Und wieder eine Nacht…

… in der ich an meinem Laptop sitze und die Zeit totschlage. Mein Sauerstoffgerät brummt und blubbert, die Uhr tickt und in meinen Ohren pfeift mein Orchester einen undefinierbaren Song.
Ich drehe meine Blogrunde, nur habe ich keine richtige Lust Kommentare zu schreiben. Dann lasse ich es eben, wird schon keiner merken.
Ich könnte ja bei FB ein Spielchen , einen Schnack mit einer „Freundin“ oder „Nachbarin“ wagen, mir fehlt nur der richtige Antrieb.
Ich lasse die Gedanken schweifen, schwelge in Urlaubserinnerungen, überlege was ich machen könnte, frage mich, was der Tag so bringt.
Gestern Abend haben wir erfahren, dass unsere nette, circa 82jährige, sehr kranke Nachbarin vor ein paar Tagen verstarb. Komisch, wenn ich in den letzten Tagen auf das Haus sah, wirkte es unbewohnt, irgendwie einsam, ohne Seele. Ich hoffe ihr wißt, was ich meine. Sie winkte stets freundlich, machte jedoch jedesmal einen großen Bogen, wenn sie mich sah. Kein Wunder, denn ein Gespräch vom Gartenzaun aus war wegen meiner Schwerhörigkeit nicht möglich. Opossum hat sich gerne und oft mit mir unterhalten. Mir fällt bei der Gelegenheit auf, ich kenne alle Nachbarn nur vom Sehen. Würde ich sie irgendwo treffen, ich würde sie nicht erkennen. Es wird glaube ich Zeit, sie mal ein wenig zu nerven, mit meinem palavere zu erschrecken. He, die Idee der Nacht!!! Ich habe eventuell endlich eine neue Beschäftigung gefunden.
Von meinem Arztbesuch gibt es übrigens nichts weiter zu erzählen, das übliche Blablabla Blubb.
Und was mache ich nun? Ich könnte euch mit noch weiteren 246 Wörtern Geseiche nerven, aber ich will mal nicht so sein. Nur weil mir langweilig ist, sollt ihr nicht unnötig lange leiden.
Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und passt gut auf euch auf.

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17 responses to “Und wieder eine Nacht…

  • freiedenkerin

    Liebe Bärbel, ich kenne auch nicht alle meine Nachbarn. Da hier im Haus mit insgesamt 18 Wohnungen seit Jahren schon ein reges Kommen und Gehen herrscht, treffe ich beständig neue Menschen, sehe unbekannte Gesichter. 😉
    Hier ist nachts der Geräuschpegel oftmals höher als am Tage, kaum zu glauben, aber das ist eine Tatsache. Nur wenige Meter entfernt ist eine Studenten- und Schickimicki-Kneipe, und da wird vor allem an den Wochenende ohne jegliche Rücksicht die Nacht zum Tage gemacht.
    Ich freue mich über jeden deiner Besuche bei mir, auch wenn du nichts schreibst. Ich hoffe, du hast ein gutes, schmerz- und beschwerdefreies Wochenende!
    ♥liche Grüße!

  • skriptum/skryptoria

    Liebe Babbeline, merken merke ich es schon aber krumm nehme ich es nicht. Wer wenn nicht ich könnte es verstehen, wenn Besuche nicht immer mit schlauen Worten begleitet werden? Ich kriege ja im Moment nicht einmal das Re-Kommentieren auf meinen Blogs zustande.

    Ich freue mich, dass Du wieder ein Lebenszeichen von Dir gegeben hast, auch wenn es „nur“ bei Dir mit Geräuschen verbunden ist.

    Meine Nachbarn kenne ich alle mit Namen aber nicht mit jedem möchte ich regelmäßigen Kontakt haben. Das ist immer zweischneidig: Wenn Du da „die Richtige an den Hacken hast“ wirst Du sie ja nicht mehr los, ohne dass es in Deinem direkten Umfeld Unfrieden geben kann. Insofern kann das Nichtkennen der gesamten Nachbarschaft sogar ein Vorteil sein. Zumindest, solange Du nicht vereinsamst. Und das Letztere ist glücklicherweise nicht anzunehmen bei einer so liebevollen Familie.

