Nun will ich nicht mehr brav sein

Ich mag nicht mehr.  Ewig dieses ruhen, schlafen, ruhen…  Ab sofort mische ich wieder mit. Wobei weiß ich noch nicht genau, aber ich melde mich schon mal an. 😉

Am liebsten  würde ich die Arztbesuche ersatzlos streichen.  Dieses „Ich kann da nichts mehr machen“ – „Sie bekommen alles lebenswichtige Medikamente,  mehr geht nicht mehr. Da müssen sie eben die unangenehmen Symptome so aushalten“. Danke Herr Doktor,  ich werde aber bald  wahnsinnig durch das Kribbeln im ganzen Körper, kann mittlerweile wieder kaum eine Nacht schlafen.  Schulterzucken von den Herren in Weiß, na klasse.  Oder aber – Darmspiegelung im August, 5 Liter Flüssigkeit innerhalb von ca. 12 Stunden trinken, nichts essen.  Mein Herz/Kreislauf  wird es mir danken.  Bei  shake hands zum Abschied kommt dann der aufbauende Spruch, „Hoffen wir, dass die Untersuchung glatt über die Bühne geht“.   Wenn ich die Ärzte so reden höre überlege ich, ob ich mir nicht vorsichtshalber schon mal einen Sarg kaufe und probeliegen mache.  Nur für alle Fälle, man kann ja nie wissen. 😉

Jedenfalls können die mich mal, ihr wisst schon… Wenn es heute nicht regnet, fahre ich mit Muckelchen in die „weite Welt“.

Ich wünsche euch ein wohltuendes Wochenende und passt gut auf euch auf.

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12 responses to “Nun will ich nicht mehr brav sein

  • schreibtischgedanken

    Oh je, Bärbel, diese Arzt-Sprüche sind wirklich manchmal ein Graus …Meinem Schatz wurde das letzte Mal gesagt: „Das ist ja schon erstaunlich lange ruhig geblieben. Früher oder später wird da wieder etwas nachkommen, das zeigt die Erfahrung.“ Ich bin dann immer hin- und hergerissen. Einerseits wollen wir Ehrlichkeit, andererseits überlege ich dann immer, ob manches wirklich gesagt werden muss (so wie in deinem Fall) oder ob eine andere Formulierung vielleicht angebrachter wäre …
    Pass‘ auf dich auf, wenn du die weite Welt erkundest, aber auf jeden Fall wünsche ich euch viel Spaß.
    Liebe Grüße, Iris

  • freiedenkerin

    Gib bitte ja acht auf dich, liebe Bärbel! Ich wollte, ich könnte dir helfen, und zwar dauerhaft…
    ♥lichst!

  • skriptum/skryptoria

    Dabei wünsche ich Dir ausgesprochen viel Spaß, liebe Babbeline! Zeigt es der Welt! Wenn nicht Du und Muckelchen … wer dann? ☺

    Ich schreibe nix von Durchhalten und Weitermachen. Du weißt warum. Wenn Du das letztendlich, insgeheim oder aus sonstigen Gründen möchtest, dann selbstverständlich ja! Ansonsten bin ich nicht in der Position, um solche Parolen auszugeben. Ganz und gar nicht.

    Wenn ich allein an meinen gestrigen Tag denke … Wenn ich sehe, was ich hier jeden verdammten Tag hinter mich bringen muss … Ich kann diese „Schnauze voll“-Stimmung nur allzu gut verstehen. Egal, mit welcher Folge das jeweils und rein subjektiv einher gehen mag.

    In jedem Fall wünsche ich Dir natürlich, dass sich alles so regelt, wie Du es willst. Nicht so, wie die Ärzte es sich vorstellen. Darüber dürften wir beide längst hinweg sein, hm?! ;o)

    Hab einen tollen Tag und genieße jede Sekunde voll und ganz! *t…!

