Archiv des Autors: Babbeldieübermama

Rüdiger Nehberg ist verstorben

Am Mittwoch verstarb im Alter von  84 Jahren der Survival-Pionier,, Menschenrechtler, Überlebenskünstler, gelernter Bäcker und Konditor aus Hamburg

Trotz mehrerer Ladengeschäfte befasste er sich seit Ende der 60er Jahre mit dem Thema Überlebenstraining und wurde so zum Survival- Pionier  in Deutschland.

Die mediale  Aufmersamkeit  nutzte er um auf bedrohte Völker aufmerksam zu machen.

So setzte se sich seit Anfang der 80er Jahre  für das indogene Volk der Yanomami  im brasilianischen Urwald ein.

Später gründete er den Verein  „Target“ und kämpfte mit seiner Frau gegen die Beschneidung  bei jungen Frauen in Afrika und Asien.

Ich trauere um einen großen Mann.


Da muss ich denn doch lachen

So dösig kann doch nur ich sein.  🙂

Da meine ich morgens gegen vier Uhr schon mal den Frühstückstisch  decken zu müssen. Gesagt, getan… Auf dem Weg zurück zum Sofa rutsche ich  einfach mal so aus, falle auf mein Sofa aus gutem aber sehr glatten Leder.  Ich will grade denken, „Puh,   nochmal gut gegangen“, da rutsche ich von eben diesen und krache auf das Parkett. Seid ihr schon mal ungebremst auf Parkett geknallt?  Wenn ja, dann  wisst ihr wie hart dieses ist. Wenn nein, dann rate ich euch dringend davon ab.   Nur wie wieder aufstehen?  Meine Knochen sind eh schon stark lädiert, vor allem aber meine Kniescheiben.  Lange Rede, kurzer Sinn, ohne Hilfe kam ich nicht wieder hoch.  Also habe ich mit meinem  Glas emsig auf  den Tisch gehämmert.  Und wie erhofft war meine Tochter wie der Blitz da um mir zu helfen.   Die weitere Aktion will ich euch ersparen.

Jedenfalls  hatte der Sturz  sein Gutes. Ich habe, wenn auch nicht lange, meine Tochter gesehen und irgendwie muss mein Gehirn durcheinander geschüttelt worden sein. Als ich wieder sicher auf meinem Sofa saß, musste ich über meinen Sturz lachen und schon sah alles nicht mehr so schlimm aus.  Eins ärgert  mich allerdings, ich konnte nicht sehen wie es aussah, als ich da so von dem Sofa rutschte. Eigentlich schade…  🙂

Ich wünsche euch einen schönen Tag und ihr müsst mir nicht alles nachmachen.

 

 


So sieht es bei mir aus

Ich würde euch ja gerne mal etwas positives  berichten.  Kurz gesagt, „positiv“ ist für mich mittlerweile ein Fremdwort.

Nachdem mir am 19. Dezember mein Urologe ohne Betäubung  einen Tumor aus der Blase entfernt hat, meinte eine Pflegekraft sie müßte, als sie mich im  Rollstuhl zum Grab meines Mannes  und auch auf dem Rückweg, so brutal über sichtbare Hindernisse fahren, dass ich Weihnachten  und bis in den Januar vor Schmerzen (natürlich nur wenn ich alleine war) vor Schmerzen geschrien habe.  Selbst zum  Krippenspiel  in der Kirche, an dem meine Enkelin teilnahm und das meine Tochter leitete, konnte ich nicht mitkommen.   Anfang Januar hatte ich dann so starke Schmerzen, dass ich mit Krankenwagen und Notarzt in die MHH gebracht wurde.  Nach stundenlangen Untersuchungen wurde ich wieder nach Hause geschickt, weil die Stationen stark überlastet waren.  Der Hausarzt sollte mich weiter behandeln..  Weil ich die 6 Stufen am Haus weder hoch noch runter kam,  rief  meine Tochter mehrere Tage mehrmals am Tag bei diesem an und bat um einen Hausbesuch. Er zog es vor sich tot zu stellen. Sie fand nach langen Suchen endlich einen Arztpraxis, die es nicht als Problem ansahen zu kommen.   Seitdem nehme ich die doppelte Menge Opiat und soll bei Bedarf noch Ibu einnehmen, außerdem werden beziehungsweise sollen mir jeden Tag die Beine gewickelt werden.