    Ich wünsche Dir ein unlangweiliges Wochenende mit ganz vielen, schönen, sonnigen Erlebnissen. Sieh zu, dass Du das hinbekommst, klar!? ;o)

  • kowkla123

    ja, ich kann dich verstehen und es ist gut,, dass du nach Wegen suchst, wie und wo du Kontakte pflegen kannst, ich wünsche dir jedenfalls einen schönen Sonnabend, KLaus

  • Regina

    Liebe Bärbel, ich kenne auch nur die Nachbarn in meiner unmittelbaren Umgebung und einige davon würde ich lieber nicht kennen 😉 ich hoffe es geht Dir heute wieder ein wenig besser und ich wünsche Dir eine ruhige, erholsame Nacht, l G Regina

  • Babbeldieübermama

    @freidenkerin:

    Liebe Margot, 18 Wohnungen, Wahnsinn!!! 😯 In unserer Straße existieren eben mal unser Zweifamilienhaus und der Rest sind Einfamilienhäuser.
    Wenn bei uns nachts die Mäuse pieipen oder eine Grille zirpt fallen alle vor Schreck aus dem Bett. 🙂
    Ich wünsche dir ein geräuscharmes, sonniges Wochenende ohne Schmerzen.
    Herzlichst!!!

  • Babbeldieübermama

    @skriptum:

    Liebes Tinchen, und bei dir kann erst recht jeder verstehen, wenn du nicht Re-kommentierst. Ich verstehe es und bewundere dich.
    Zu allen möchte ich auch nicht unbedingt näheren Kontakt haben, jedoch so mal ein kleiner Plausch über den Gartenzaun fände ich nicht so schlecht. 😉
    Du hast recht, einsam bin ich nie, höchstens mal alleine. Ich habe ja auch noch euch, die ich zur Not nerven kann. 😉
    Ich wünsche dir du weißt schon was für ein Wochenende und rufe dir zu“Ts…“. Wenn du es nur annähernd hinbekommst , dann ich auch.
    Ich umarme dich und denke an dich. 🙂

  • Babbeldieübermama

    kowkla123:
    Danke dir und wünsche dir einen schönen Sonntag, Klaus.

  • Babbeldieübermama

    @Regina:

    Liebe Regina, du hast recht, manche Nachbarn lernt man besser nie kennen. 🙂
    Es geht mir ein wenig besser, allerdings wird die Nacht wohl wieder nicht ruhig. Es gibt schlimmeres und ich werde es vermutlich überstehen. 🙂 LG Bärbel

  • smultronella

    Hallo liebe Bärbel,
    ich hoffe, diese Nacht ist besser!

    Das mit den Nachbarn ist so eine Sache. Um sie zu kennen, muss man erst mal welche haben 😉
    Okay, im Sommer hab ich welche, also soll ich mal nicht meckern. Allerdings verschwinden die bald wieder in ihren Höhlen in den Städten und dann kann ich wieder mit den Bäumen reden.

    Gleich geht die Sonne hier wieder auf – mal sehen, ob ich das mit dem Schlafen hinbekomme.

    Natti natti
    Claudia

  • Babbeldieübermama

    Hallo liebe Claudia,
    schön mal wieder von dir zu lesen. 🙂
    In deiner Einöde möchte ich wirklich nicht leben. Ich würde vor Angst erst recht nicht in den Schlaf kommen und außerdem sind Bäume sooo schweigsam. Na ja, manchmal von Vorteil… 😉
    Hoffentlich hat es bei dir mit dem Schlafen geklappt, bei mir hat es einigermaßen geklappt.