  • minibares

    Liebe Bärbel. dagegen ist eine Magenspiegelung ein Kinderspiel. Habe ich ja gerade hinter mir, ab abends 22 Uhr nichts mehr essen und trinken.
    Leichte Betäubung, ich sagte noch, sie brauchen bei mir nicht soviel, da ich keine Medikamente einnehme. Als ich wieder da war, saß ich in einem bequemen Stuhl, Jacke über mir, Tasche im Schoß.
    Die gute Nachricht war: KEIN Reflux, dafür aber Kehlkopfentzündung. Wer weiß, ob ich noch lange singen kann….
    Aber auch damit könnte ich wohl leben, denke ich.
    Morgen singe ich erstmal wieder mit für 2 Nonnen zu ihrem Jubiläum.
    Viel Spaß euch beiden beim Erkunden der Welt.
    Ganz liebe Grüße
    von der Bärbel an die Bärbel ♥

  • kowkla123

    nicht so toll, wenn man ständig in dieser Situation lebt, schön, wenn du es einfach mal etwas ignorieren könntest, ok, du schaffst es bestimmt, schönen Sonnabend, Klaus

  • Anna-Lena

    Mach einzig und allein das, von dem du denkst, dass es dir gut tut. Aber werde nicht allzu übermütig, ja?

    Einen Herzensgruß,
    Anna-Lena

  • Babbeldieübermama

    @schreibtischgedanken:

    Auch so ein Superspruch. Was heißt früher oder später!?
    Ich bin für Ehrlichkeit, logisch erklärt. Ich kann nichts mit diesen Wischiwaschi Aussagen anfangen. Und dann immer, wenn es mir grottenschlecht geht. Auf der einen Seite soll ich mich bewegen, auf der anderen schonen. Wie bitte schön bewegen, wenn ich vor Schmerzen nicht weiß ob ich Männchen oder Weibchen bin.
    Natürlich habe ich aufgepasst, natürlich habe ich Spaß gehabt. 🙂
    Liebe Grüße
    Bärbel

  • Babbeldieübermama

    @freidenkerin:

    Ich gebe acht, schließlich habe ich meine Enkelin dabei. Es hilft, dass du mir helfen möchtest. Danke dafür…
    Herzliche Grüße

  • Babbeldieübermama

    @skriptum:

    Ach Tinchen, du hast mich sowas von verstanden-miss. Ich wollte nie Parolen von mir geben, nie zu einem Weg zwingen den es sich, subjektiv oder objektiv, nicht zu gehen lohnt.
    Die Ärzte können uns doch sowas von. Wo wir sind, müssen die erstmal hinkommen und wo du bist glaube ich noch lange nicht zu sein. Wer weiß…
    Gestern habe ich wirklich jede Sekunde genossen. Muckelchen hatte jedoch nicht viel Zeit. Sie hatte doch sooo viel zu tun. Seifenblasen pusten, auf unserer Straße Fahrrad fahren, beim streichen ihres Sandkastens aufpassen und noch einiges mehr. 🙂
    Habe einen einigermaßen erträglichen Tag, deine Babbeline.

  • Babbeldieübermama

    @minibares:

    Eine Magenspiegelung finde ich persönlich megafurchtbar, liebe Bärbel.
    Die habe ich auch vor mir, dann allerdings ohne Betäubung. Und dann auch noch Kehlkopfentzündung… Hat man da nicht eine gewisse Zeit Sprechverbot? Und du singst auch noch, mutig.
    Ganz liebe Grüße von mir zu dir und Gute Besserung.

  • Babbeldieübermama

    @kowkla123:

    Nicht schön, aber lebbar. Nach Meinung der Ärzte hätte ich schon vor über 20 Jahren sterben sollen. Der „Stinkefinger“, den ich ihnen damals gezeigt habe schmerzt heute noch. 🙂 Schönen Sonntag, Bärbel

  • Babbeldieübermama

    @Anna-Lena:

    Mache ich alles, liebe Anna-Lena, mache ich alles. Zumindest versuche ich es.
    Einen ganz lieben Gruß,
    Bärbel

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