Unglaublich aber wahr/ Fortsetzung

Ich will nicht mehr. ich mag nicht mehr. Ich habe die Schnauze von Krankenhäusern und Ärzten für *ichweißnichtwielange* gestrichen voll.
Nachdem die Wut bei mir verraucht ist, macht sich bei mir Hoffnungslosigkeit und eine große innere Leere breit. Genug ist genug…
Am Montag hatte ich meinen Termin im Krankenhaus um die OP am linken Oberarm zu besprechen, vorzubereiten, *ichweißselbstnichtmehrsogenau*.
Da waren sich nun endlich mal drei Ärzte einig, mein Hausarzt hatte für mich einen Termin im KH gemacht, alles schien diesmal zu klappen. Wenn da nicht so eine Oberknalltüte von Arzt in der plastischen Chirugie gewesen wäre. Die Schmerzen könnten nicht davon kommen, die Ärzte wollten mir nur helfen obwohl mir nicht zu helfen sei, bei meinen vielen Krankheiten könnte man die genaue Ursache für die wahnsinnigen Schmerzen nicht mehr feststellen, ob ich mit meinen Krankheiten überhaupt eine OP noch durchstehen würde. Bla Bla Bla Blablabla…. Keiner konnte sich an den Anruf meines Hausarztes erinnern, mein Doc war natürlich nicht in der Praxis zu erreichen, der Chefarzt der Klinik konnte sich auch nicht erinnern. Über zwei Stunden Wartezeit, keine zehn Minuten Gespräch und die blöde Bbdüm und Opossum standen ziemlich fassungslos auf der Straße.
Langsam frage ich mich, mache ich etwas falsch, wenn ja was. Komme ich vom Mars, rede ich so undeutlich oder weht in Deutschland für chronisch Kranke ein immer rauerer Wind? Ich weiß es nicht, es interessiert mich auch recht wenig. Ich habe einen Anspruch auf eine vernünftige Behandlung. Grrrrrrrrrr, ich glaube ich platze gleich vor Wut. Bloß nicht nachdenken…

Habt einen schönen Tag und passt gut auf euch auf.

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24 responses to “Unglaublich aber wahr/ Fortsetzung

  • kowkla123

    das macht zu recht wütend, Ärtztekammer nutzen, sonst wird es nichts, einen guten Tag wünsche ich dir, Klaus

  • freiedenkerin

    Ich finde, der Klaus hat recht. Wende dich an die Ärztekammer. Oder geh mit deiner Leidensgeschichte an die Öffentlichkeit. Sag diesen oberg’studierten Knalltüten, dass du dich demnächst an die Presse wenden und deinen Fall in allen Einzelheiten schildern wirst. Einen Versuch wäre es wert, finde ich.
    *Lieb-drück*

  • Babbeldieübermama

    @kowkla123

    Wie oft soll ich denn die Ärztekammer nutzen? Ich kenne niemanden der jemals damit etwas erreicht hat.
    Wünsche einen schönen Resttag, Bärbel

  • Babbeldieübermama

    @freidenkerin:

    Natürlich habt ihr recht. Nur wie ich schon bei Klaus schrieb, wie oft soll ich denn die Ärztekammer oder Presse einschalten? Ich habe auch nicht mehr die Kraft…
    Herzlichst

  • Gucky

    Ich kann dir jetzt auch nicht den ultimativen weisen Ratschlag geben… 😦
    Aber welche Möglichkeiten hast du denn ?
    Du kannst still vor sich hin leiden mit Schmerzen oder du kannst den Kampf aufnehmen. Und DEN würde ich mit allen Mitteln führen !
    Beispiele wurden hier schon angeführt.
    Die Ärzte haben Schiss bei deiner Krankengeschichte ! Wahrscheinlich ist denen das Risiko zu groß, dass du bei einer OP „wegbleibst“ und fürchten Ärger und Schadensersatzansprüche.
    Und ich würde allen eine „Pistole“ auf die Brust setzen. Und mit Presse und Veröffentlichung drohen.
    Allerdings mußt du dir auch darüber klar sein, dass bei aller Sorgfalt eine OP auch – gerade durch deine Schädigungen – schiefgehen kann und die Entscheidung auch deine Letzte war.
    Falls sich das jetzt böse anhört… so ist es nicht gemeint ! ❗