    Wünsche dir einen schönen Sonntag, Bärbel

  • minibares

    Es ist schon komisch, auch ich würde die Nachbarn aus dem Nebenhaus, die ich ja immer grüße, wenn sie mit der kleinen Tochter ins Auto steigen, woanders nicht erkennen.
    Es ist wirklich eigenartig. Man kannt sich wohl, würde aber in anderer Umgebung dran vorbeilaufen.
    Ich hoffe sehr, du konntest dann doch noch ein wenig erholsamen Schlaf finden ♥
    Deine Bärbel

  • Babbeldieübermama

    Ach liebe Bärbel, ich habe eben versucht ewi wenig Schlaf nachzuholen. Das war wohl ein Satz mit X, das war wohl nix. 🙂
    Wer will aber auch bei dem strahlenden Sonnenschein im Bett liegen. 😉
    Wen ich alles nicht auf der Straße erkenne… Ich könnte Romane schreiben. Bin dadurch schon in manche peinliche Situation gekommen. 😦

  • freiedenkerin

    @BbdüM: Dann fang bitte an mit dem Roman schreiben! Du wirst sehen, das wird dir viel Freude bereiten, und dich ganz wunderbar von deinen Nöten und Sorgen und Kümmernissen ablenken! 🙂

  • Babbeldieübermama

    Glaube es, mir würde es keine Freude bereiten. Ich kann reden wie ein Wasserfall, schreiben nur im Telegrammstil. 🙂

  • razortooth

    Liebe Bärbel, fühl dich ganz lieb gedrückt – ich denk auch ohne deine lieben Kommentare oft an dich…

    Manchmal fühle ich mich auf der Straße wie der Mann aus der Gingiumwerbung, weil ich den Großteil der Leute, die mich freundlich grüßen, nicht erkenne (und mir dann den Rest des Tages das Hirn zermartere, wer das denn nun war. 🙂 Da bei mir in der Nachbarschaft überwiegend Dienstwohnungen sind, haben wir ohnehin eine sehr hohe Mieterfluktuation.

    …und bei den Hundehaltern ist es sowieso Normaltät, daß man sich selten den Vornamen merkt – man ist fast immer nur das Frauchen/Herrchen von… :mrgreen:

    Ich wünsche dir und deinen Lieben einen wunderschönen Tag – und freu dich auf Mitte August, dann kommt wieder eine Urlaubskarte von uns 🙂

    Ganz liebe Grüße
    Melly

  • Babbeldieübermama

    He liebe Melly, du hast mir beim drücken fast die Kehle abgedrückt. 🙂

    Beruhigend, dass nicht nur ich mir keine Gesichter merken kann.
    Die Hundehalter sind wirklich ein Völkchen für sich. Alles für den Hund, wen interessiert das Frauchen oder Herrchen. 😉

    Ich wünsche dir und deinem Anhang einen schönen Feierabend. Kannst du nicht öfter in Urlaub fahren? Ich liebe Karten, egal woher-Frankfurt würde allerdings auch reichen. 🙂 )))

    Liebe Grüße von hier zu dir
    Bärbel

  • razortooth

    Hey, ich bin ja schon froh, dass ich nicht deine Brummbox beim drücken umgeschmissen habe 😀
    Die Sache mit den Hundehaltern ist aber nicht so schlimm, wie du denkst. Klar ist der Hund schon wichtig, aber die anderen Hundehalter sind deswegen nicht uninteressant – man weiß schon einiges über den anderen, nur der Name fehlt meistens, weil man in den meisten Fällen einfach vergisst, sich ‚richtig‘ vorzustellen 😉

    Damit dir die Zeit zwischen dem Urlaub und der weihnachtlichen Plätzchenlieferung (ich kenn dich doch :lol:) nicht zu lang wird, gibt’s dazwischen vielleicht noch eine schöne Frankfurt-Karte 😉

    So, und nun muss ich endlich das Bild vom Polenrad von meinem Handy runterkriegen – sonst wird das nie was 🙂

    GLG Melly

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