Das ich durch den Corona-Virus mittlerweile total isoliert bin, brauche ich wohl kaum zu erwähnen.  Gestern kam nun die nächste Hiobsbotschaft. Nicht das ich nur noch mit Einweghandschuhen und Mundschutz zu meinem eigenen Schutz zum Arzt darf,  ich habe nach genau 3 Monaten wieder 3 Tumore in der Blase..  Als ich heute in der MHH wegen einem Termin anrief, erfuhr ich, dass sie den nur geben, wenn der Urologe  bei ihnen anruft. Sie sagen momentan alle OP Termine ab und operieren nur noch Notfälle. Jetzt muss ich mich entscheiden – gehe ich das Risiko einer OP und somit der Ansteckungsgefahr ein oder  überlasse ich dem Krebs  die Herrschaft.  Auf alle Fälle kommt bis zu einer möglichen OP  eine stärkere Chemo auf mich zu.  So langsam komme selbst ich an meine psychischen Grenzen.

Passt gut auf euch auf und meidet so gut wie möglich Menschenmassen.  Wenn ihr meint, dass die Maßnahmen sind alle übertrieben, sollte sich mal informieren was in China los ist.. Da werden Menschen mit Verdacht auf Corona auf brutalste Weise aus ihren Häusern gezerrt,  auf sie eingeprügelt und Menschen in ihren Häusern die Haustür zuugeschweißt damit sie diese nicht mehr verlassen können.  Heute gesehen bei ntv dem Nachrichtensender.

Denkt dran, macht nichts was ich nicht auch machen würde.. 😉

 

 

 

 

 


Warten auf den Notarzt

Nachdem ich vor Schmerzen nicht mehr wusste ob ich Männchen oder Weibchen bin und mein Hausarzt  sich geweigert hat bei mir einen Hausbesuch zu machen, hat sie gestern am frühen Morgen den Krankenwagen geholt.  (Endlich habe ich mal wieder drei sehr  nette junge  Männer kennen gelernt   🙂  )  Ich wurde mit Blaulicht in die MHH Hannover gebracht, weil ich da praktisch schon zu Hause bin.  Ärgerlich nur nach stundenlangen Untersuchungen, der Feststellung  das der  Hausarzt eigentlich zuständig gewesen wäre und   zwei dicken Arztbriefen  in der Hand, wurde ich wieder nach Hause geschickt.  Und nun warte ich auf den Notarzt, weil weder meine Opiate  noch Ibuprofen 800 helfen. Bei jeder Bewegung könnte ich das ganze Dorf zusammen schreien.  Übrigens  voraussichtliche Wartezeit 2 in Worten zwei Stunden.  Es tut a auch so gut, wenn der Schmerz nachlässt.

Ich wünsche euch also eine bessere Nacht und einen besseren Tag, als ich habe und vermutlich haben werde.  Passt gut auf euch auf!!!

Zusatz: Es geschehen noch kleine  Wunder. Der Notarzt war eben schon da.  Eine Spritze  in den Allerwertesten und ruck zuck war der Arzt wieder  weg.  Das Ganze hat keine 5 Minuten gedauert.  Schlaft gut..


Ein frohes neues Jahr

Ich wünsche euch Glück, Gesundheit, Zufriedenheit und Frieden. Kurz gesagt, mögen alle eure Wünsche in Erfüllung  gehen.

Ich habe im kleinen Kreis  einen schönen Silvesterabend verbracht.Heute morgen sah mein Wohnzimmer aus, als wenn eine Bombe eingeschlagen hat.

Passt gut auf euch auf.  Und ich muss es mal wieder erwähnen: „Ich liebe euch doch alle“


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