  • Diva

    Ich denke Gucky hat recht, die Ärzte trauen sich nicht ran. Hab sowas ähnliches mal mit einer Augen OP erlebt! L.G. Anja

  • schreibtischgedanken

    Ich wünschte, ich hätte die ultimative Lösung für dich … doch leider bin ich ziemlich ratlos … und schockiert … und traurig.
    Ärztekammer klingt gut. Allerdings habe ich da keine Erfahrung, ob es auch wirklich etwas bringt. Ach je, was für ein Mist!
    Herzlichst, Iris

  • Babbeldieübermama

    @Gucky:

    Wenn der Arzt gesagt hätte, wir trauen uns nicht, ich hätte vollstes Verständnis gehabt. Natürlich habe ich das Für und wieder einer OP überlegt. Ich habe seit Jahren Schmerzen die mit Valeron zeitweise sogar mit Morphin bekämpft werden, weil das Risiko einer OP zu groß sein würde. Wie oft Ärzte eine Behandlung verweigert haben, ich kann es nicht mehr zählen, aber sie waren wenigstens ehrlich. Diese OP wäre weder schwer noch langwierig gewesen, hätte unter Teilnarkose gemacht werden können. Was soll ich drohen? Ich habe keine Kraft in diesem großen Umfang öffentlich zu kämpfen und du kannst mir glauben, hinterher wäre ich die Dumme. Als es um meinen Bruder ging habe ich mit allem möglichen gedroht und gekämpft. Die haben sich einen Schei… darum gekümmert. Also lasse ich hier Dampf ab und hoffe andere Kranke munter zu machen.
    Es hört sich nicht böse an und ich weiß, wie du es gemeint hast. 😉

  • Babbeldieübermama

    @Diva:

    Ihr habt natürlich recht. Nur wie heißt es so schön, „Recht haben und Recht kriegen sind zweierlei“.
    LG Bärbel

  • Babbeldieübermama

    @schreibtischgedanken:

    Danke Iris, für dein Mitgefühl. Wie aber schon mehrfach geschrieben, die Ärztkammer kommt für mich aus verschiedenen Gründen nicht in Frage.
    Liebe Grüße, Bärbel

  • minibares

    Oder du erzählst das mal einer Zeitung, am besten der Bildzeitung.
    Boah, ich könnte mit dir platzen, das ist ja echt nicht zu fassen, liebe Bärbel, deine Bärbel

  • Anna-Lena

    Ich kann dich gut verstehen, deine Wut, aber auch deine Resignation.
    Einen Tipp kann ich dir auch nicht geben, nur hoffen, dass du bei deinem Hausarzt in guten Händen bist und der vielleicht noch eine Möglichkeit auftut, die zu helfen.

    Ich glaube auch, dass die Ärzte Schiss haben und ihnen das Risiko zu groß ist. Aber sie können es dir klar sagen, das gehört sich einfach so.

    Alles Liebe,
    Anna-Lena

  • Babbeldieübermama

    @minibares:

    An die Zeitung habe ich auch gedacht. Die Idee findet allerdings meine Familie nicht so gut.
    Liebe Grüße von mir zu dir.

  • Babbeldieübermama

    @Anna-Lena:

    Dein Verständnis tut gut. Im Moment werde ich mich selbst von meinem Hausarzt fern halten.
    Die Wahrheit zu hören kann sehr hart sein, jedoch finde ich es besser als dieses rumgeiere.
    Liebe Grüße,
    Bärbel

  • Ruthie

    Oh Mann, das ist ja richtig traurig. Ich hoffe und bete für Dich, dass Du noch Hilfe findest!

  • Babbeldieübermama

    Vielen dank, Ruthie. Vielleicht helfen eure guten Wünsche und Gebete.
    Liebe Grüße
    Bärbel

  • Gudrun

    Ich kenne solche Resignationen leider auch. Ich wünsch mir sehr für ich, dass dir geholfen werden kann. Eigentlich kann man nur immer wieder in die Spur gehen, bis man an Ärzte gerät, die den. Mut haben zur Behandlung. Solche elenden Schmerzen billigend in Kauf nehmen, geht einfach nicht.
    Ich drück dich.

  • Babbeldieübermama

    Ich musste schon so oft in die Spur gehen bis ich die richtigen Ärzte fand, egal für was. So langsam mag ich einfach nicht mehr. Mich tröstet nur, wenn es sich auch unmenschlich anhört, dass es anderen Kranken so oder ähnlich geht.

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