Verrückt

Die zehn Gebote haben 279 Wörter. Die amerikanische Unabhängigkeitserklärung hat 300 und die EG-Verordnung über den Import von Karamellbonbons 25911 Wörter.

Quelle: Stuttgarter Zeitung vom 10.08. 1981
Urheber unbekannt

Habt einen schönen Tag und passt gut auf euch auf.

Nachtrag: Auf nix kann man sich mehr verlassen. „Klugscheißerin“ razortooth hat mich liebenswürdigerweise auf den dicken Fehler hingewiesen:
Es gibt keine Verordnung über den Import von Karamellbonbons. Jetzt kann man sich schon nicht mehr auf die Stuttgarter Zeitung verlassen.
Bei Nachforschungen bei Gugel fand ich dann gleich noch den nächsten Fehler. Die Unabhängigskeiterklärung hat nicht nur 300 sondern ohne Unterschriften ca. 1300 Wörter.
Nun bin ich gespannt, ob wenigstens die Anzahl der Wörter bei den 10 Geboten stimmt.

Fakt bleibt, ich hätte vor Veröffentlichung des Beitrages recherchieren sollen. „Asche über mein Haupt.“

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18 responses to “Verrückt

  • razortooth

    Guten morgen liebe Bärbel 🙂

    Ein lustiges Zitat, aber leider so nicht richtig: http://de.wikipedia.org/wiki/EG-Verordnung_zur_Einfuhr_von_Karamelbonbons

    Klugscheißergruß 😉
    Melly

  • Babbeldieübermama

    Guten Morgen liebe Melly,

    vielen Dank für deinen Hinweis. Ich habe selbstverständlich sofort einen Nachtrag gestartet.

    Beschämten Gruß 😳
    Bärbel

  • theomix

    2, Mose 20, 2-19: 286 Wörter nach Lutherübersetzung.

  • razortooth

    Gnihihi, du tust mir ganz furchtbar leid :mrgreen:
    *dasarmebärbelchenmalganzfestindenarmnehmunddrück*

  • kowkla123

    das ist echt krass, einen schönen Mittwoch wünsche ich dir

  • minibares

    Ach, liebe Bärbel, wir sind halt recht gläubig, was die Zeitungen verzapfen. Wir wollen gar nicht immer alles hinterfragen. Muss man denn echt jede Meldung kontrollieren?
    Da wäre der Zeitaufwand ja sowas von enorm.
    Trotzdem traue ich der EU vieles zu, das einfach nur Unsinn ist, wir aber alle ausbaden müssen.
    Von wegen Krümmung einer Gurke – nur ein Beispiel.
    deine Bärbel

  • freiedenkerin

    Leider, leider sollte man heutzutage Vieles gründlich betrachten und hinterfragen, was online gestellt wird, bevor man es teilt. Ich erinnere mich da mit Schaudern an die böse Mär von der Abschaffung und Umbenennung deutscher Feiertage aus Rücksicht auf Andersgläubige, die von einer Unmenge „lieber“ Mitmenschen ohne Nachdenken und Nachforschen munter weiter verbreitet und sehr, sehr böse kommentiert worden ist. Die Mitglieder der rechtsradikale Community Politically Incorrect, die diesen rassistischen Schwachfug damals ins Leben gerufen haben, haben sich freudig grinsend ob der Unbedarftheit „christlicher“ Deutscher die Händchen gerieben…

  • Babbeldieübermama

    @theomix:

    Ich habe es geahnt. Muss ich nachprüfen oder hast du es bereits getan. 😉

  • Babbeldieübermama

    @razortooth:

    Ha Ha, wer es glaubt wird selig. :mrgreen:
    Nach der lieben Umarmung sei dir jedoch verziehen. 😉

  • Babbeldieübermama

    kowkla123:

    Was? Das ich auf die Ente reingefallen bin, oder …
    Hab einen schönen Abend, Bärbel

  • Babbeldieübermama

    @minibares:

    Genau, liebe Bärbel. Bei dieser recht harmlosen Meldung, sah ich keinen Grund nachzuforschen. Reingefallen!!!
    Da sieht man mal, wie bequem auch die Zeitungsfritzen sind.
    Liebe Grüße
    Bärbel

  • Babbeldieübermama

    @freidenkerin:

    Na ja, schon mancher fiel auf schlimmere Meldungen rein. Ich fand, diese harmlose Meldung muss nicht unbedingt nachgeprüft werden. Die Welt wird deswegen schon nicht untergehen. 🙂
    Herzlichst

  • schreibtischgedanken

    Nimm’s nicht so schwer, liebe Bärbel, jeder fällt einmal auf diese Medien herein … Deren Motto lautet nämlich: Besser eine stramme Behauptung, als ein schwach geführter Beweis … 😉
    Lieben Gruß zu dir – Iris

  • Gucky

    Genau ! Am unwichtigsten ist das Gelaber in EU-Verordnungen und am prägnantesten finde ich die Bibel.
    Da wird eine klare Aussage getroffen. „Du sollst nicht töten“ z. B.
    Leider wird nicht aufgeführt, was passiert wenn man dieses Gebot übertritt.
    In der Hölle schmoren ist mir zu vage… 😉
    Dann werden Gesetze gemacht die Ausnahmen zulassen ! Bzw. die weltlichen Konsequenzen unter verschiedenen Religionen, Völkern und und selbst bei verschiedenen Gerichten innerhalb eines Landes regeln.
    Die Bestrafung auf religiöser Ebene folgt dann ja auch noch. Oder nicht ? 😉

    Ich finde auch, dass du nicht zu genau recherchierten Beiträgen verpflichtet bist.
    Schließlich vertraut man darauf, dass das was ein anderer berichtet wahr ist.
    Und falls noch etwas mal nicht stimmt, weiß bestimmt jemand Bescheid und kann das korrigieren. Wie hier geschehen. Das füllt die Kommentare… 😉

  • Babbeldieübermama

    @schreibtischgedanken:

    Nehme ich nicht, liebe Iris. Schlimm wäre es bei einer wichtigen Information gewesen. Aber so… 😉 Das Motto kannte ich übrigens noch nicht. Man lernt nie aus.

    Lieber Gruß von mir,
    Bärbel

  • Babbeldieübermama

    @Gucky:

    Frag theomix, der weiß garantiert was mit jemanden passiert, der tötet.

    Du hast recht. Lass die anderen recherchieren. Kommt wirklich gleich mehr Schwung in die Kommentare. 😉
    Und wie ich schon schrieb, der Beitrag war ja auch nicht sehr wichtig und hat keinem geschadet. Oder doch….? 🙂

  • Gudrun

    Die Tendenz stimmt sicher. Eigenartige EU-Verordnungen gibt es genug. 😀
    Wie war das eigentlich? Haben wir nicht mal den Edmund Stoiber nach Brüssel geschickt, um die Bürokratie zu bekämpfen? Hat er?

    Liebe Grüße an dich,
    und danke für deinen Kommentar bei mir gestern.

  • Babbeldieübermama

    Du hast natürlich recht. Ich hätte allerdings wirklich nachprüfen sollen.
    Hat er? Manchmal habe ich das Gefühl, er kam nie in Brüssel an. Ich sollte schnell gugeln, nachher… 😉

    Liebe Grüße zurück
    und nichts zu danken, immer wieder gerne.

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