Schlagwort-Archive: Antwort

Die Nerven liegen blank

Heute morgen meldete ich mich pünktlich zur stationären Aufnahme in der MHH und erledigte alle Formalitäten und bekam mein oblikadorisches Armbändchen um. Anschließend ging es per Auto in die Poliklinik der Urologie und der urologischen Onkologie zu den Untersuchungen. Als erstes musste ich Urin abgeben und schon kam der große Schock. Bakterien im Urin, Einnahme von Antibiotika, Verschiebung der OP auf den 14. September und auch keine Untersuchung der Frauenärztin. Weil es mir in den letzten Tagen immer schlechter ging, hatte ich das schon befürchtet. Auf meine Frage ob sich der nicht entfernte Krebs nicht vergrößern könnte, gab es ein Schulterzucken und die Antwort, „Sie hätten eher keinen Termin.
Frustiert fuhren wir nach Hause. Wieder mal umsonst morgens um 6.00 Uhr aufgestnden, wieder alle Aufregung umsonst.
Ich sank erschöpft ins Bett und schlief erstmal eine Runde, weil ich in der Nacht natürlich wenig Schlaf hatte.
In der Zeit rief die Urologie an, die Ärzte aus der Frauenklinik hätten am 14. keine Zeit, der OP-Termin verschiebt sich auf den 29. September.
Vorsichtshalber werde ich jetzt also meine Frauenärztin, meinen Urologen und meinen Hausarzt nerven. Zusätzlich hole ich mir auch noch eine Zweitmeinung von der HMO AG ein. Sie wurde mir von der Krankenkasse empfohlen.
Selbstverständlich finde ich gut, dass aus Sicherheitsgründen meine OP verschoben wurde. Kann mir nur nicht endlich mal erklärt werden, in welchem Stadium sich der Blasenkrebs bei mir befindet. Nach der OP hieß es, wenn es Krebs war, müßte mir die Blase entfernt und ein Harnleiter zur Niere entfernt werden. Wer würde sich da nicht Gedanken machen.
Habt einen schönen Tag und passt gut auf euch auf.

Advertisements

Es hat sich gelohnt

Endlich habe ich mit meiner Nichte telefoniert. Die Frage warum meine Halbschwestern sich nicht mehr gemeldet haben, ist geklärt. Viele Jahre haben meine Eltern, mein Bruder und ich darüber gegrübelt. Bei mir sind es jetzt immerhin fast genau 50 Jahre. Leider werden die anderen niemals die Antwort erfahren, denn sie leben nicht mehr.
Das Gespräch muss ich erstmal verarbeiten. Zuviele Informationen, zuviel für mich Unverständliches, zuviele Freude und Trauer muss ich verarbeiten. Wir werden uns treffen. Ich hoffe, es wird bis dahin nicht zu viel Zeit vergehen.

Ich wünsche euch einen schönen Tag und passt gut auf euch auf.


Benehmen ist Glückssache

Töchterchen sucht für mich nach meinen Halbschwestern. Gestern bekam ich einen Namen mit Telefonnummer. Einige Daten passten auf G. H., die jüngere der beiden.
Also rief ich mit klopfenden Herzen an. Eine mehr als unfreundliche Stimme meldete sich mit „Ja Hallo“. Ich meldete mich freundlich mit Namen und fragte, „Spreche ich mit G. H.? Mit noch unfreundlicherer Stimme kam: „Sie müssen doch wissen wen sie angerufen haben. Antwort von mir: „Ich habe eine Fr. G. H. angerufen. Pampige Antwort: „Reden sie nicht so lange, was wollen sie“.
„Heißt ihr Vater zufällig H. K.“? Ich bekam nur ein fieses „Nein“. Meine jetzt sehr unhöfliche Antwort war jetzt nur noch ein „Danke“— Tschüß“. *Grrrrrrrrr*
Selbst wenn es meine Schwester wäre, mit so einer Person mit so schlechten Benehmen, möchte ich nichts zu tun haben. Hoffentlich grübelt sie noch jetzt, warum ich das gefragt habe.
Euch wünsche ich freundlich alles Gute und passt gut auf euch auf.


%d Bloggern gefällt das: