das fettige Zeug ganz gerne, aber dann reicht es. Und Fisch… *igittigitt*. Wenn ich den nur rieche schüttelt es mich schon, ich bekomme eine Gänsehaut und mir wird übel. Okay, so zweimal im Jahr mal so ein kleines Scheibchen Lachs, oder Fischstäbchen oder gebratenes Rotbarschfilet, aber wehe es schmeckt nach Fisch… *igittigitt*. Ich schüttele mich schon bei dem Gedanken. Genau so widerlich finde ich Milchsuppen, Grießbrei und Graupensuppe. Als ich Kind war hatte zum Glück unser Hausarzt Erbarmen mit mir. Er verbot mir sämtliche Gerichte mit Milch, warum weiß ich allerdings nicht mehr. Ich bin ihm noch heute dankbar dafür.
Und dann ist da noch die Graupensuppe*würg*. Meine Mutter mußte die dicken, von uns „Ochsenaugen“ genannt, nehmen, weil mein Vater die so gerne aß. Wenn die gekocht wurden, platzten sie und wurden schleimig. So was von eklig, widerlich. Mein Bruder und ich stritten uns jedesmal um den Ketchup. Wir schütteten jeder eine halbe Flasche in die Suppe damit wir sie überhaupt essen konnten. Leider waren früher die Flaschen nicht so groß wie heute und meine Mutter gab uns immer nur eine. Da die Suppe im Mund immer mehr wurde, brauchten wir gefühlte vier Stunden für einen Teller mit diesem wiederlichen Essen.. Irgendwie bekommt mir die fettige Wurst nicht, oder warum fällt mir das jetzt ein.
Egal, zwingt niemanden etwas zu essen, was er nicht mag und passt gut auf euch auf.


Erinnerungen und noch so einiges

Wir haben den Tag geschafft.
Mich haben die Erinnerungen an den 26. Januar 2011 zutiefst aufgewühlt. Unsere Familie erlebte ohne Vorbereitung den Supergau, erschütterte uns zutiefst.
Es begann eine Zeit zwischen Wissen, Hoffnung, Bangen und Unverständnis. Der Tod meines Bruders veränderte unser Leben, vor allem das meiner doch immerhin jetzt fast 84jährigen Mutter.
Es folgten für mich Trauer gepaart mit Selbstvorwürfen, Alpträumen und das Gefühl versagt zu haben. Das Unwissen darüber ob er noch etwas gefühlt, ob er Schmerzen leiden musste, wird mich den Rest des Lebens begleiten. Fühlte mich von meinem Bruder in Stich gelassen, hätte ihm gerne noch so viel gesagt.
Ich habe mich mit den Gedanken getröstet, es wird in diesem Jahr alles viel besser . Wenn ich schon mal anfange zu denken.
Den Tag an dem mein Bruder Geburtstag gehabt hätte, wäre ich gerne bei meiner Mutter gewesen. Sie musste ihn alleine verbringen, denn ich verweilte im Krankenhaus. Die beste Freundin meiner Mutter (ich kannte sie so lange ich lebe) verstarb vor knapp 3 Wochen und und und …
Es war mir selbst gestern aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich ihr zur Seite zu stehen.
Verdammte gequirlte Scheiße!!! Es reicht so langsam. Aber ich will nicht klagen, es gibt viele Menschen denen es noch viel schlechter geht als mir. Denen wünsche ich Gute Besserung und denkt alle daran:

                                   Ich liebe euch doch alle!


Ein Brief vom Amtsgericht

Heute erhielt ich einen Brief vom Amtsgericht. Lest ihn und bildet euch euer eigenes Urteil!!!!!!!!

Sehr geehrte Frau T……..,

in der Betreuungssache

betreffend Georg K…….., geb. am ………, verstorben am 18.03. 2011

endet die einstweilige Anordnung mit der sie vorläufig zur Betreuerin bestellt wurden, am 07.08.2011.
Bitte teilen Sie mit, wo sich ihr Bruder jetzt befindet, wie sich sein Gesundheitszustand entwickelt hat und ob Sie die Weiterführung der Betreuung im bisherigen Umfang für erforderlich halten.

Bitte geben Sie an, wer Ihren Bruder hausärztlich betreut.

Mit freundlichen Grüßen

……
Richterin am Amtsgericht

Beglaubigt

……….
Justizsekretärin

Ich habe diesen Inhalt Wort für Wort abgeschrieben.

Mir fehlen einfach die Worte!!!


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